Mystery & Geheimgesellschaften

Die Untertassen der Illuminaten

Der unter mysteriösen Umständen verstorbene Journalist und Autor Jim Keith berichtet in seinem Buch „Saucers of the Illuminati“ über den Autor des Buches „My Life Depends On You“ von Marti Koski, der 1975 begann, Stimmen zu hören. Anfangs glaubte er, einen „neurotischen Anfall“ zu haben (eine Schizophrenie wäre eigentlich eher anzunehmen). Er fand sich mit den Stimmen ab, und im Sommer 1979 verlor er die Kontrolle über seine körperlichen Funktionen und hatte den Eindruck, dass seine Gedanken „zusammengeführt“ wurden. Sein Herzschlag wurde derart unregelmäßig, dass er sich in das University of Albert Hospital in Edmonton, Kanada, einweisen ließ. Jetzt identifizierte sich die Stimme in seinem Kopf als Sprecher der Royal Canadian Mounted Police (RCMP) und behauptete, dass man Koski als einen Spion ausersehen hätte. Die Stimmen nannten Koski den „Mikrowave-Man“, und Koski behauptete fortan, dass im Krankenhaus bizarre Experimente mit ihm durchgeführt würden, während ihn die Stimmen zum Stehlen von T-Shirts aufriefen und dazu, anderen Patienten heimlich Zigaretten zu verkaufen. Nach Verlassen des Krankenhauses versuchte er, den Stimmen zu entkommen, indem er in sein Heimatland Finnland flüchtete. Doch die Stimmen blieben.

Bis hierher hört sich alles nach den Symptomen einer Schizophrenie an. Doch in diesem Falle hätte das Symptom „Stimmenhören“ durch die Gabe von Neuroleptika beendet werden können.

In Finnland jedenfalls lernte Koski, bis zu einem gewissen Grad mit seinen Symptomen zu leben, und nach 18 Jahren arbeitete er mit anderen Personen zusammen, die behaupteten, Opfer eines geheimen Bewusstseinskontrollexperiments der Regierung zu sein. Einige von ihnen behaupteten, auf Röntgenbilder könne man ein kleines, pilzförmiges Implantat im Gehirn sehen.

Keith glaubt, dass die Deutlichkeit von Koskis niedergeschriebenen Berichtes dagegenspräche, dass er „verrückt geworden“ sei. Keith versuchte, die Erlebnisse Koskis mit MKUltra in Verbindung zu bringen, doch er erwähnt ein seltsames Merkmal, nämlich, dass, sobald er in Finnland war, die Stimmen behaupteten, dass sie gar nicht vom RMCP kamen, sondern vom Sirius! Wurde er in Wirklichkeit von Außerirdischen bewusstseins-kontrolliert? Die Verbindung zu Sirius ist nicht einzigartig, denn Keith teilt uns mit, dass am Anfang des 20. Jahrhunderts ein Okkultist, Lucien-Francoise-Jean-Maine, Kontakte zum Sirius zu haben behauptete. Er behauptete ebenso, in Kontakt mit einem entkörperten Wesen namens „Lam“ Kontakt zu haben, über den der Grandmaster der Ordo Templi Orientis (O. T. O)-Loge Kenneth Grand sagte, dass er einer der „Großen Alten“ war. Lam soll Grand zufolge den Strom, der angeblich von der Andromedagalaxie ausginge, mit dem Strom, der von Sirius floss, vereinigt haben. Der berühmt-berüchtigte Aleister Crowley, Gründer des O.T.O, will bereits vorher Kontakt mit Lam gehabt haben. Keith stellt fest: „Crowley porträtierte das Wesen Lam als einen typischen großköpfigen ‚Grey‘, d. h. das Bild populären Konzeptionen über das, wie ein UFO-Alien aussehen soll, ähnelt.“ Crowley habe nach Grand Lam auch als „unmissverständlichen mit seinem Heiligen Schutzengel mit dem Sothis (Sirius) oder Set-Isis identifiziert“.

Keith spricht hier von einem „Mischmasch“ von Okkultismus und telepathischen Transmissionen vom Sirius, von dem niemand glauben würde, dass er etwas mit militärischen Geheimdiensten zu tun habe. Der Okkultismus-Forscher James Shelby Downard habe jedoch die Existenz eines Sirius-Anbeter-Kults untersucht, von dem er behauptet, dass er in den höchsten Kreisen der CIA existiere! Als Ritualstätte bezeichnet er den Teleskop-Raum des Palomar Observatoriums in Kalifornien. Dort würden von den Eingeweihten Rituale im teleskopisch gebündelten Licht des Sirius, durchgeführt. Unter der Darstellung der ägyptischen Priesterschaft würde der Raum mitsamt den Teilnehmern in „Astral-Strahlen“ eingetaucht, während das Teleskop auf Sirius gerichtet ist.

Keith verweist dabei auf den Colonel Michael Aquino vom US-Geheimdienst, dem Keith zufolge anerkannten Kopf des „Satanic Temple of Seth“ ist – dem Tempel einer Gottheit, die im Okkultismus mit Sirius identifiziert würde. Keith schreibt: „Wieder sehen wir die seltsame Verbindung von Sirius, Okkultismus und militärischem Geheimdienst.“

Ein weiterer Okkultist und „Geister-Channeler“ ist Keith zufolge der UFO-Kontaktler Georg Hunt Williamson (ein Pseudonym von Michael d’Obrenovic), der von gutartigen Astronauten von Sirius sprach, die angeblich eine zivilisierte Menschheit in der fernen Vergangenheit unterstützt hätten.

Diese dunklen Mächte seien auf menschliche Verbündete angewiesen gewesen, nämlich der erleuchteten geheimen Gesellschaft, deren Mission es sei, bei der Versklavung der Menschheit durch eine langfristige Desinformation zu assistieren, in der Absicht, dass die Menschheit ihnen als gute Mächte vom Orionnebel zujubeln. Es gäbe auch „gute Burschen“ vom Orion, die Magocsi die Welt der „Lords of Light“ nannte. Die Illuminaten seien jedoch insgesamt eine unterschiedliche Mischpoke. Magocsi behauptet auch, dass es ein besonderes Gebiet von positivem Einfluss gäbe, nämlich dem Sirius, von wo aus die dortigen Intelligenzen angeblich telepathische Transmissionen senden, die den negativen Schwingungen von den dunklen Mächten entgegenwirkten, schreibt Keith.

Keith weist weiter darauf hin, dass Albert Pike, der Anführer des Scottish Rite of Freemasonry (Schottischer Ritus der Freimaurerei), in den 1800er-Jahren vermeldete, dass „Sirius nach wie vor in unseren Logen als lodernder Stern glänzt“. Er sagte, dass Sirius und das „Auge im Dreieck“ (also das Zeichen des Auges auf einer Pyramide) die Muttergottheit Isis und das Pentagramm, von das oft von mystischen Sekten geliebt wird, untereinander austauschbar seien.

Keith ist jedoch skeptisch bezüglich einer rein extraterrestrischen Hypothese zum Ursprung der UFOs und fragt sich, ob es nicht merkwürdig ist, dass das US-Militär gerade dann an Flugscheiben arbeitete, als das (moderne) UFO-Phänomen begann, nämlich in den 1950ern, und ob es nicht ebenfalls seltsam sei, dass die Implantate zur Bewusstseinskontrolle, die angeblich durch die Nasenlöcher von UFO-Entführten eingesetzt wurden, genau aussahen wie jene, die von Dr. Jose Delgado, dem Bewusstseinskontroll-Forscher der CIA, verwendet wurden.

Viele der Okkultisten, sagt Keith, hätten geglaubt, Informationen von Außerirdischen zu erhalten, die den heutigen „Greys“ sehr ähneln. Doch Keith hält es für wahrscheinlicher, dass geistige Wesen hinter dem UFO-Phänomen stünden, während er gleichzeitig die Variante der geheimdienstlichen Operationen mit fortgeschrittenen Fluggeräten und/oder Desinformation und/oder psychologischen Operationen an Personen, für glaubhaft hält, denen man glauben macht, mit Außerirdischen Kontakt zu haben.

Keith hält es weiterhin für denkbar, dass da Freimaurer und deren „Konsorten“ dezent in Rituale und Magie verwickelt sind, was für das Hervorrufen von UFO-Erlebnissen verantwortlich ist und sie von einem nichtphysikalischen Standpunkt beeinflusst. Diese Ereignisse könnten durch Illuminati-Rituale „hervorgerufen“ werden.

Näheres dazu finden Sie in meinem Buch UFOs, Okkultismus und Mysterien – Heute und im Dritten Reich

 


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