Politik

Vereinigung der Freien Medien – Newsletter im Mai

6. Mai 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Freien Medien,

es liegen ereignisreiche Wochen hinter uns und vor uns, von denen ich Ihnen in diesem Newsletter berichten möchte.

Beginnen möchte ich noch einmal mit der Kündigung unseres Kontos und Ihnen erzählen, was wir bisher Spannendes erreichen konnten. Die Kündigung unseres Kontos hat uns alle wachgerüttelt. Auch intern haben wir das sehr stark gemerkt. In der heutigen Zeit ist ein Bankkonto etwas so Selbstverständliches, dass wir gar nicht darüber nachdenken, wie existenzbedrohend es doch wäre, wenn einem durch Willkür oder Boshaftigkeit das Konto einfach gekündigt wird. Auf einmal keine Miete, keine Rechnungen mehr zahlen zu können, oder wie in unserem Fall, gleich auch noch den kompletten Kontoinhalt zu verlieren, weil es einige Banker für korrekt halten, den Spendern ihr Geld zurückzuüberweisen und nicht etwa auf ein neues Konto des Vereins, lässt Haare zu Berge stehen und Alarmglocken läuten.

Umso wichtiger war es, dass wir dieses Vorgehen der Bank nicht einfach hinnehmen, sondern uns zur Wehr setzen. Das haben wir getan. Zum einen haben wir selbstverständlich einen Anwalt eingeschaltet, der die Bank angeschrieben und aufgefordert hat, uns den Schaden auszugleichen. Leider vorerst ohne Erfolg. Bei der PayCenter GmbH ist man sich keiner Schuld bewusst. Deshalb bleibt uns nun nur der Klageweg. Aber auch das hat ein Gutes! Einige von Ihnen wissen vielleicht, dass ich früher selbst einmal recht erfolgreich als Banker unterwegs war. Durch alte Bekannte konnte ich sehr vielversprechende Kontakte in die Bankenverbände bekommen und siehe da: Auch dort ist man über das Verhalten der Kollegen überhaupt nicht begeistert. Bisher haben wir einige Telefonate führen können und ich konnte den Verbänden aufzeigen, dass wir kein Einzelfall sind. Vielen politisch unkorrekten Zeitgenossen ging es bereits wie uns. Widerrechtlich, wie auch die Bankenverbände finden. Es war ein vorsichtiges aneinander Herantasten, denn auch die Verbände möchten politischen Abstand halten – allerdings in alle Richtungen, wie es sich auch gehören sollte. Doch ist das vorläufige Ergebnis, dass sich die Verbände zu solchen ungerechtfertigten Kontokündigungen äußern werden, aus moralischer und selbstverständlich auch aus rechtlicher Sicht. Denn eindeutig ist: So etwas darf es in dieser Form nicht geben! Zusammen mit unserer Klage könnten wir es also schaffen, hier ein Grundsatzurteil zu erreichen, welches nachher allen „Unbequemen“ eine Hilfestellung sein dürfte.

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Wie einige von Ihnen vielleicht gelesen haben, sind derzeit viele Vertreter der Freien Medien durch Diffamierungskampagnen betroffen. Ein sehr übles Beispiel dafür ist das Buch „Das Netzwerk der Neuen Rechten“, in dem die wildesten Geschichten über ein angeblich global existierendes „rechtes Netzwerk“ ersponnen werden. Besonders getroffen hat dies unsere Mitglieder „Journalistenwatch“ und Vera Lengsfeld. Auf einer Landkarte wurden zudem die Privatadressen von Thomas Böhm (Jounalistenwatch) und Dr. David Berger (Philosophia Perennis) veröffentlicht – geradezu eine Einladung an die „Antifa“ dort einmal vorbeizuschauen. Jounalistenwatch und Vera Lengsfeld werden durch die „Zeit“-Haltungsjournalisten Christian Fuchs und Paul Middelhoff in ihrem hexenhammermäßigen Machwerk als „wichtige Protagonisten der Szene“ an den öffentlichen Pranger gestellt. Untermauert wird das Ganze durch leicht zu widerlegende halbwahre oder gänzlich falsche Behauptungen mit einem künstlich erschaffenen „Gruseleffekt“. So gehört Vera Lengsfeld als Mitinitiatorin der „Gemeinsamen Erklärung“ von 2018 angeblich „zu einem kleinen Zirkel der Frauen innerhalb der Neuen Rechten“. Was für ein Zirkel, wird nicht verraten. Geht auch schlecht, denn er ist ein reines Phantasieprodukt der beiden kreativen Netzwerkerfinder. Dass sich für sowas auch noch ein halbwegs renommierter Verlag gefunden hat, zeigt, wie weit wir in unserer Gesellschaft bereits sind. Selbstverständlich muss auch gegen diese Angelegenheit juristisch vorgegangen werden. Hier müssen juristische Grenzen gesetzt werden. So etwas kann und darf man sich nicht gefallen lassen! Wir dürfen nicht zum Freiwild werden.
In der Vergangenheit hatte David Berger bereits mit ähnlichen Verleumdungen zu kämpfen. Ihn hatte die „TAZ“ in die antisemitische Ecke gestellt, was sich der bekannte Blogger nicht gefallen lies und erfolgreich eine strafbewährte einstweilige Verfügung gegen das linke Blatt erwirkte. Die „TAZ“ musste die Behauptungen löschen und widerrufen. Sollte sie diese dreisten Lügen in Zukunft erneut verbreiten, wird es zudem richtig teuer. Sie sehen, es war zwar oft ein nicht leichter und kräftezehrender Kampf, aber eben kein Kampf gegen Windmühlen.

Nun aber zu den positiven Punkten. Für nächste Woche Samstag hat die AfD die 1. Konferenz der „Freien Medien“ im Bundestag organisiert. Die Partei hat dafür extra den ehemaligen Chef-Strategen von Donald Trump und Breitbart-Herausgeber Steve Bannon eingeladen. Zu diesem Kongress sind selbstverständlich auch wir, die Vereinigung der Freien Medien, eingeladen und werden dort auf dem Podium durch unsere Vorstandsmitglieder David Berger und Michael Stürzenberger vertreten sein. Die beiden werden den Anwesenden über unsere Ziele, Arbeit und Mitglieder berichten. Weitere Punkte der Veranstaltung sind ein Vortrag „Rechtssicher formulieren“ durch den bekannten Medienanwalt Prof. Ralf Höcker sowie ein Workshop zusammen mit Abgeordneten des Deutschen Bundestags. Da die Veranstaltung schon im Vorhinein für reichlich Medienrummel gesorgt hat, erhoffen wir uns ordentlich Aufmerksamkeit für unsere Sache.

Unser eigener Kongress, resp. unsere eigenen Kongresse, sind ebenfalls in der Planung fortgeschritten. Aus organisatorischen Gründen werden wir voraussichtlich im Herbst gleich zwei kleinere und dicht aufeinander folgende Kongresse für unsere Leser ausrichten. Grund dafür sind logistischer Natur, es ist aufgrund der Auflagen im Bereich Sicherheit etc. einfacher, zwei Mal den nahezu identischen Kongress mit je 100-200 Teilnehmern auszurichten, als auf einmal 400 in einer großen Halle zu versammeln. Unser Kongress soll unter dem Motto „Freiheit“ stattfinden. Wir werden spannende Vertreter aus allen politischen Lagern und Ländern, der Wirtschaft und NGOs einladen, um mit ihnen über dieses wichtige und breit gefächerte Thema zu sprechen. Dabei wird es Einzelvorträge, Podiumsdiskussionen und selbstverständlich auch die Möglichkeit geben, Vertreter der Freien Medien „hautnah“ kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Wir hoffen, die Termine in diesem Monat bekannt geben zu können, darüber werden wir Sie aber gesondert informieren.

Auch die Gruppe „Widerstand steigt auf!“ um Ulrike Haun ist weiterhin für die Freien Medien unterwegs. Die Gruppe organisiert regelmäßig in mehreren Städten Standaktionen auf öffentlichen Plätzen und macht dort proaktiv Werbung für die Mitglieder der Freien Medien. Durch Gespräche, Flyer, gedruckte Artikel und Auftritte von Vertretern der Freien Medien erreichen wir so Menschen außerhalb des Internets und machen diese auf unser Informationsangebot aufmerksam. Außerdem organisieren Ulrike Haun und ihre Helfer deutschlandweit immer wieder Postwurfaktionen, bei denen engagierte Mitglieder Postkarten mit Informationen zu den Freien Medien in Briefkästen verteilen. Lieben Dank an dieser Stelle an die Gruppe für ihre tolle Arbeit!

Abschließend möchte ich mich bei Ihnen, liebe Leser, im Namen aller Mitglieder für die großartige Unterstützung unserer Vereinigung bedanken. Die finanziellen Zuwendungen und kraftgebenden Zuschriften helfen und bestärken uns in unserer Arbeit enorm! Wir würden uns deshalb freuen, wenn Sie uns weiterhin gewogen bleiben.

Unsere Arbeit können Sie durch Ihre Spende unterstützen:

Vereinigung der Freien Medien
DE18 7909 0000 0100 2938 22
BIC: GENODEF1WU1

oder per PayPal an info@deutschlandsfreiemedien.de

Vielen Dank!

Es grüßt Sie im Namen aller Mitglieder

Hanno Vollenweider
Vereinigung der Freien Medien
Friedrichstr. 123
10117 Berlin

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