Dr. Daniel Stelter

27. Oktober 2017

Dr. Daniel Stelter ist Makroökonom und Strategieberater. Als Autor zahlreicher Expertenbeiträge und aktueller Sachbücher liefert er einen unverstellten Blick auf die wirtschafts- und finanzpolitischen Fragen unserer Zeit.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zählt ihn zu den 100 einflussreichsten Ökonomen Deutschlands.

Dr. Daniel Stelter ist Gründer des auf Strategie und Makroökonomie spezialisierten Forums beyond the obvious. Er war von 1990 bis 2013 Unternehmensberater bei der internationalen Strategieberatung The Boston Consulting Group (BCG), zuletzt als Senior Partner, Managing Director und Mitglied des BCG Executive Committee. Von 2003 bis 2011 verantwortete er weltweit das Geschäft der BCG-Praxisgruppe Corporate Development (Strategie und Corporate Finance).

Seit 2007 berät Stelter internationale Unternehmen im Umgang mit den Herausforderungen der fortschreitenden Finanzkrise. Zusammen mit David Rhodes verfasste er das Buch „Nach der Krise ist vor dem Aufschwung“ (engl. Original: „Accelerating out of the Great Recession“), das 2010 mit dem „getAbstract International Book Award“ ausgezeichnet wurde. Im April 2013 erschien seine umfangreiche Analyse zur aktuellen Schuldenkrise als Sachbuch unter dem Titel „Die Billionen-Schuldenbombe“. Mit seinem Anfang Mai 2014 erschienen Taschenbuch „Die Krise … ist vorbei … macht Pause … kommt erst richtig“ präsentiert Stelter ganz aktuell und auf leicht verständliche Weise die komplizierten Zusammenhänge der Finanzkrise.

Im Herbst 2014 hat Stelter eine Replik auf das Buch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ des französischen Ökonomen Thomas Piketty im Verlag Frankfurter Allgemeine Buch veröffentlicht. Mit seinem Buch „Die Schulden im 21. Jahrhundert“, das schon im Titel auf Pikettys Bestseller Bezug nimmt, weist Stelter auf die gravierende Betrachtungslücke seines französischen Kollegen hin, der in seiner Veröffentlichung übersieht, dass die Vermögen nur ein Symptom, die Schulden aber das wahre Problem der wirtschaftlichen Entwicklung sind.

Sein aktuelles Buch „Eiszeit in der Weltwirtschaft“ erschien im Frühjahr 2016. Darin erläutert Stelter, weshalb Deutschland und Europa inmitten der schwersten wirtschaftlichen Herausforderungen seit dem Zweiten Weltkrieg stehen. Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise war nur der Auftakt und ist noch lange nicht ausgestanden. Die Verschuldung der westlichen Welt liegt auf historischem Höchststand und wächst jeden Tag weiter an. Die Versprechen der Politik für Renten, Pensionen und Gesundheitsversorgung sind nicht gedeckt. Die demografische Entwicklung verschärft diese Probleme, zugleich wird zu wenig in Bildung, Innovation und Kapitalstock investiert. Die Politik spielt auf Zeit und hofft auf ein Wunder. Doch ein solches wird es nicht geben. Im Gegenteil: Der Glaube, die Krise sei überwunden, ist der Garant für künftige Krisen. Mit jedem weiteren Tag werden die Probleme noch größer und die prognostizierten Szenarien immer extremer.

In beyond the obvious vermittelt Stelter makroökonomisch denkbare Szenarien und erarbeitet Lösungsvorschläge für die großen Herausforderungen, denen sich Europa gegenübersieht: Ansätze für die Lösung der Überschuldungskrise, den Umgang mit den Kosten einer alternden Gesellschaft, Hebel zur Steigerung von Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftswachstum. Stelter schaut in die Wirtschaftsgeschichte und versteht, was Unternehmen und Entscheider brauchen, um in diesem Umfeld erfolgreich zu navigieren.

  


AUTORENBEITRÄGE
Wie die USA fünf Billionen Dollar schufen
Bekannt: „Deutschlands Bürger werden gemolken“
Rote Kampagne statt Fakten: „Deutschland ist eine Gefahr für die EU“
EZB-Politik: Enteignung oder nicht?
„Zins-Stundung für Griechenland kostet 34 Milliarden Euro“
Italien: gefangen in der Schuldenfalle
Auch 2018 wird die Eurozone ein heißes Thema bleiben
Demografie, Bildung und gescheiterte Zuwanderung ruinieren Deutschland und Europa
Hubertus Heil – der Charles Ponzi der deutschen Politik
US-Konjunkturprogramm, Handelskrieg, Notenbanken - Der Stress im Finanzsystem nimmt zu
Staatshaushalt: Mindestens 58 Milliarden müssten wir ab sofort sparen
Glückliches Deutschland? Oder eingebildeter Reichtum?
CEP: EU mit „Stabilisierungsfunktion“ auf Holzweg
So ist es: „Deutschland droht der Realitätsschock“
Zum Stress in den Schwellenländern
Achterbahnfahrt an den Märkten: Nutzen Sie die Erholung zum Verkaufen!
In der Falle: Billiges Geld bringt hohe Verschuldung
Die Suche nach der Lösung: Plan C für den Euro
Der Markt erkaltet! - Niedrige Kurszuwächse trotz hoher Gewinne
Dr. Daniel Stelter: „Das Märchen vom reichen Land: Wie die Politik uns ruiniert“ (Video)
Es droht keine neue Krise – einfach, weil die alte noch nicht vorbei ist!
Währungswettbewerb zur Rettung des Euro
Der bevorstehende Meineid der neu-alten Bundesregierung: Schaden mehren, statt abwehren
Wall Street: Eine Blase, die platzt?
Offizielles Kryptogeld? – Doch?
Dollar: wie tief noch?
2019 kehren die Krisen zurück
Kunstpreise und Auktionsergebnisse als vorlaufender Finanzblasen-Indikator
Frankreichs Unrettbarkeit
Stelter: Ich warne vor einer Wohlstands-Illusion in Deutschland. Investiert woanders! (Video)
Jobmaschine Deutschland – Rückgang der Produktivität
Börsen: Das war kein Gewitter – eher der Trendbruch
In Italien beginnt das Ende des Euro
„Die Märkte sind angeschlagen“ - Der richtige Abschwung an den Märkten steht uns noch bevor
Wie die Politik uns ruiniert
Staatsschulden – lasst und von Italien lernen!
Wehrlos in die Rezession
TARGET2-Polemik ohne Aufklärungswert
Die endlose Euro-„Rettung“ wird teuer
Enteignung - weil es mit der Inflation nicht klappt?
Industriepolitik, jetzt aber richtig: Der Weg in die Unfreiheit ist offensichtlich
Lange erwartet: Enteignung für den Schuldenabbau
„Wer jetzt noch Aktien kauft, spielt das Spiel des Narren“
Es gibt den Ausweg aus der Target-Falle!
Daniel Stelter: Warum Deutschland in Wirklichkeit KEIN reiches Land ist (mit Video)
Vollgeld als Lösung
Bildung und ungesteuerte Migration - Oder: die kruden Sichtweisen der Süddeutsche Zeitung
Zum Zustand Italiens
Das deutsche Tabuthema "Migrationskosten" - Eine Analyse aus der Schweiz
TARGET2: Es ist und bleibt eine Vermögensverschiebung