Politik

Freie Medien & Billy Six: Informationsstände in Köln am 26. & 27.01. trotz Regen und Störaktionen sehr gut besucht!

29. Januar 2019

Am Wochenende waren in Köln wieder zwei Infostände von „Widerstand steigt auf“ zu finden, die proaktiv die Bürger über das Schicksal von Billy Six und die Arbeit der Freien Medien informierten.

Auf ihrer VK-Seite berichtet „Widerstand steigt auf“ über die beiden Aktionen (Bilder ganz unten):

 

Informationsstand Meinungsfreiheit

Heute (27.01.19) standen wir ein weiteres Mal auf dem Wallrafplatz vor dem WDR in Köln. Auch diesmal ergaben sich interessante Gespräche u.a. mit einem Mitarbeiter vom WDR.

Köln gegen Rechts hatte erneut zu einem Gegenprotest aufgerufen. Die Gegendemonstranten positionierten sich in einer Kette vor unserem Banner „Für Meinungsfreiheit und Demokratie“. Sind sie etwa gegen Meinungsfreiheit und Demokratie?

Bereits gestern deckten sie unseren Infostand mit Bannern ab, liefen mit Müllsäcken umher und forderten die Passanten auf, unsere Flyer wegzuwerfen. Kurz zuvor waren sie auf der Gegenkundgebung „Meinungsfreiheit verteidigen!“. Anscheinend verstehen Sie darunter, nur ihre Meinungsfreiheit zu verteidigen.

Euer Widerstand steigt auf!

 

Informationsstand Billy Six

Widerstand steigt auf! stand am heutigen Samstag (26.01.19) wieder auf dem Wallrafplatz in Köln. Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, die Bürger über das Schicksal von Billy Six zu informieren und damit aufzuzeigen, wie wichtig die Existenz von freien Medien in Deutschland ist.

Journalismus ist kein Verbrechen!

Billy Six ist ein deutscher Journalist, der auch für die Berliner Wochenzeitung Junge Freiheit (http://jungefreiheit.de/) gearbeitet hat. Er ist dafür bekannt, in Krisengebiete zu reisen und dort vom Leben der Menschen zu berichten. Seine letzte Reise führte ihn nach Venezuela, das das sozialistische Regime des Diktators Maduro in Armut und Chaos gestürzt hat. Vor einer Inflation von 10.000% und Hunger fliehen Hunderttausende. Dabei ist Venezuela das erdölreichste Land der Welt.

Billy Six sitzt seit 70 Tagen in Einzelhaft. Das „Schneckenhaus“ genannte Geheimdienstgefängnis gehört zum venezolanischen Geheimdienst Sebin. Billy Six wird Rebellion, das Überschreiten einer Sicherheitszone und Spionage vorgeworfen. Tag und Nacht steht ein Wärter vor seiner Zellentür.

Einen Hungerstreik hat er abgebrochen, nachdem ihm Kontakt zur deutschen Botschaft gewährt wurde.

Staatsstreich und Neuwahlen

Der bisherige Parlamentschef Juan Guaidó hatte sich am Mittwoch selbst zum Übergangsstaatsoberhaupt ernannt und Neuwahlen verlangt, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Er wird von den USA als Interimspräsident anerkannt.

Aufgrund der schwierigen innenpolitischen Lage ist die weitere Entwicklung schwer einzuschätzen. Im schlimmsten Fall drohen Six in einem Prozess vor dem Militärgerichtshof 28 Jahre Haft.

Das laute Schweigen der deutschen Medien

Bianca Hoekstra kritisiert auf der Netzseite jouwatch (https://www.journalistenwatch.com/2019/01/21/tag65-bi..) die fehlende Berichterstattung in den deutschen Medien. Six‘ deutsche Kollegen von Bild, Welt, Spiegel, FAZ, Süddeutscher Zeitung und Deutscher Welle schweigen beredt.

Daran sieht man, wie wichtig freie Medien für eine umfassende Meinungsbildung sind. Die Vereinigung der freien Medien Deutschlands (http://deutschlandsfreiemedien.de) „dient der Förderung freier Medieninhalte, Blogs, Autorenseiten sowie YouTube-Kanälen, deren Arbeit sich als Basisbewegung gegen immer mehr staatlichen Einfluss auf die Medien und die einseitig gesteuerte Meinungsbildung der Bevölkerung richtet.“

Gute Gespräche und Stasi-Gäste am Stand

Neben interessanten Gesprächen – z.B. mit WDR-Mitarbeitern und Gottesdienstbesuchern – über politische Parteien und deren Macht über die öffentlich-rechtlichen Medien haben wir auch ungebetene Gäste und Müllsäcke. Diese (die Gäste) versuchen, ihre Vorstellung von Meinungsfreiheit durchzusetzen, indem sie unseren Stand mit Leinwänden abdecken. Dies unterbinden die anwesenden Polizisten sogleich.

Die Aufdringlichkeiten, Vulgaritäten und Rempeleien der Linken sind uns bekannt. Eine Gruppe verfolgt uns nach dem Abbau bis ins Parkhaus, um unser Autokennzeichen zu photografieren. Welches Ziel damit verfolgt wird, ist klar. Brandanschläge sind linke Aktionen.

Das wird uns nicht davon abhalten, weitere Informationsstände zu organisieren.

Euer Widerstand steigt auf!

Ihr möchtet unsere Aktionen unterstützen?
Ulrike Haun
IBAN: DE32 1203 0000 1006 6088 12
BIC: BYLADEM100


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