Wirtschaft & Finanzen

„Diesel? Ja, Bitte!“: Nur 14 Prozent der Deutschen für ein Verbot!

1. Dezember 2017

Nürnberg  – Vor dem Hintergrund der anhaltenden Diskussion um die Schadstoffbelastung in Städten und mögliche Fahrverbote für Dieselfahrzeuge hat der GfK Verein die Einstellung der Deutschen zu diesem Thema untersucht. Die Ergebnisse zeichnen ein heterogenes Bild: So befürwortet im Herbst 2017 insgesamt nur eine Minderheit von 14 Prozent ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in Städten, wenn eine saubere technische Lösung nicht möglich ist. Für eine stärkere Förderung des öffentlichen Nahverkehrs, des Fahrradverkehrs und der Elektromobilität sprechen sich 30 Prozent der Befragten aus. Und knapp jeder Dritte in Deutschland hält die Diskussion zum Thema Diesel und Schadstoffbelastung für übertrieben.

Quelle: GfK Global Green Index 2017

Ältere und Stadtbewohner etwas häufiger für Fahrverbote

Die Bewohner von Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern halten mit 19 Prozent etwas häufiger als der Durchschnitt (14 Prozent) ein Verbot von Dieselfahrzeugen für sinnvoll. Auch die älteren, über 65-jährigen Bundesbürger äußern sich mit 17 Prozent etwas stärker pro Dieselfahrverbot. Ähnliches gilt für den weiblichen Teil der Bevölkerung: Für 16 Prozent der befragten Frauen kommt ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in Frage. Umgekehrt sehen es die Bürger in Ostdeutschland, die ein solches Verbot nur zu 10 Prozent befürworten.