Wirtschaft

Die unbezahlbare Energiewende – 55% Steuern und Abgaben beim Strompreis!

30. November 2017

Man kann den Machern der sog. „Energiewende“ gar nicht genug danken. Immerhin sieht alles schön sauber und ordentlich aus. Vornehmlich das ökologische Gewissen ist tiefengereinigt bis hirngewaschen und bestens aufgeräumt. Ob die totale Energiebilanz bestimmter Techniken tatsächlich so umweltschonend ist, wie einstmals optimistisch von den Grünen vorgerechnet, das steht hier und heute gar nicht zur Debatte. Insbesondere die möchtegern Ökos aller Parteien haben Deutschland in Europa, wenn nicht weltweit in eine absolute Führungsposition gebracht. Zumindest was den Strompreis anbelangt, der aktuell und im Mittel sehr zielstrebig in Richtung 30 Cent pro Kilowattstunde tendiert.

Das ist eine seltene Meisterleistung, die lässt sich nicht ausschließlich aus der Stromproduktion ableiten. Ganz im Gegenteil, die Stromerzeugung selbst und damit der originäre Strompreis, ist einem stetigen Verfall unterworfen. Das wiederum kann gar nicht im Sinne des Erfinders sein, denn es macht die Profite der Kraftwerke problematisch. Dass es die Grünen dennoch schafften, den Strompreis um 67 Prozent im Vergleich zum Jahr 2006 (19,46 Cent/kWh) in die Höhe zu treiben (2017 = 29,13 Cent/kWh), bedarf übermenschlicher Anstrengungen. Immerhin sind das rund 67 Prozent in 11 Jahren. Das kam in keine Lohntüte zusätzlich in diesem Zeitraum, nur die Oberliga der Einkommensmillionäre konnte da mithalten.

Und weil das so ist, kann man derartige Strompreis-Bewegungen nur mit erzwungenen öffentlichen Abgaben erreichen. Das ist bis heute die Domäne der Grünen. Eine der besten und kompetentesten Übersichten zu dieser Entwicklung gibt es an dieser Stelle: BDEW … [Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.]. Da sind neben den den privaten Verbrauchern auch die Auswirkungen auf Gewerbe und Industrie umfänglich beschrieben.

Für Interessierte lohnt sich das Durchsehen der verlinkten PDF-Datei allemal. Gab es vor dem Jahr 2000 lediglich die Umsatzsteuer, die Konzessionsabgabe und den Vorläufer der EEG-Umlage im Strompreis, hat sich dies bis heute signigfikant geändert. Inzwischen sind es acht Positionen innerhalb der Stromrechnung die sich im Bereich der öffentlichen Lasten die Hand reichen.

Die Liste der Lasten

? KWKG-Umlage
? Umlage für abschaltbare Lasten
? Konzessionsabgabe
? §19 StromNEV-Umlage
? Stromsteuer
? EEG Umlage
? Offshore-Haftungsumlage
? Umsatzsteuer

Außer Verzicht kaum mehr Einsparungsmöglichkeiten

Natürlich hat es parallel zu der Strompreisentwicklung immer schon Bemühungen gegeben den Verbrauch allgemein zu reduzieren. Das ist aus ökologischer Sicht eine sehr sinnvolle Geschichte, soweit wir über Stromproduktion aus atomaren oder fossilen Trägern reden. Eine der wenigen verbliebenen Möglichkeiten hier noch ein Restpotenzial herauszuquetschen sind Vergleichsportale wie BesteStromvergleich.de und ähnliche. Ansonsten sind die echten Einsparmöglichkeiten nahezu vollends erschöpft. Damit schlagen die Grünen Phantasien immer direkter auf das Portmonee der Verbraucher durch.

Viele Menschen haben sich diesbezüglich, nach dem Scheitern der Jamaika-Koalition, die Schweißperlen von der Stirn gewischt. Garantiert schlummern bei den Grünen noch bessere Ideen zur Verlängerung der „Liste der Lasten„. Sie, die Grünen, werden nicht umsonst ganz liebevoll die „Ökofaschisten“ genannt. Aufgrund des Wirkens der Grünen sind bestimmte Entwicklungen dennoch bereits endgültig zementiert und der durchschnittliche Strompreis pro kWh für einen Haushalt mit einer Abnahme von 3500 kWh pro Jahr, wird in Kürze gesichert die 30 Cent Marke überspringen, denn auf die gesetzlichen Abgaben gibt es für die KonsumEnten nicht einen µ Nachlass.