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Bitcoin: Das neue NWO-Geld zur totalen Kontrolle?

28. Juni 2017

Der Hype um die virtuelle Währung nimmt kein Ende, dennoch halten die meisten Normalbürger die Bitcoins für eine Art besonders „nerdiges“ Paypal und nicht für „echtes“ Geld.

Genauso wenig wie beim EURO oder dem DOLLAR handelt es sich beim BITCOIN um wertgedecktes Geld, sondern er wird ebenso aus dem Nichts, wenn auch auf sehr spezielle Weise, geschöpft. Japan erkannte die digitale Währung kürzlich als offizielles Zahlungsmittel an, auch in Australien wurde der Bitcoin bereits legalisiert. Pfiffige Sachbuchautoren haben sich bereits kindgerecht des Themas angenommen, um die heranwachsende Generation auf die digitale Weltwährung vorzubereiten. Eliten denken in langen Zyklen und der Bitcoin hat das Potential zur Weltwährung, vor der alle „Verschwörungstheoretiker“ immer warnen.

Wer jetzt nicht mehr mitkommt, muss sich das Prinzip der Geldschöpfung aus dem Nichts anschauen. Dazu gibt es zahlreiche Videos, die das kurz und knapp erklären. Wer danach immer noch nicht weiß, was FIAT Money ist, dem ist nicht zu helfen, vielleicht sieht er aber auch den Wald vor lauter Bäumen nicht, weil es so simpel ist. Das macht allerdings in der Praxis kaum einen Unterschied.

Es muss nicht immer der „Goldschmied Fabian“ sein – angeblich „antisemitisch“ – wenn das ungedeckte Papiergeld erklärt wird, auch kompetente Politiker wissen darüber Bescheid.

Es gibt zahlreiche weitere Beispiele, die anschaulich und leicht verständlich den Betrug mit dem Falschgeld thematisieren, während es bei den meisten dazu angepriesenen Alternativen dann an echten Lösungen mangelt, aber das ist ein anderes Thema, das man vernachlässigen kann. Warum?

Keine Alternative zum ungedeckten Zentralbankengeld konnte sich irgendwo auf der Welt durchsetzen, weil sie so schnell wie möglich verboten wurde. Ähnlich verhielt es sich mit privatem Goldbesitz in Krisenzeiten „sogenannter“ demokratischer Staaten. Immer wieder wurden und werden deshalb Kriege geführt, Revolutionen angezettelt und Regierungen gestürzt. Mit dem BITCOIN schnappt nun die nächste elegantere Falle zu.

Geldkritiker werden jetzt vorbringen, dass der BITCOIN zwar im Prinzip aus dem Nichts per Algorithmus geschaffen wird, aber seine Menge theoretisch nach oben begrenzt sei und deshalb gar nicht so aufgebläht werden kann wie der Dollar. Das stimmt – und noch ein weiteres Argument spricht zunächst gegen den BITCOIN als Weltwährung der NWO: Die Zentralbanken sind nicht an seiner Schöpfung beteiligt. Auch das stimmt, aber ungedeckt bleibt der BITCOIN trotzdem und er stellt keinen Wert an sich dar. Aber darum geht es gar nicht. Es geht um Vertrauen in eine neue Währung, die gar nicht erst digitalisiert werden muss, weil von ihr kein Pendant als wertloses Papier in der analogen Welt existiert. Wer mit BITCOINS aufwächst, weiß gar nicht mehr, was Bargeld ist. Die elegante Variante der Bargeldabschaffung für die kommende Generation heißt BITCOIN.

Auch in Deutschland und vielen anderen Industriestaaten wird der BITCOIN nicht als Zahlungsmittel, aber als privates Geldvermögen akzeptiert. Etwas anderes bleibt dem Gesetzgeber gar nicht übrig, wenn er über die Finanzämter Steuern abgreifen will. Wenn Staaten wie Australien den BITCOIN neben dem australischen Dollar als gesetzliches Zahlungsmittel einführen, sollte man wachsam sein. Hier geht es ganz sicher nicht darum, die Macht der Zentralbanken abzuschaffen – Australien gehört mit zu den Vorreitern der Bargeldabschaffung. Im schuldengeplagten Japan mag die Motivation etwas anders liegen, aber auch dort dürften die Geld-Eliten den Köder erkennen, als das was er ist: Eine Währung mit Potential, wenn sie nur genug Vertrauen bekommt. Soweit ist es in weiten Teilen der Welt noch nicht, aber täglich werden neue Legenden über das digitale Gold gestrickt, die Neugier wecken und die Akzeptanz erhöhen.

Als die deutschen Bauern keine Kartoffeln anpflanzen wollten, ließ der alte Fritz die Felder von Soldaten bewachen. Plötzlich erkannte das einfache Volk den Wert der neuen Knollen und klaute sie in Massen. Ohne diesen genialen Trick gäbe es heute keine Pommes frites und Chips zur Cola im Pantoffelkino, na ja, das zumindest wäre kein so großer Verlust. Aber die Kartoffel hatte nicht nur Mehrwert, sondern einen realen unverzichtbaren Nährwert, der dem ganzen Volk zugute kam. Beim Papiergeld und beim BITCOIN verhält es sich andersherum, es nutzt nur wenigen und schadet der Mehrheit. Dennoch werden unsere Kinder und Kindeskinder, so sie denn überhaupt noch eine Zukunft haben, genauso ungläubig über Münzgeld und Banknoten stauen, wie wir über echte Goldtaler aus der Kaiserzeit. Das Geld der Zukunft ist „richtig“ virtuell. Auf „Banknoten“ steht seit der Abschaffung des Goldstandards nicht mehr geschrieben, dass Bundes- oder Reichsbank jederzeit den Gegenwert in Gold auszahlen könnten, das ungerechtfertigte Vertrauen in die Geldinstitute genügte den Menschen. Kaum einer hat jemals den Goldschatz der Bundesbank mit eigenen Augen gesehen und niemand hat mitbekommen, wohin die Vorräte verschwunden sind. Solange man für D-Mark oder Euro etwas bekommt, wird das „Geld“ akzeptiert. Mit dem BITCOIN wird es nicht anders laufen. Per Gesetz wird das Konkurrenzgeld plötzlich so erlaubt, wie der Diesel als umweltfreundlich gefördert und gepriesen wurde – jetzt steht der Energiesparmotor vor dem Aus.

Diesel, das waren früher diese stinkenden Heizölferrari, die nur Bauern fuhren, mit dem Grünen Siegel und der Aussicht auf Sparvorteile wollte dann jeder einen haben. Wenn das Finanzsystem wackelt, will vielleicht jeder das dann als inflationssicher angepriesene BITCOIN-Falschgeld haben, Euro und Dollar-Noten verschwinden in den Altpapiercontainer und nach einer Weile wird der Algorithmus per Gesetz angepasst – eine neue Zentralbank entsteht. Bargeld gibt es nicht mehr und wo BITCOIN drauf steht, ist wieder nur FIAT, sprich NICHTS als heiße Luft drin.

 

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Bitcoin: Das neue NWO-Geld zur totalen Kontrolle?