During the conference, “Interreligious Dialogue for Peace: Promoting Peaceful Coexistence & Common Citizenship” KAICIID launched a first of its kind platform for the highest leaders of Christian and Muslim communities in the region; the platform will bring them together and provide a space where they can cooperate to jointly promote peace through dialogue. Photo: Daniel Shaked/KAICIID (PRNewsfoto/KAICIID)
Islamismus & Terror

Islamische & christliche Religionsführer gründen Plattform für interreligiöse Zusammenarbeit in der arabischen Welt

4. März 2018

Wien: Das hört sich toll an. 23 ausgesuchte islamische und christliche Religionsführer aus dem arabischen Raum behaupten: „Gemeinsam haben wir unsere Zivilisationen aufgebaut, und gemeinsam müssen wir auch unsere Zukunft gestalten.“ (KAIICID).

Ein Blick in die Geschichtsbücher könnte Aufklärung verschaffen. Über mehrere Jahrhunderte breitete sich der Islam in aggressivster Weise aus und vernichtete eine Kultur nach der anderen. Erst dann wehrte sich das Abendland mit den ersten Kreuzzügen. Über mehrere Jahrhunderte haben sich Islam und Christentum bekämpft, ganz gewiss aber nicht gemeinsam Zivilisationen aufgebaut. Die Gegenwart spricht vor allem nicht für den Islam als eine friedliche Religion, wie die Lage in den aktuell 57 islamischen Staaten mit ihrer menschenverachtenden Gesetzgebung beweist. In Ägypten wurde unlängst ein Gesetz gegen Atheisten auf den Weg gebracht und doch befindet sich der wichtige ägyptische Großmufti unter den 23 Gründungsmitgliedern der Plattform.

Zu den Gründungsmitgliedern der Plattform gehören Scheich Dr. Shawki Ibrahim Allam, Großmufti von Ägypten, Kardinal Mar Bechara Boutros Al-Rai, Maronitischer Patriarch von Antiochien und des ganzen Orients, Patriarch Aram I Keshishian, Oberhaupt der Armenisch-Apostolischen Kirche und Katholikos des Großen Hauses von Kilikien, Scheich Abdul-Latif Derian, Großmufti des Libanon, Dr. Tawfeeq bin AbdulAziz AlSediry, Vizeminister für Islamische Angelegenheiten, Saudi-Arabien, Papst Tawadros II, Papst von Alexandrien und Patriarch der Koptisch-Orthodoxen Kirche von Alexandrien, Scheich Muhammad Hussein, Großmufti von Jerusalem und Palästina, Patriarch Yohanna X Yazigi, Griechisch-Orthodoxer Patriarch von Antiochien und des ganzen Orients, der hochrangige Religionsgelehrte Sayed Ali El-Amine, Hochwürden Dr. Andrea Zaki, Oberhaupt der protestantischen Gemeinde in Ägypten, Drusen Shaykh al-Aql Naim Hassan, Oberhaupt des Drusischen Gemeinschafts-Rats im Libanon, Dr. Hisham Qarisa, Leiter der Universität Ez-Zitouna, Tunesien, und Dr. Ahmad Al Abbadi, Generalsekretär der Gelehrtenorganisation Al Rabita Al-Muhammadiyah, Marokko.

Photo: Daniel Shaked/KAICIID (PRNewsfoto/KAICIID)

Und weiter heißt es:

Sie haben in einer historischen Initiative die erste interreligiöse Plattform zur Förderung der Rechte und Einbeziehung aller Gemeinschaften in der arabischen Welt ins Leben gerufen, um gegen Ideologien anzugehen, die die Ängste der Menschen ausnutzen und zu Hass und Sektierertum anstiften, und gemeinsam die schwierigsten Herausforderungen zu meistern, mit denen ihre Gemeinden konfrontiert sind.

Islamkundige kennen den Begriff der Taqiyya, die es jedem Moslem erlaubt, seine Feinde zu täuschen, sie in Sicherheit zu wiegen, um dann zum richtigen Zeitpunkt, dem Islam zum Sieg zu verhelfen.

Laß uns ins Gesicht mancher Nicht-Muslime lächeln, währenddessen unsere Herzen sie verfluchen./ Ibn Kathir

Vielleicht handelt es sich bei der interreligiösen Plattform nicht um ein trojanisches Pferd des Islams, sondern um ein Projekt der Neuen Weltordnung, nach der alle Menschen unter dem Dach einer einzigen Religion miteinander „vereint“ werden sollen. Dass es dabei weniger um Fortschritt zu einer friedlicheren Welt, sondern einer besseren Beherrschbarkeit der Massen geht, versteht sich von selbst, aber die Ohren der One-World-Community, die nach Aufhebung aller Nationalstaaten strebt, deren Anhänger überall „Kein Mensch ist illegal“ brüllen, sind dank jahrelanger Propaganda in den Massenmedien taub für solche Warntöne.