Verschwörungen, Enthüllungen & Unglaubliches

Die größte Katastrophe der Menschheit?! – Die Geschichte der ewigen Verdummung

23. März 2021

Die Geschichte der ewigen Verdummung

(von Edgar Steinbrecher)

Alle Wege führen nach Rom, aktuell bei der Marie (nicht umsonst Synonym für Geld) mit Umwegen durch Steueroasen! Diese KAPITAL-City des Imperiums Romanum war der Nabel der Welt zu einer Zeit, als die Idee des Christentums sich ausdehnte, ob pekuniär oder politisch. Hinzu kam, dass der Thron der religiösen Oberhoheit in Jerusalem besetzt war. Eine paulinische Revolution gegen das konfessionelle Establishment des Judentums hätte schneller in den Himmel geführt, als es dem wackeren Wegbereiter und seinen Vasallen lieb gewesen wäre. Die Lösung lag auf der Hand, dass man das Szenario der Religionsbildung bewusst nach Roma, an die Quelle von Macht und Geld, verlegte.

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Weitere Vorteile: Geringere Konkurrenz durch das Judentum in der Diaspora, ganz im Gegensatz zu Jerusalem, Glaubensfreiheit und das Wichtigste: die Nähe zum Kaiser und dessen größten Vorzug, seinen Kassen (diesen Part hat gegenwärtig für Deutschland die Nuntiatur, die vatikanische Botschaft in Berlin).

Zudem noch der soziale Nährboden: Not und Elend ohne Ende für die meisten. Dass die noch heute zu bedauernden Menschen in der Masse keinerlei Perspektiven in Sachen Zukunft hatten, nutzte man schamlos aus – Stichwort: Eschatologie. Dieser Endzeitgedanke für menschliches Leben und die ganze Welt, rüttelt an Urinstinkten und Urängsten von uns allen. Die Idee greift leider bis in die Gegenwart. Zu diskutieren gäbe es hierzu viel, wie beispielsweise der Abbau der Sozialgesetze, der Nichtvollzug unseres Grundgesetzes in Sachen Länderverträge mit den Kirchen, etc. Andere Konfessionen, auch die hedonistisch ausgerichteten, also der Sinneslust zugewandten, bekämpfte man entgegen der eigenen Lehre gnadenlos, aber so erfolgreich, dass der gewinnbringende Aufstieg zur Staatsreligion erreicht werden konnte. Der nächste Sieg war die komplette Ablösung des Kaisertums.

Nebenbei: Heute nennt man diese Position „Amtskirche“. Wieder hat sich nur die Bezeichnung geändert, analog der Erkenntnis der ollen Römer: Die Tröge bleiben dieselben – nur die Schweine wechseln… Nun wurde diese FROHE BOTSCHAFT richtig verbreitet. Man adaptierte für sich den Alleinstellungsstatus und vernichtete, was einem auch nur entfernt im Wege stehen könnte. Restliche alte Schriften wurden verbrannt, Allgemeinbildung bis hin zu künstlerischen Darbietungen, verbannt. Und hier nur den Rest, weil im 2. und 3. Jahrhundert bereits mehr als gründliche Vorarbeiten hierzu geleistet worden waren. Das waren die Jahrhunderte, in welchen immer wieder die Vergangenheit der Menschheit, festgehalten in unzähligen Dokumenten und Urkunden, in Feuer und Rauch aufging, und Wissen und Erfahrungen von tausenden Jahren unwiederbringlich vernichtet wurden! Man könnte meinen, im Christentum haben sich Pyromanen ein „Stell Dich ein“ gegeben. Angezündet wurde einfach alles, Personen eingeschlossen, und das Jahrhunderte hindurch. Diese Menschen – nach Lesart der Kirche „Geschöpfe Gottes“ wohlgemerkt – wurden oft in größerer Anzahl gleichzeitig hingerichtet, siehe die letzten Katharer in der Arena von Verona sowie andere an ungezählten Orten!

Weiter ging es quer durch alle Jahrhunderte mit Pressionen unvorstellbaren Ausmaßes. Hier können Autoren wie Karlheinz Deschner oder Horst Herrmann jeweils nur kleine Fenster für Einblicke in die Zustände öffnen, auch wenn allein diese fürchterlich sind. Jeder Pfaffe, egal wo er seine Gemeinde beaufsichtigte und ausbeutete, war ein örtlicher, gottgewollt gesandter Diktator. Diejenigen geweihten Gesandten, die vermeintlich Gutes in den Gemeinden taten, halfen mit – bewusst oder unbewusst –, der hierarchischen Kirchenführung bei deren Agitationen mit dem Ziel, der Erhaltung und der weiteren Missionierung für die Mutter Kirche, dem Anspruch auf Weltherrschaft, Vorschub zu leisten. Da hat sich immer noch nichts geändert, bestenfalls den Fragenkatalog in dem Kontext erweitert um die Frage, ob diese Primiz, die Priesterweihe, nicht eine Einweihung ist, ähnlich der Prozedur bei der spekulativen Freimaurerei.

In facto wird berichtet, dass diese kommunalen Ortsvertreter Gottes halbjährlich Berichte zu allen Vorkommnissen aus den Gemeinden an den zuständigen Bischof (lat. für Aufseher), bis dato schriftlich erstatten müssen. Der filtert das Wesentliche und sendet es an seinen nationalen Chef des Episkopates. Nach abermaliger Sichtung, Filtrierung und Beurteilung von dem Mann sollen die verbleibenden Erkenntnisse nun nach Rom, in den Vatikan übermittelt werden.

Nach katholischer Lesart, stellvertretend für viele Religionsgemeinschaften, nicht nur christliche, ist das wohl eine weitere Interpretation des Willen Gottes… Warum? – Es soll ja nichts aus dem Ruder laufen, man will einfach alles wissen, die Machtposition samt deren Erträge aus den Pfründen erhalten, möglichst noch steigern. Alles zu Ehren des Herrn wohlgemerkt nach der Devise: Suum ciuque – pro me plurimum (Jedem das Seine, mir das Meiste!).

Gottgewollt hat der arme Vatikanstaat enormen Bedarf am schnöden Mammon: Mir liegen zwei ältere Hochrechnungen von römischen Kennern der Materie vor. Die erste kam auf jährliche Hofhaltungskosten von ca. 4 Mrd. Euro. Die zweite, von einem Mathematikprofessor errechnet, ca. 9 Mrd. Euro! Genaue, aktuelle Zahlen werden wie üblich nicht bekannt gegeben. Die Summen darf man nicht einmal approximativ – also ungefähr – als ausreichend sehen. In einem anderen Licht erstrahlt da bei diesen Hausnummern die ursprüngliche Idee des derzeitigen Pontifex Maximus, Papst Franziskus, der die vatikanischen Zuwendungen an Hilfsbedürftige auf 1% der jährlichen Hofhaltungskosten hochschrauben wollte. Augenblicklich wurde er von der Kurie, der vatikanischen Verwaltung, zurückgepfiffen und parierte! Gelebte Nächstenliebe eben. Lobet d i e Herren!!

Zurück zu den Vorgängerreligionen – besser zu den Vorbildern, von denen schon Paulus tüchtig abgekupfert hat: Die fernöstlichen Religionen werden immer als ausgesprochen friedlich

apostrophiert. Bei den Brahmanen, die so etwas wie die Grundidee in dem Kontext waren, ist die Pauschalaussage falsch. Die betrachten sich im gültigen Kastensystem bis heute als Lehrer

des Veda, als Priester. Den Stand erreichten die Vorgänger zu präantiken Zeiten mit äußerster Brutalität gegenüber ihrem Umfeld. Leider sind entsprechende Dokumente selten, aber

wenige dennoch erreichbar. Diese Agitation zeichnete wohl für die Denkweise Buddhas und dürfte den dazu bewogen haben, eine softe Linie einzuschlagen. Dazu bildete sich der Hinduismus samt der passenden Literatur, der Bhagavat Gita, kurz „Gita“ genannt. Diese religiöse Schrift ist nur ein Element eines riesigen, erhaltenen, indischen Nationalepos, das Mahabharata. Im Wesentlichen wird die Philosophie der Gita an Kriegsvorbereitungen und kurzen Scharmützeln an Kampf angelehnt. Ungleich, was man in den Helden Krishna hineininterpretiert, es geht letztlich um Massenmord der im Götterluftkampf kulminiert. Hier waren zumindest teilweise empirische Werte der Vater des Gedankens, wenn auch in unseren Breitengraden von den anzunehmenden Gemetzeln nichts oder nur wenig bekannt wurde und ist. Der indische Subkontinent war halt schon immer weit weg.

Im krassen Gegensatz zur heutigen Situation bezüglich von Dokumenten und von Erzählungen über vorchristlichen Religionen, konnte Paulus aus dem Vollen schöpfen. Klar, die babylonische Bibliothek, das Haus des Wissens, war ebenso lange Asche wie die Masse der Papyri von Alexandria. Nur – zu seiner Zeit gab es noch andere entsprechende Quellen, und ergiebig genug, um diese Art religiösen Synthesecocktail zu mixen: Je ein Quantum altmediterrane, indoeuropäische und vorderasiatische Religion, jetzt reichlich ägyptische Konfessionslehre (hier ja nicht sparen!) und, damit die Sache rund wird, die paulinisch definierte Sichtweise der Story. Weiter inkludiere man geänderte Namen, schwuppdiwupp – schon stand das archaische Grundrezept des Glaubenscocktails.

Als Shaker diente ein kognitiver Schmelztiegel der Prisen an Mysterien verschiedenster Völker der emaniert und so kognitive Aromen hinzu gibt. Garniert wird das alles großzügigst mit postmortem Versprechungen, die den unschlagbaren Vorteil haben, dass kein Lebender sie je widerlegen kann und Tote nichts ausplaudern – ein als langlebig erwiesenes Rezept. An der Weiterentwicklung, der damit verbundenen Missionierung, arbeiten Generationen über Generationen von entsprechend konditionierten Nachfolgern inklusive entsprechender Denker und Dichter. Der Cocktail, den man als kognitiven Schierlingsbecher ohne Sokrates sehen kann, wird der Zielgruppe, nämlich der Menschheit, serviert! Zum Wohl!

Myriaden von Opfern sprechen, nein schreien eine eigene Sprache nach dem erzwungenen Genuss. Wer da schreit, sind nicht allein die Gemeuchelten der Religionskriege oder Kreuzzüge, der wahnhaften, göttlich inspirierten Tsunamiwellen im brutal sakralen Sentiment insgesamt. Die Leidtragenden der römisch-katholische Variante dieser Vermischung und Auslegung vorchristlicher Verdummungsideen finden sich bis heute in allen Schichten unserer Gesellschaften, dank einzigartiger Synthese von Cleverness, erbarmungsloser Assimilation der jeweiligen Verhältnisse und konkreter, aggressivster Unterjochung derer, die man als Antagonisten erachtet! Erlösung im ureigensten, angeblich gottgewollten, leider spätpaulinisch ausgelegten Sinn eben.

Diese Erfolge verkauft man altruistisch – wie man sich selbst sieht – an seine Untertanen, die man als Gotteskinder, Gläubige usw. benennt, vielleicht verhöhnt, aber immer wieder mal missbraucht.

Bei dem erreichten Stand ist es nur recht und billig, diese Art Erfolg seiner Umwelt vor Augen zu führen. Pokale, die auch nur annähernd die eigenen Größenansprüche wiedergeben, gibt es nicht. Nicht? Gibt es doch! – Uns werden diese unter dem Namen „Kirchen“ dargeboten, ein Sammelsurium, das sich sehen lassen kann. Zur Religionsausübung selbst sind diese Bauten flüssiger wie flüssig – überflüssig. Unlogischere Gebäude als Kirchen und Tempel gibt es nicht. Cui bono? Den Institutionen.

Aktuell verbreitet der Vatikan für das Jahr 2021 folgende Nachricht: Man rechne für dieses Jahr mit einem milliardenschweren Verlust! Gleichlautende Prophezeiungen ertönen

derzeit von Schweizer Bankenkreisen und – wie könnte es anders sein – von amerikanischen Großbanken. Die armen Banken des neutralen Emmentaler-Landes arbeiten engstens mit dem IOR, der Papstbank, zusammen bzw. hält diese Papstbank beachtliche Anteile an verschiedenen Geldhäusern, ähnlich wie in den USA. Eine globale Ausrichtung ist halt selbstverständlich. Die Karibik hat dabei eine besonders christliche Rolle eingenommen, ist ein heiliger Landstrich, in fiskalvatikanischer Hinsicht: Der Nachfolger von Erzbischof Marcinkus, Kardinal Baggio, installierte hier ein Offshore-System, das wohl bis heute der Sünde der Steuerzahlung, auch in unseren Breiten, entgegenwirkt. Laut einem Pressesprecher des Bistums Köln, dem größten Deutschlands, kann davon aber jeder Gebrauch machen, schließlich nutzt man nur, was die Gesetzgebung hergibt! Wobei: Der Umweg des Geldes führt in diesem Fall über Amsterdam in Richtung niederländische Antillen. Hier verliert sich die Spur im Nebel, dürfte aber dank göttlichem GPS an die Börsenplätze des Großkapitals führen. Ein Spielplatz der nebulösen Transaktionen in mehr als beachtlichem Umfang ist New York. Die Perspektive erklärt die Macht, die die jeweiligen Erzbischöfe dort haben – Geld regiert die Welt – vergelt´s Gott!

Parenthetisch zu Köln: Der örtliche Oberhirte, Kardinal Rainer Maria Woelki, weigert sich standhaft, ein von ihm in Auftrag gegebenes Missbrauchsgutachten zu veröffentlichen. Er pokert hoch, gab er doch bekannt, dass sogar ein Rücktritt seinerseits in seine Überlegungen einfloss.

Die Kirchenaustritte gehen dort, wohl in Verbindung zu eben diesen Vorwürfen, durch die Decke. Die Stadt Köln sah sich gezwungen, online-Termine für Austrittswillige zu vergeben. Nach dem Freischalten des Servers am 19. Februar, Punkt 10.00 Uhr, brach das System binnen Sekunden komplett zusammen. Denn circa 5.000 Zugriffe auf die Termine waren einfach zu viel für den behördlichen Rechner – eine Peinlichkeit für die Behörde u n d dieser von Herrn Woelki geführten römisch-katholischen, rheinischen Niederlassung des Vatikans! Ob mit der kardinalischen Agitation mögliche Strafverfolgungen verhindert werden, ist die Frage. Vor der schützt den Mann aber das kanonische Recht. Kardinäle genießen grundsätzlich diplomatische Immunität. Ferner ist man vom Bischof aufwärts berechtigt, eigene Gesetze zu erlassen. Gehen diese mit dem weltlichen Recht in unseren Landen nicht konform, sind diese nicht ungültig, sondern es muss ein Einigungsvertrag zwischen Staat und Kirche ausgehandelt werden – ohne Kölle Alaaf, Traraaaa und Helau, auch ohne musikalische Untermalung mittels Narhallamarsch. Die paulinische Heimsuchung geht weiter, die Opferzahlen steigen und steigen.

Wahrlich ich sage Euch: Bald mehr zur Symbolik, wie dem phallischem Symbol des Crux ansanta, dem ägyptischen Henkelkreuz, das von Geistlichen bis heute getragen, von Gläubigen aber nicht erkannt, geschweige denn realisiert wird. . .