Politik

Linkes U-Boot? AfD-Politikerin verteilt NS-Propaganda, früher war sie bei der LINKEN

Ist Franziska Lorenz-Hoffmann ein linkes U-Boot? Die jetzige AfD-Politikerin verteilte über ihre Facebookseite alte NS-Propaganda. Darüber berichtet der Tagesspiegel ausführlich. Was in der Schlagzeile fehlt, taucht später im Artikel auf. Frau Lorenz-Hoffmann war früher bei den Neuköllner Linken und saß bis 2014 im Bezirksvorstand. Erst später wechselte sie zur AfD.

Hier ein Screenshot:

Screenshot Linke Neukölln

Am Montag hatte bereits die Huffington Post berichtet:

AfD-Politikerin Lorenz-Hoffmann, noch bis 2013 im Bezirksvorstand der Linken in Neukölln politisch aktiv, hat das Bild veröffentlicht, weil “die Deutschen deutsch bleiben sollen”. Das erklärte sie am Telefon der HuffPost. Sie sehe diesen Zustand vor allem in ihrem Bezirk in Gefahr.

Handelt es sich vielleicht um ein linkes U-Boot? Das diskutieren bereits erste User in den sozialen Netzwerken:

Vermeintliches NS-Plakat stammt von den Briten

Auch bei der Neuköllner AfD ist der Fall logischerweise ein Thema:

„Nun hat, wie es scheint, auch die AfD in Neukölln ein Problem mit einem Mitglied, das auf facebook dubiosen Inhalt eingestellt hat. Zwei Plakate sind es gewesen; gepostet gegen Mittag am 6. Januar 2018 von Franziska Lorenz-Hoffmann. Und reflexartig fällt die gutdeutsche Presse fletschend über sie her.

[…]

Mit anderen Worten: Das Plakat mit dem Rat für die »Deutschen Mädel« stammt von den Briten, sieht aber aus, als wäre es von den Nationalsozialisten gemacht. In diesem Fall wurde es unter die Deutschen Soldaten gebracht und war überhaupt nicht an die »Deutschen Mädel« gerichtet.“


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