Politik

Uta Ogilvies von „FreieFrau TV“ im Interview mit David Berger über die Vereinigung der Freien Medien

17. April 2019

Anlässlich der Informations-Veranstaltung der Freien Medien e.V. in Düren am 13. April 2019, interviewte Ute Ogilvie (FreieFrauTV) den Buchautor und Blogger David Berger zum Thema “Vereinigung der Freien Medien”.

Das Interviews wurde als Video geführt (siehe unten). Da das Gespräch aufgrund der Hintergrundgeräusche teilweise etwas schwer zu verstehen ist, haben wir den Text hier für Sie verschriftlicht:

David, Du hast Dich mit einigen anderen großen Bloggern zu der Vereinigung „Freie Medien e.V.“ zusammengeschlossen. Könntest Du sagen, wer Deine Mitstreiter sind und seit wann es Euch gibt?

Uns gibt es noch nicht so lange, aber die Planungen laufen jedoch schon länger. Es gab viele vorbereitende Sitzungen über Jahre hinweg, weil es auch nicht so einfach war, die verschiedenen Blogger zusammenzubringen. Unter uns sind viele Individualisten, jeder ist anders veranlagt, auch wenn wir alle in dieselbe Richtung gehen und alle eine Alternative zu den Mainstreammedien bieten wollen.

Irgendwann fand dann eine Sitzung bei Vera Lengsfeld in Berlin statt, bei der der Gedanke einer Vereinigung konkreter wurde. Daraufhin hat Hanno Vollenweider von „dieUnbestechlichen.com“, und jetzt auch „Vaterland.de“ gesagt: „Ich gehe das Ganze jetzt an, wir können nicht länger warten und gründen diesen Verein.“ Dann kam schnell Vera Lengsfeld hinzu, Ramin Peymani, jouwatch, usw. Eigentlich alle großen Namen, die in der alternativen Bloggerszene vertreten sind, stimmten der Idee schnell zu, weil sie eben so toll war.

Generell wird es jedoch immer schwerer, einen sogenannten „freien Verein“ zu gründen, weshalb auch wir unter anderem deshalb einige Anfangsschwierigkeiten hatten.

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Was sind Eure wichtigsten Ziele?

Erst einmal geht es darum zu zeigen, dass es die „Freien Medien“ überhaupt gibt und diese zu präsentieren. Das ist nun gemeinsam leichter, wie wenn wir alle Einzelkämpfer bleiben. Weiterhin wird uns auch in den sozialen Netzwerken durch Sperrungen die Arbeit erschwert.
Deshalb haben wir mit Unterstützung von „Widerstand steigt auf“, den jungen Aktivisten, beschlossen, wieder klassische Wege zu nutzen, um uns bekannter zu machen, also durch Flugblätter, Briefkasten-Aktionen usw. Einfach, um zu zeigen: „Wir sind da!“ Aber auch, um Leute außerhalb unserer Blase zu erreichen, welche wir ja nicht freiwillig gewählt haben, sondern in die man uns gedrängt hat, indem man uns sperrte usw. Um nun aber diese Blase zu überwinden und einen gesellschaftlichen Dialog zu erreichen, wählen wir auch diese anderen Wege, über z.B. Informationsstände, wie hier in der Fußgängerzone in Düren, aber auch anderswo.

Gibt es auch Projekte, die Ihr außerhalb Eurer eigentlichen Arbeit fördert, wie z.B. junge Blogger? Versucht Ihr, diese auch für Euch zu gewinnen?

Ja, das ist auf jeden Fall geplant. Wir sind aber immer noch in der Anfangsarbeit und planen z.B. einen Preis für junge Nachwuchs-Journalisten, der auch mit einer entsprechenden Geldsumme dotiert sein soll. Das ist uns ganz wichtig, weil es auch andere wichtige junge Blogger gibt, wie „Neverforgetniki“ oder andere, die tolle Arbeit leisten, und bei denen man staunt, dass sie schon in ihren noch jungen Jahren einen solchen Durchblick haben. Das sollte man auf jeden Fall fördern, und das steht ganz sicher auf unserer Agenda…

Das führt mich zu der nächsten Frage: Wie finanziert Ihr Euch?

Das läuft im Moment natürlich nur über Spenden. Wir haben auch schon ansatzweise versucht, Anträge bei der Europäischen Union zu stellen, weil wir einfach ebenfalls versuchen, womit andere bereits Erfolg hatten, selbst wenn es gerade für uns nicht so einfach wird, wenn es überhaupt gelingen sollte.

Derzeit leben wir demnach von Spenden und sind auf die Großzügigkeit der Leute angewiesen, die sagen. „Ja, schließt Euch zusammen, macht etwas gemeinsam, wir wollen keinen Zickenkrieg unter Euch Bloggern, wir wollen, dass Ihr gemeinsam auftretet, weil es um die Sache geht – und nicht um einen einzelnen Blog stark zu machen.

Seit dieser Woche habt Ihr, wie ich herausgefunden habe, ein ziemlich großes Problem. Eure Bank, die PAYCENTER, hat Euch ohne Vorankündigung einfach so das Konto gekündigt. Habt Ihr eine Vermutung, ob andere fremde Kräfte dahinter stecken? Das vermutet man natürlich automatisch…

Wir wissen es nicht. Aber wenn ein Konto einfach gekündigt wird und dazu noch die Spenden an die Spender zurückgezahlt werden, siedele ich es schon – obwohl ich kein Rechtsanwalt bin – im grauen Bereich an. Es ist davon auszugehen, dass wie üblich viele Beschwerden bei der Bank eingegangen sind und dies eine konstatierte Arbeit von Linksextremen bzw. Linksradikalen war, die genau wissen, dass, wenn sie uns die Gelder abgraben, wir nicht mehr handlungsfähig sind. Daraufhin hatte die Bank sicher die Nase voll und unser Konto geschlossen sowie die Gelder zurücküberwiesen. Davon müssen wir ausgehen, weil wir keine direkten Informationen von der Bank bekommen haben.

Natürlich wollt Ihr weitermachen, habt auch noch große Pläne, wollt junge Leute fördern, plant einen Kongress im Herbst nächsten Jahres… Das kostet natürlich alles Geld, und das ist jetzt weg. Kann man etwas tun, um Euch zu helfen, habt Ihr schon ein neues Spendenkonto eingerichtet?

Ja, Hanno Vollenweider hat es – Gott sei Dank – ziemlich schnell geschafft, ein neues Konto einzurichten. Wir würden uns natürlich freuen, wenn alle, die schon einmal gespendet hatten und nun ihr Geld zurückbekommen haben, dabei nicht mitmachen und uns diesen Betrag erneut spenden würden.

Generell freuen wir uns aber natürlich über jede finanzielle Unterstützung, die uns weiterhin unsere Arbeit ermöglicht. Aber auch hier gilt das Motto „Auch Kleinvieh macht Mist“, sodass jede kleine Spende eine große Hilfe für uns ist. Über die finanzielle Hilfe hinaus ist es natürlich auch ein Zeichen der Solidarität. Auch wenn sich jemand die Arbeit macht, nur einen Euro zu überweisen, dann zeigt dies trotzdem, dass diese Person hinter uns steht und uns unterstützt. Und für manche Leute ist ein Euro schon viel Geld…

Wir, die „Freien Medien e.V.“, freuen uns auf jeden Fall über jede Unterstützung, weil sie uns weiterhilft und Mut macht.

Auch wenn die Situation verzwickt ist und auch jetzt schon wieder die Antifa hier herumsteht und am liebsten zuschlagen würde, tut es gut zu wissen, dass Hunderte hinter uns stehen.

Liebe Zuschauer, das war jetzt ein Wink mit dem Zaunpfahl. Bitte fleißig spenden…

Vereinigung der Freien Medien

DE18 7909 0000 0100 2938 22

PayPal: info@deutschlandsfreiemedien.de

 

 


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