Collage: China Blockchain NWO
Politik

Totale Kontrolle: China setzt auf Blockchain und will Außenpolitik durch Künstliche Intelligenz steuern

31. Juli 2018

Während in Deutschland der Netzausbau nur schleppend voran geht, wird China allmählich zum Vorreiter der Digitalisierung. Nachdem bereits das soziale Punktekonto zur Formung besserer Untertanen erprobt wurde und bis 2020 flächendeckend eingeführt werden soll, stehen weitere Veränderungen an, die Chinas Weg in den IT-Totalitarismus ebnen.

Zum einen setzt China bei der Städteentwicklung nun auf die Blockchain. Präsident Xi Jinping will sich mit der „Traumstadt“ Xiong’an sein eigenes Denkmal setzen. Federführend ist dabei das Unternehmen ConsenSys. Die Bevölkerungsdichte der Megacity soll 10.000 Menschen betragen, fast doppelt so viel wie derzeit in London, der am schnellsten wachsenden europäischen Metropole. Bis 2035 soll die Grundkonstruktion abgeschlossen sein, berichtet btc-echo.

Bei der Außenpolitik hat längst die Künstliche Intelligenz Einzug gehalten. Mehrere Prototypen von diplomatischen KI-Systemen seien bereits entwickelt, darunter auch ein System der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, das vom Außenministerium bereits genutzt würde, schreibt telepolis.

So düster die Zukunft Chinas anmuten mag, es gibt auch kleinere Hoffnungsschimmer. Die Blockchaintechnologie von heute hat einen anderen Grundgedanken, sie ist (noch) dezentral organisiert. So nutzten findige Aktivisten die Ethereum-Blockchain, nachdem die Regierung Artikel und Kommentare zu einem Arzneimittelskandal zensieren ließ. Der Bitcoinblog beschreibt, wie die Methode funktioniert: „Der User sendete sich selbst 0,001 Ether und schickte den Text des Original-Artikels als Metadaten mit.“ Wer die Transaktion anschaut, kann das nachvollziehen, indem er die Input-Data als “UTF-8” anzeigen lässt.“ Die Regierung werden solche Nadelstiche allerdings nicht aufhalten.


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