Wirtschaft

Putin greift ein: Zentralbank will dem Bitcoin an den Kragen

13. Oktober 2017

Nach China wird es auch in Russland eng für die neuen Kryptowährungen. Vladimir Putin nahm sich der Sache persönlich an und sprach sich bei einem Meeting für Kontrollen aus.

Verschiedene Quellen berichten, dass die Zentralbank bereits Plattformen, die im Web mit Kryptowährungen handeln, in Kürze schließen lassen wird.

Die Einschätzungen namhafter Börsenexperten von einer glorreichen Zukunft des Bitcoins oder gar als nützliche „Krisenwährung“ werden somit Lügen gestraft. Keine Zentralbank wird eine dezentrale „Währung“ erlauben, solange sie über die nationalen Gesetzgeber den Annahmezwang der Landeswährung durchsetzen kann. Weder Putin, noch sonst eine Regierung wird das Geldmonopol abschaffen.

Dennoch sind die Kryptos nicht am Ende. Als Parallelwährungen der Konzerne, in Form von Payback und Bonusmeilen, aber auch als „Bargeldersatz“ mit dem Gütesiegel der Zentralbanken, werden sie weiterleben dürfen. Mit der ursprünglichen Idee der Kryptowährungen hat dieses zentral verwaltete „Geld“ dann aber nicht mehr viel gemeinsam – außer, dass es FIAT-Money und deshalb nichts weiter als Luft in Tüten ist.

 

Wolfgang van de Rydt / Opposition24