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Whistleblower Politik

Brisante News im Mordfall Peggy: Diese Aussagen widerlegen die Behauptungen der SOKO

21. Februar 2019

Immer noch halten die Ermittler der nunmehr dritten SOKO Peggy an dem Zeitfenster fest, nachdem das Mädchen nachmittags verschwunden sein soll. Nur so konnte man den Mord erst dem inzwischen freigesprochenen Ulvi K. anhängen und auch dies nur in Verbindung mit einer zweifelhaften Zeugenaussage, nach der Ulvi damals auf einer Bank sitzend gesehen worden sein soll.

Nun gilt Manuel S. als Hauptverdächtiger, obwohl ein Untersuchungshaftbefehl gegen ihn an Heiligabend 2018 aufgehoben werden musste. Manuel S. soll anhand von Bildern einer Überwachungskamera identifiziert worden sein, die belegen, dass er sich zur Tatzeit in der Nähe befunden hat. Würden die Ermittler nun die uns vorliegenden Zeugenaussagen von Kindern verwerten, wäre ihre Tathergangshypothese nicht mehr haltbar.

Abschrift aus den Dokumenten:

  1. Es war drei Uhr nachmittags, als wir bei der Bäckerei waren, da sah ich die Peggy.
  2. Wir sind auf dem Heimweg bei der Bäckerei vorbeigekommen und da haben wir die Peggy gesehen.
  3. Ich bin mir ganz sicher, dass es sich bei dem Mädchen, dass ich am 7.5.01 beim Rathaus gesehen habe. Eine Verwechslung ist ausgeschlossen, ich kenne sie ja.
  4. Ich kenne Peggy sehr gut, sie geht mit mir in die Klasse und kenne auch die anderen Mädchen, deshalb bin ich mir ganz sicher, dass es Peggy war, die ich nachmittags in Richtung Freizeitzentrum habe laufen sehen.
  5. Ich kenne die Peggy, sie geht in meine Klasse; sie kam aus der Bäckerei und hat mir noch „hallo“ zugerufen.
  6. Ich bin beim Bäcker auf die andere Seite, sah aber, dass Peggy mit einem anderen Mädchen in der Bäckerei war. Ich bin mir v o l l k o m m e n sicher, dass ich die Peggy an diesem 7. Mai 2001 letztmals gesehen habe.
  7. An diesem Montag, den 7.5.2001 bin ich aus dem Haus, als die Peggy den Falkenweg hoch gelaufen kam. Ich bin mir zu 100% sicher, dass es sich bei dem Mädchen um Peggy handelte.
  8. Ich habe sie abends gegen 19 Uhr das letzte Mal gesehen mit ihrem silbern/blauen Roller.

Laut einem Psychiater, dem die Aussagen vorgelegt wurden, handelt es sich dabei um spontane Aussagen der befragten Kinder. Deshalb solle man die geschilderten Beobachtungen ernst nehmen.

Tonbandaffäre: Unterlassungsaufforderung an die Staatsanwaltschaft Bayreuth

Die Staatsanwaltschaft Bayreuth hat eine Unterlassungsaufforderung zugesandt bekommen. In der Tonbandaffäre im Mordfall Peggy verlangt die Anwaltskanzlei des früheren Beschuldigten Ulvi K., der vom Mordvorwurf an dem Mädchen freigesprochen wurde, die sofortige Beendung der Praxis von Beamten der SOKO Peggy, im Rahmen von Zeugenvernehmungen Tonbandprotokolle zu verwenden und diese den Zeugen vorzuspielen, um sie zu einer Aussage zu bewegen.

Die fraglichen Aufnahmen würden zu Unrecht verwendet, da ihr Mandant freigesprochen wurde und einer Verwendung nicht zugestimmt habe, so die Anwältin. Bis zum 20. Februar muss nun die Staatsanwaltschaft darauf reagieren.

Dok: Unterlassung StA Bayreuth 18.02. 2019

In gleicher Angelegenheit hatte die Kanzlei bereits Strafanzeige wegen des Verdachts auf Geheimnisverrat erstattet, da die Aufnahmen offenbar an Journalisten weitergegeben wurde. Auch der Presserat ist informiert.


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