Politik

Flüchtlings-OB will Schlepperboot aus Italien als Mahnmal für die Gartenschau importieren

6. August 2018

Schwäbisch-Gmünd: Oberbürgermeister Richard Arnold bemüht sich bereits seit geraumer Zeit, eines der von der italienischen Regierung abgewiesenen „Flüchtlingsboote“ zu bekommen. Wie die Rems-Zeitung am Wochenende berichtete, soll das Boot als Mahnmal im Rahmen der geplanten Gartenschau dienen. Seine Sprecherin habe die Bemühungen bestätigt, der OB sei im Gespräch mit der italienischen Regierung.

Gleich zu Beginn der sogenannten „Flüchtlingskrise“ hatte sich Arnold zu Wort gemeldet und Position bezogen. Er fordere als Homosexueller einen „respektvollen“ Umgang mit Menschen.

Auf der Internetpräsenz der Stadt heißt es:

„In Schwäbisch Gmünd wird eine Willkommenskultur gelebt, die nicht nur die Unterbringung, sondern vor allem die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen beinhaltet.

Der einzelne Mensch mit seinen Fähigkeiten und Talenten steht dabei im Vordergrund. Das Stadtoberhaupt und die vielen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitstreiter in der Gmünder Flüchtlingspolitik setzen dabei vor allem auf Begegnung und Dezentralität: von Schulen, Kindergärten, über Deutschkurse, Ehrenamtsprojekte und Quartiersarbeit. 

Oberbürgermeister Richard Arnold hat sich auf den „Gmünder Weg“ gemacht und mit ihm die ganze Stadt.“

2016 geriet er während der Hochwasserkatastrophe in die Kritik, weil Flüchtlinge für ein Fernsehteam als angebliche Hochwasser-Helfer in Szene gesetzt worden sein sollen. Der Sprecher der Stadt, Markus Herrmann, bestätigte damals auf Nachfrage der JUNGEN FREIHEIT einen Teil der Vorwürfe, wies jedoch Berichte zurück, wonach die Stadtverwaltung für die nachgestellte Hilfsaktion verantwortlich sei.


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