Politik

Rostock: SPD gesteuerte Ostsee-Zeitung stellt AfD-Demonstranten gezielt als „Nazis“ und „braune Brut“ dar

11. April 2018

Wie sollte es auch anders sein …

Der Videobeitrag der Ostsee-Zeitung, aufgenommen am 09. April 2018, soll dem Leser mal wieder ein völlig gestörtes Bild von AfD-Demonstranten aufzeigen. Gleich zu Beginn des Beitrags ein paar Personen, die, so die Wahrnehmung des Betrachters, durch Polizeikräfte in Kampfmontur zurückgehalten werden müssen und, bedingt durch die Schnelle der Bildfolge, im Video augenscheinlich mit gestreckten Armen posieren. Auf der Gegenseite musizierende, tanzende Personengruppen, die mit Trommelmusik auf der Straße ein friedliches Bild zeigen. Aber die Redakteure der Ostsee-Zeitung, die der Madsack Mediengruppe angehören und dessen größter Gesellschafter die SPD Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG) ist, können und dürfen anscheinend nicht anders berichten. Mit Beginn der AfD Kundgebung im Rostocker Stadtteil Evershagen ertönten die bekannten Parolen der Gegenseite. “Nazis raus”, “AfD-Faschisten”, “Ob Ost, ob West, weg mit der Nazipest“…

(Von Jens Scheyko)

Das Argumentationswunder „Antifa“ mit „Börek statt Bockwurst“ – Banner / Foto: O24

Ich könnte diese Aufzählung der geistlosen Rufe jetzt weiter fortführen. Rostocks Finanzsenator, Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski (SPD-Mitglied), steht für ein buntes und tolerantes Rostock, so sein Beitrag in einem Videoausschnitt der OZ. Was jedoch Herr Müller-von Wrycz Rekowski mit den Worten “Bunt und Toleranz” meinen könnte, erschließt sich mir nicht. Wenn die von der Polizei ermittelten Teilnehmerzahlen der AfD Sympathisanten von 600 stimmen sollten, so käme auf jeden dieser Teilnehmer ein Polizist. Mit anderen Worten, jeder Teilnehmer wurde bzw. musste dann durch einen Schutzbeamten geschützt werden.

Aber warum geschützt werden, wenn die so friedlichen Gegendemonstrationen so weltoffen für Gleichheit, Demokratie und Toleranz einstehen. Für mich ein klarer Verstoß gegen unsere Rechtsordnung, wenn Menschen, die eine andere Auffassung vertreten, mit ihrer kritischen Meinung zu den Abläufen der Regierung von ihrem Recht der freien Meinungsäußerung Gebrauch machen und auf die Straße gehen. Und wären die Vielzahl der undemokratischen, beleidigenden und verhetzenden Aussagen der für „bunt“ und Toleranz stehenden linksorientierten Krawallmacher nicht ein Fall für den Verfassungsschutz?

Mit erhobenem Finger: „Bunter“ Gegenprotest – Foto: O24

Wenn demokratisch orientierte Demonstranten ohne Grund und entsprechende Beweise als Nazis, Rassisten, Antisemiten, braune Brut etc. beschimpft werden, ist das beleidigend, diskriminierend und verhetzend. Die Beweggründe der AfD-Demonstranten und die Inhalte der dort gehaltenen Reden werden bewusst falsch bzw. unvollständig wiedergegeben und fehlerhaft interpretiert. Vor allem von den Mainstrem-Medien in Form von Presse und Fernsehen, die ständig darauf hinweisen müssen, unabhängig und objektiv zu sein, wird durch das Weglassen von Informationen ein falsches Bild der Umstände in Umlauf gebracht, wodurch sich diese Berichte als eindeutige Fakenews qualifizieren.

Ist die Bundesministerin der Justiz, Frau Barley (SPD), nicht aufgefordert, hier tätig zu werden, nachdem ihr Vorgänger, Herr Heiko Maas (SPD), das umstrittene Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG), welches seit dem 1. Januar dieses Jahres vollumfänglich in Kraft getreten ist, auch umzusetzen? “Ihr Faschisten habt schon einen Krieg verloren und werdet auch den nächsten verlieren”, so ein Gesang von Gegendemonstranten. Würden sich die krakeelenden Teilnehmer die Zeit nehmen und recherchieren, worum es bei der AfD-Demo überhaupt geht und welche Konsequenzen ein “weiter so” und “wir schaffen das” für die Zukunft unseres Landes hat, dann würde der eine oder andere aus seinem Dornröschenschlaf erwachen. Aber wie sagten schon viele Historiker bei der Definition von Faschismus…. der Begriff sei gewissermaßen inhaltsleer. Und so inhaltsleer scheint es in vielen der Köpfe der Demonstranten zu sein, die für eine bunte und tolerante Welt auf die Straße gehen.


Quelle: Opposition24


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