Kill the boer: https://twitter.com/ErnstRoets/status/1021704436996100096
Politik

Südafrikanischer Autor klagt an: „Kill the boer“-Lied schuld an Farmmorden

31. Juli 2018

Südafrika: Das Lied „Kill the Boer“ oder „Dubula iBhunu“ stammt noch aus der Zeit des Widerstands gegen das Apartheidsregime, das 1994 endete. Nelson Mandela kam aus der Haft und wurde der erste schwarze Präsident der fortan als „Regenbogennation“ von westlichen Medien verklärten Republik. Doch die Realität hat das Land längst eingeholt. Kaum ein Tag ohne ein Hassverbrechen gegen Weiße vergeht. Der Autor Ernst Roets macht dafür die Regierung verantwortlich und das Widerstandslied, das immer häufiger erklingt.

So sang der korrupte ehemalige Regierungschef Jacob Zuma das Lied 2012 im Parlament und markierte damit einen Tabubruch und die Abkehr von Mandelas Politik der Versöhnung.

Roets ist Mitbetreiber des Afri-Forums und hat kürzlich ein Buch fertiggestellt, das nun veröffentlicht wird. Seitdem hat er zahlreiche Morddrohungen bekommen. Das Buch sei rassistisch, heißt es aus den Reihen der Politik, aber Roets lässt sich nicht einschüchtern. „Je öfter sie dieses Lied singen, desto mehr Farmer werden ermordet“, sagte er in einem Interview mit IOL auf die Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen den Morden und dem Lied gebe.

In den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres wurden 157 Farmangriffe und 40 Farmmorde gezählt. Seit Beginn dieses Jahres seien bereits 210 Farmangriffe und 33 Morde verübt worden, so Roets.

Wirtschaftlich geht es ebenso mit Südafrika bergab. Die Goldindustrie befindet sich im Niedergang, schreibt RT.

„Erschöpfende Reserven, schlechte Infrastruktur und steigende Unfallkosten führten im Mai zu einem Produktionsrückgang von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Goldproduktion sinkt seit acht Monaten in Folge.“

In so einem Klima suchen nicht nur die Buren, sondern vor allem auch immer mehr Investoren das Weite. Der Mörder ist immer der Julius, schreibt Max Erdinger auf Jouwatch:

„Seit 1994, dem Jahr, in dem der letzte weiße Premier Südafrikas freiwillig und friedlich die Macht an den ANC und den ersten schwarzen Präsidenten des Landes, Nelson Mandela, übergab, sind weit über 70.000 Weiße bestialisch abgeschlachtet worden.“

Und auch die Lichtgestalt Mandela hatte so seine Schattenseiten, so der libertäre Stefan Molyneux. Aber davon will man im Westen nicht wissen. Das Schlachten geht weiter, wie in Südafrika, so auch in Europa.