Islamismus & Terror

„Islam bedeutet Frieden“ – In diesen 13 islamischen Staaten droht die Todesstrafe für Ungläubige

Der Islam kennt weder religiöse Toleranz noch Meinungsfreiheit. Während Moslems sich auf die Religionsfreiheit in den westlichen Ländern berufen, um ihre Religion zur dominierenden zu machen, gibt es in ihren eigenen Ländern keinerlei religiöse Toleranz. Im besten Fall wird man als Nichtmoslem geduldet – muss aber Dhimmisteuer bezahlen. In weniger guten Fällen wird man als Nichtmoslem verfolgt oder getötet.

(Von Michael Mannheimer)

Opendoors gibt seit Jahren den Christenverfolgungsindex heraus, in welchem von den 50 erfassten Ländern, in denen Christen verfolgt und getötet werden, 45 Länder islamische sind. Beim Rest handelt es sich um linke Diktaturen (Nordkorea etwa).

Allein in den islamischen Ländern werden Jahr um Jahr 100-150.000 Christen nur deswegen getötet, weil sie den „falschen“ Glauben haben. Meist geschieht die Jagd nach Christen nach dem obligatorischen Freitags“gebet“, wenn die Imame der islamischen Welt den im Koran verankerten Hass gegen Christen zum Thema machen.

Ramadan – die tödlichste Zeit für Christen

Besonders gefährdet sind Christen unmittelbar vor, während und nach dem Ramadan. Diese Schein-Fastenzeit (zu keiner Zeit im Jahr wird so geschlemmt wie im Ramadan, da sich das Fasten nur auf die Zeit des Tages beschränkt, in der es hell ist) ist die mit Abstand gefährlichste Zeit für die etwa 300 Millionen Christen, die in den Ländern des Islam leben. Zur Legitimierung ihrer erbarmungslosen Jagd beim Ramadan wird der sogenannte „Schwertvers“ herangezogen:

Sure 9:5

„Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen auf“

Was die wenigsten wissen: In diesen 13 islamischen Ländern droht Atheisten  die Todesstrafe

 

orf.at, 10.12.2013

Bericht: Atheisten in 13 Ländern von Hinrichtung bedroht

Atheisten riskieren in 13 Ländern für Glaubensleugnung den Tod. Das geht aus einem Bericht der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union hervor, der zum Tag der Menschenrechte am Dienstag veröffentlicht wurde.

Während in drei Ländern – Saudi-Arabien, Pakistan und Iran – die Todesstrafe für Blasphemie (Gotteslästerung) ausdrücklich im Strafrecht verankert ist, drohen demnach Hinrichtungen für die Ablehnung von Glaubensüberzeugungen auch etwa in Afghanistan durch die Taliban oder durch Islamisten in Nigeria und Somalia, so der in London vorgestellte Bericht.

Kritik oder Beleidigung von Religion verfolgt

In 55 Staaten werde Kritik oder Beleidigung von Religion strafrechtlich verfolgt, darunter in 39 Staaten mit Gefängnisstrafen, so die Studie „Freedom of Thought 2013“ des Verbandes von rund 120 Atheisten- und Freidenkervereinigungen. In zwölf afrikanischen und neun asiatischen Staaten sowie zehn Staaten des Nahen und Mittleren Ostens erkennt der Bericht „schwere Verletzungen“ der Meinungsfreiheit. Hauptsächlich handelt es sich um Länder islamischer Prägung.

Mann pinselt Slogan "Hang the Anti-Islam" auf eine Straße in Dhaka, Bangladesch

Slogan „Hang the Anti-Islam“ auf einer Straße in Dhaka, Bangladesch

Österreich: „Systematische Diskriminierung“

Die Situation etwa auch in Österreich wird als „systematische Diskriminierung“ klassifiziert, das ist die dritte von fünf möglichen Bewertungen. Deutschland schneidet mit „schwere Diskriminierung“ sogar noch schlechter ab.

Internationale Humanistische und Ethische Union

Die Internationale Humanistische und Ethische Union (International Humanist and Ethical Union) ist ein globaler Zusammenschluss von rund 120 humanistischen, nichtreligiösen, atheistischen und freidenkerischen Organisationen in 38 Ländern mit Sitz in London. Der IHEU gehört unter anderem der Freidenkerbund Österreichs an.

Für die Bewertung Österreichs führt der Bericht etwa den (für Katholiken verpflichtenden) Kirchenbeitrag an, als Beispiel für religiöse Diskriminierung wird u. a. das Urteil gegen FPÖ-Politikerin Susanne Winter angeführt, die wegen ihrer Aussagen zum muslimischen Propheten Mohammed („Pädophiler“) 2009 zu einer Geldstrafe verurteilt worden war.

Bezüglich Deutschlands verweist der Bericht auf ein kirchliches Vetorecht bei der Berufung staatlicher Theologieprofessoren, auf die Abberufung des Islam-Professors Sven Kalisch, der erklärt hatte, kein Muslim mehr zu sein, und auf Beschwerden gegen das deutsche Satiremagazin „Titanic“ wegen eines angeblich blasphemischen Titelbildes im April 2010.

religion.ORF.at/KAP/KNA

Links:

Studie der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union

Quelle:
http://religion.orf.at/stories/2619683/

 

Malaysia: Ein einst relativ tolerantes islamisches Land auf dem Weg zur Scharia

Nun, das war im Jahr 2013. Zu diesen Ländern hat sich ein neues islamisches Land hinzugesellt, das bislang für seine relative religiöse Toleranz bekannt war: Malaysia.

Wie in Malaysia, so haben auch in Indonesien, einst ebenfalls ein relativ tolerantes Land (seine Toleranz beruhte vor allem auf seinen buddhistischen und hinduistischen Wurzeln) saudi-arabische Fundamentalisten in den letzten 20 Jahren ganze Arbeit geleistet:

Die Imame dieser Länder wurden nach Mekka und Medina eingeladen, wo sie auf den wahhabitischen Kurs des islamischen Gottesstaats Saudi-Arabien eingenordet wurden.

In Saudi-Arabien, dessen Königtum sich direkt von der Blutslinie Mohammeds ableitet und daher die Führerschaft der islamischen Welt beansprucht, herrscht die Scharia: Kein Land lässt so viele Todesurteile (gemessen an seiner Bevölkerung) vollstrecken wie Saudi-Arabien:

Hände abschlagen, Augen entfernen, Schläge bis zum Tod, Hängen wegen „Blasphemie“ oder Homosexualität – die Liste der barbarischen Strafen der Scharia ist nahezu beliebig lang.

Saudi-Arabien ist das mit Abstand gefährlichste islamische Land.

Seine Gefahr geht weniger durch Anschläge saudischer Terroristen aus, als durch die aktive und weltweite Verbreitung des besonders radikalen wahhabitischen Islamverständnisses:

Die saudischen Wahhabiten, zu denen auch die saudischen Prinzen und das Königshaus zählen, sind die mit Abstand größten Förderer des internationalen islamischen Terrorismus, der in Wahrheit nichts anderes ist als der vom Islam vorgesehene und zur Pflicht für jeden Moslem erkorene Dschihad mit dem Ziel der Weltherrschaft des Islam.

Es gibt wohl keine islamische Terrorgruppe, die nicht durch Gelder oder Waffen von Saudi-Arabien versorgt wird. Doch die Arbeit gegen den in den Augen der Wahhabiten „sündigen“ moderaten Islam ist noch wesentlich gefährlicher:

So hat Saudi-Arabien in den letzen Dekaden einen großen Teil einstmals relativ moderater islamischer Länder in islam-fundamentalische Länder umerzogen, wobei dieses im Geld schwimmende Land natürlich mit großzügigen „Spenden“ in Milliardenhöhe an die einst moderaten islamischen Länder nachgeholfen hat, um diese auf den gewünschten Kurs zu bringen.

Man möge dies am folgenden Beispiel Malaysia selbst beurteilen:

 

(Aus „Humanistischer Pressedienst, von Frank Nicolai, 

Atheisten sollen „von den Behörden gejagt“ werden

Ein malaysischer Minister sagte laut Reuters, dass Atheisten in Malaysia von den Behörden gejagt werden sollten, weil kein Schutz für atheistische Gruppen in der Verfassung vorgesehen sei. Gleichzeitig rief er die Öffentlichkeit dazu auf, den Behörden zu helfen atheistische Gruppen wie die Ortsgruppe von „Atheist Republic“ in Kuala Lumpur aufzuspüren.

Im multiethnischen und multireligiösen Malaysia ist Apostasie eigentlich kein Verbrechen. Jedoch gibt es einen erstarkenden Fundamentalismus innerhalb der muslimischen Mehrheit, der religiöse Freiheiten für alle anderen Gläubigen und Nichtgläubigen einschränken will.

Die atheistische Organisation „The Kuala Lumpur chapter of Atheist Republic“, eine von Kanada unterstützte Organisation, veröffentlichte in der vergangenen Woche ein Foto der Mitglieder in sozialen Netzwerken. Daraufhin fühlten sich Muslime beleidigt und forderten die Auflösung der Gruppe.

Dieser Kampagne schloss sich jetzt der stellvertretender Minister für religiöse Angelegenheiten, Asyraf Wajdi Dusuki, an: „Wir müssen klären, ob Muslime an der Versammlung teilgenommen haben und ob sie an der Verbreitung solcher Ansichten beteiligt sind, die den Glauben der Muslime gefährden können.“

Er möchte Ex-Muslime zur Beratung schicken und jegliche Versuche, atheistische Ideen zu verbreiten, strafrechtlich verfolgen.

Der Gründer der atheistischen Organisation Atheist Republic, Armin Navabi, sagte, dass die Zusammenkünfte der Gruppe der Öffentlichkeit keinen Schaden zufügen. Auf Facebook schrieb er, dass Atheisten wie Kriminelle behandelt werden, „dabei treffen sie nur andere Atheisten. Wem schadet das“? Atheist Republic hat bei Facebook fast 2 Millionen Follower.

Minister Datuk Seri Dr Shahidan Kassim rief zur Jagd auf Nichtgläubige auf, indem er in einem Interview sagte:

„Ungläubige in Malaysia sollten „gejagt“ werden, da Malaysia keinen Platz für Atheismus hat.“

Für den Minister ergibt sich die Berechtigung daraus, dass „Atheismus“ nicht in der Verfassung vorgesehen ist. Damit verstoßen Gruppen wie die Atheist Republic gegen die Verfassung. Er fügte an, dass „diese Leute“ Atheisten wurden, „weil ihnen das religiöse Verständnis und Wissen fehlte.“

 

Quelle:
https://hpd.de/artikel/atheisten-sollen-den-behoerden-gejagt-werden-14681

Erstveröffentlichtung: Michael Mannheimer – www.michael-mannheimer.net/


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