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Islamismus & Terror

Geiselnahme von Köln: Tat von IS-Anhänger Mohammad A.R. hat angeblich keinen terroristischen Hintergrund

15. Dezember 2018

Ohne Worte: „Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen den 55-jährigen syrischen Staatsangehörigen Mohammad A. R. wegen des Brandanschlags und der Geiselnahme vom 15. Oktober 2018 am Kölner Hauptbahnhof an die Staatsanwaltschaft Köln abgegeben. Die Ermittlungen haben die für ein radikal-islamistisches Motiv des Beschuldigten sprechenden Verdachtsmomente nicht erhärtet.

Die Ermittlungen waren ursprünglich von der Bundesanwaltschaft übernommen worden, weil aufgrund von Zeugenangaben von einem radikal-islamistischen Hintergrund der Tat auszugehen war. Danach soll der Beschuldigte die Freilassung einer Frau gefordert haben, deren Mann sich terroristisch betätigt haben soll. Zudem soll der Beschuldigte geäußert haben, dass er Mitglied des sogenannten Islamischen Staates sei und zu diesem nach Syrien ausreisen wolle. Im Zuge der weiteren Ermittlungen ließen sich die auf eine radikal-islamistische Motivlage deutenden Indizien jedoch nicht erhärten. Insbesondere haben sich keine Anhaltspunkte für eine Beteiligung des Beschuldigten an der ausländischen terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat“ ergeben.

Vor diesem Hintergrund fehlt es an einem Staatsschutzdelikt von besonderer Bedeutung. Das Ermittlungsverfahren war daher von Gesetzes wegen an die Staatsanwaltschaft Köln abzugeben.“

Lesen Sie hier noch einmal die Meldung vom 15. Oktober

„Täter ist IS-Anhänger“

Nach der Geiselnahme am Hauptbahnhof Köln laufen die Ermittlungen der Kriminalpolizei auf Hochtouren. Zeugen werden gebeten, auf dem Hinweisportal Fotos und Videos hochzuladen, die in möglichem Zusammenhang mit dem Tatgeschehen stehen könnten.

Erst zündete der Täter ein junges Mädchen in einem Fast-Food-Restaurant an, dann verschanzte er sich offenbar bewaffnet in einer benachbarten Apotheke, der Mann drohte damit, seine Geisel und sich selbst in Brand zu stecken. Dann konnte er von einem SEK überwältigt werden.

Während des Einsatzes verletzte der Festgenommene zwei unbeteiligte Menschen zum Teil schwer. Der Mann selbst erlitt bei den Zugriffsmaßnahmen der Polizei schwerste Verletzungen. Rettungskräfte reanimierten ihn.

Der Publizist und FP-Gastautor Ramin Peymani hatte einige kritische Fragen an den WDR, der relativ schnell von einem Einzelfall sprach:

Mittlerweile berichten der Focus und weitere Medien, dass der Täter sich als IS-Anhänger zu erkennen gegeben haben soll.

Kann es sein, dass wir wieder einmal tüchtig verschaukelt werden?


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