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Wirtschaft

Bargeldabschaffung: Mit IWF-Chefin Lagarde an der EZB-Spitze nur eine Frage der Zeit

4. Juli 2019

Das kann heiter werden. Die EU-Führer haben sich auf Christine Lagarde als neue Chefin der „europäischen“ Zentralbank geeinigt. Emmanuel Macron lobte die Nachfolgerin von Mario Draghi: „Christine Lagarde hat alle Fähigkeiten, um die EZB zu leiten“.

Ob Draghi oder Lagarde, die Zukunft sieht düster aus, ein Kurswechsel in der Geldpolitik ist nicht zu erwarten, sondern weitere Schritte in Richtung Bargeldabschaffung und Enteignung. Lagarde hatte den Staaten bereits vor Monaten zu eigenen Kryptowährungen geraten und plädierte für Steuern auf Bargeld. An der Spitze der EZB kann sie diese Pläne nun aktiver mitgestalten und zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Mit einer staatlichen Kryptowährung, am besten mit Annahmezwang, lässt sich für den Verbraucher unbemerkt die Geldmenge erhöhen, der dezentrale Bitcoin leichter bekämpfen und die Generation Smartphone zum freiwilligen Verzicht auf das Bargeld bewegen. Ganz nebenbei wird der neue Krypto-Euro vollständig transparent und jede Transaktion für Behörden jederzeit nachvollziehbar sein.


Fun Fact: 2016 wurde Lagarde aufgrund von Fahrlässigkeit bezüglich einer Summe von 400 Millionen Euro von einem französischen Gericht schuldig gesprochen. Eine Haft- oder Geldstrafe gab es aber nicht. Die Einzelheiten dazu kann man bei Finanzmarktwelt nachlesen.


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