Mystery & Geheimgesellschaften

Ein okkultes Forschungsprogramm der NASA?

Abb. 1: Eine Hantel auf dem Mars?
Ausschnitt aus: https://mars.jpl.nasa.gov/msl-raw-images/msss/00729/mcam/0729ML0031250020305133E01_DXXX.jpg (Abgerufen am 07.09.2017) Bearbeitet durch Roland M. Horn

Der Mars-Forscher und Autor M. J. Craig stellt in seinem Buch „Secret Mars – The Alien Connection“ viele Fotos von seltsamen Objekten vor, die der amerikanische Mars-Rover Curiosity auf seinem kurzen Weg fand, von denen wir zwei hier abdrucken. Folgerichtig schließt er daraus, dass der Mars global von solchen Objekten nur so wimmeln müsse oder die Landeplätze der Rover zufällig in einer Gegend lagen, in dem es zahlreiche Relikte gibt und man somit massiv Glück hatte.

 

Abb.: 2: Eine sieben Zentimeter große Düse auf dem Mars?
Ausschnitt aus: https://mars.jpl.nasa.gov/msl-raw-images/msss/00821/mcam/0821MR0036170080500530E01_DXXX.jpg (Abgerufen am 07.09.2017)

Craig meint aber: Diese künstlichen Objekte zu finden, könne kaum Zufall gewesen sein, obwohl er diese Möglichkeit nicht explizit ausschließt.

Dieser Autor hat aber noch eine weitere Variante zu bieten, die aufhorchen lässt. Sie besagt, dass irgendjemand bei der NASA diese Landeplätze deswegen ausgewählt hat, weil er erwartet hat, dort etwas Besonderes zu finden. Die Konsequenzen einer solchen beunruhigenden Möglichkeit seien selbstverständlich immens, weil sie nahelegen würden, dass es eine doppelte Forschung auf dem Mars gibt:

  1. „Eine profane Mission: fokussiert auf Geologie, Klima, ehemaliges Wasser und mikroskopisches Leben – die Ergebnisse sind für die Mainstreamwissenschafts-Gemeinschaft und für den öffentlichen Konsum verfügbar.
  2. Eine heimliche Mission: Die wirkliche Realität und Geschichte des Mars und seine technologische Vergangenheit – die Ergebnisse werden vor Wissenschaftlern und die Öffentlichkeit zurückgehalten.“

Dass Craigs Idee vielleicht gar nicht so weit hergeholt ist, zeigt der sog. Brookings-Report. Richard Hoagland und Mike Bara berichten in ihrem gemeinsamen Buch „Dark Mission“, dass Mitte 1993 Professor Stanley V. McDaniel zusätzliche Belege und Datenquellen für seine Studie über die NASA-Bilderfassung rund um das Mars-Observer-Programm suchte. Der McDaniel-Report spiele Hoagland und Bara zufolge eine wichtige Rolle bezüglich des Ausübens von Druck auf die NASA, ihre Position als hauptsächlicher Datenrechteinhaber zukünftiger Raumsonden zu verlieren. McDaniel bat Hoagland um Hilfe, und dieser verwies ihn auf die Existenz eines schon lange umhergehenden Gerüchts, nachdem es einen offiziellen NASA-Report gibt, der vermutlich von der Weltraumbehörde in ihren frühen Jahren in Auftrag gegeben wurde. Mit Hilfe des früheren Polizei-Detectives Don Ecker konnte McDaniel in Erfahrung bringen, dass es eine kontroverse Studie gab, die den Titel „Proposed Studies in the Implication of Peacefull Space Activities for Human Affairs“ (Vorgeschlagene Studien über der Auswirkung von friedlichen Schritten auf menschliche Belange) trug. Hoagland rief dann seinen Freund Lee Clinton an, der eine Kopie des 300-Seiten langen Dokuments in einem Bundesarchiv in Little Rock, Arkansas, aufstöbern konnte und ihn an Hoagland und McDaniel weitergab. Und Letzterer legt in seiner Studie eine langjährige potentielle NASA-Richtlinie von Vertuschung dieses speziellen Berichtes nahe.

Die Brookings-Institution, so berichten Hoagland und Bara weiter, sei wahrscheinlich zu seiner Zeit die führende Denkfabrik gewesen, und die an dieser Studie Mitwirkenden wären ein wahres „Who-is-Who“ der führenden Akademiker zu dieser Zeit. Hoagland und Bara erwähnen in diesem Zusammenhang Curtis H. Barker vom MIT, Jack C. Oppenheimer von der NASA und die berühmte Anthropologin Margaret Mead, die für ihre Beteiligung für den endgültigen Report herangezogen wurde. McDaniel und Hoagland fanden in dem Bericht interessante Passagen auf S. 115, wo die NASA die Möglichkeit, dass Artefakte auf dem Mars gefunden werden können, für möglich hält: Dort heißt es: „Während Face-to-Face-Meetings mit ihnen [extraterrestrischen Intelligenzen] sich nicht innerhalb der nächsten zwanzig Jahre ereignen werden (es sei denn, dass die Technologie fortgeschrittener ist als unsere, was sie qualifiziert, die Erde zu besuchen) könnten Artefakte, die zu irgendeinem Zeitpunkt von diesen Lebensformen auf Mond, Mars oder Venus hinterlassen wurden, möglicherweise von unseren Weltraum-Aktivitäten entdeckt werden.“

Die Autoren der Studie gelangen dann Hoagland und Bara zufolge zu dem Schluss, dass weitere Studien gebraucht würden und dass die NASA die folgenden Fragen beantworten müsse: „Wie, unter welchen Umständen, könnte man solche Informationen der Öffentlichkeit unterbreiten oder vor ihr zurückhalten? … Die fundamentalistischen Gemeinschaften wachsen rasch um die Welt… Für sie wäre die Entdeckung anderen Lebens – mehr als jedes andere Raumfahrtprodukt – elektrifizierend… Wenn Super-intelligenzen entdeckt werden, werden die [sozialen] Ergebnisse ziemlich unvorhersehbar sein. Von allen Gruppen, Wissenschaftlern und Ingenieuren könnte es für diese durch die Entdeckung von relativ überlegenden Kreaturen höchst fatal sein, da diese Berufsgruppen am deutlichsten mit der Beherrschung der Natur verbunden sind.“

Der Brookings-Report rät der NASA also indirekt, für den Fall, dass außerirdische Besucher entdeckt würden, Informationen vor der Öffentlichkeit zurückzuhalten! Was ist, wenn dieser Fall bereits eingetreten ist und das von Craig angedeutete zweite, okkulte Marsprogramm längst Wirklichkeit geworden ist?

Mehr darüber lesen Sie in meinem Buch „Rätselhafter Mars – Marsgesicht reloaded“

 

 

 


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