Verschwörungen, Enthüllungen & Unglaubliches

Kraftplätze okkult genutzt – von Klangsteinen am Dreisesselberg

11. Oktober 2020

Wir begeben uns über den Forstweg hinauf zu der Teufelsschüssel am Dreisesselberg, dort erkennen wir eine beeindruckende Felskulisse schüsselartiger Vertiefungen (Teufelsschüsseln) inmitten eines wunderbaren Waldes, der einem die Sinne verzaubern könnte.  

(von Marcus E. Levski)

Für die Entstehung dieser Teufelsschüsseln gibt es einige Erklärungsversuche: So wird zum einen gesagt, dass diese Vertiefungen im Felsen durch einen natürlichen Verwitterungsprozess entstanden sind. Andere behaupten, dass diese auf Opfer‐ und Kultplätze hindeuten, wo sich Menschen bis ins Mittelalter versammelt haben, um diverse Kulte zu praktizieren.

Wie man vom Bayerwald bereits weiß, war dieser ein sehr wichtiger, sakraler Ort für die Kelten. Ebenso gibt es die Legende, dass sich eine Gruppe von Teufeln und Hexen dort trafen, um die schrecklichsten Zaubereien, die man sich vorstellen kann, zu veranstalten. Erblickt man diese Schalen, so erkennt man einen fast gleichmäßigen, runden geschliffen Stein, der zirka fünf Zentimeter tief ist.

Ein weiteres spannendes Indiz für die Theorie, dass diese und andere ähnliche Plätze keltische Kultplätze waren, liefert uns die Zeit um den Zweiten Weltkrieg. Untersuchungen zufolge wurden dort in der Nähe befindliche Plätze wie unter dem Großen Arber von der SS unter Heinrich Himmler vereinnahmt. Himmler persönlich ließ zur damaligen Zeit solche Kultorte aufsuchen und kartographieren. Um den Endsieg der Deutschen zu erreichen, sollten solche Kultplätze für okkulte SS‐Rituale missbraucht werden.

Wie aus der Geschichtsschreibung bekannt ist, war es Heinrich Himmler, ein Freund des Okkulten, der 50 Unterabteilungen als Forschungsstätten okkulter und dubioser Machenschaften ins Leben gerufen hatte. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich solch eine Unterabteilung mit diversen Orakel‐ und Kraftplätzen beschäftigt hatte.

Weitere Indizien, wie an dem Beispiel des Arbermassivs, führen zu der Annahme, dass diese Plätze nicht nur natürlichen Ursprungs sein können. So sagt man in alten Überlieferungen, dass direkt unter dem Arbermassiv solche Schalen als Blutopferstätten gedient hatten. 

Der Klangstein an der Teufelsschüssel

Mystisch wirkt auch der obere Felsen auf der Teufelsschüssel. Dieser erinnert stark an den möglichen Klangstein im Dreisesselberggebiet. Nur, dass dieser dreimal so groß ist. Ebenso konnte man die drei Auflagepunkte erkennen und die umliegenden Schüsseln in den Felsen, was bei einem Einheimischen zu der weiteren Annahme führt, dass diese Schüsseln keine Opferschüsseln darstellten, sondern Frequenzschüsseln.

Nach Rücksprache mit damaligen Kollegen stellte sich anschließend die Frage, ob die angrenzenden Steine in einer vergangenen Epoche mittels Werkzeugen ausgehöhlt wurden, um die Tonqualitäten der Klangsteine zu begünstigen oder sogar in andere Gebiete zu transportieren.

Gab es zu jener Zeit tatsächlich eine Klangtechnologie, die wir heutzutage noch nicht verstehen? Beim „Shiva‐Stein“ in Indien gehen die Einheimischen davon aus!

Ein anderer befreundeter Geomant erklärte mir, dass solche Schüsseln und Schalen ein Ergebnis natürlicher Prozesse sind. So werden bei manchen Steinen durch Regen oder Wasserfälle kleinere Schalen gebildet, die sich wegen der Huminsäure dann zu den exakt runden Schalen ausbilden. Einige dieser Schalen wurden in vergangenen Zeiten für eine sogenannte Kornopferung herangezogen. Die Körner dienten als Opfergaben für die Götter und wurden in diese Schalen platziert. Oft gäbe es auch weitere, spannende Hinweise hierzu. Bei den meisten

Schalensteinen soll es sich um Plätze handeln, die gleichzeitig eine Ying‐ und Yang‐Energie besitzen und wo Himmel und Erde miteinander verbunden waren.

Solche Plätze waren auch bekannt als sakrale Kreuzungspunkte mit mehreren rechtsdrehenden und sich kreuzenden Wasseradern. Diese sollen die Bildung der Schalen und der Huminsäuren begünstigen und so einen Energievortex bilden, wo sich das Wasser in den Schalen dauerhaft hält und nicht verdunstet.

Aus dem Buch ,,Magischer Dreisesselberg“ von Marcus E. Levski, Ancient Mail Verlag