Nachdem am 29.7.2025 Teil 1 dieses Interviews erschienen ist mit dem Titel „Ist Telegram Teil der „Dunklen Seite der Macht?“, folgt nun die Fortsetzung.
Jan: Lass uns den zweiten Teil des Interviews mit dem Ausstieg aus der Matrix beginnen, wie du das im Buch „Endgame“ aus deiner Sicht beschrieben hast. Kannst du bitte nochmals in drei Sätzen zusammenfassen, was du darunter verstehst?
Michael: Die Matrix ist die Summe aller Gedanken, Überzeugungen oder Energien, die gemeinsam einen geistigen und energetischen Rahmen bilden, in dem sich alle bewegen – weil das „eben so ist“ und weil „man das eben so macht“. Es ist die „Realität“, auf die sich alle geeinigt haben, sozusagen der kleinste gemeinsame Nenner. Innerhalb der Matrix kann also jeder immer nur einen Bruchteil seines Potentials abrufen, wodurch man darin in einem dauernden Dämmerzustand gehalten wird. Das ist das, was ich mit „schlafwandeln“ meine. Man bewegt sich mit offenen Augen, aber man ist nicht wach. Die Matrix gibt vor, was angeblich möglich ist und was nicht, obwohl wir alle wissen, dass manchen Menschen gelegentlich angeblich Unmögliches gelingt. Solche besonderen Menschen haben sich aus dem limitierenden kollektiven Feld ausgeklinkt und folgen ihrer Intuition – so wie ich es gerade am simplen Beispiel der Auswanderer beschrieben habe (AdR: siehe Teil 1 des Interviews). Wir sind grenzenlose Wesen mit einem freien Willen, und das Einzige, was uns davon abhält, unsere Freiheit zu leben, ist, dass wir uns den geistigen Begrenzungen anderer unterwerfen. Erziehung, Bildung, Kirchen und Medien trichtern uns fiktive rote Linien ein, die wir gedanklich nicht überschreiten, obwohl sie in Wahrheit überhaupt nicht existieren. Wer die kommenden Jahre unbeschadet überstehen möchte, sollte lernen, die eigenen Gedanken von denen anderer zu unterscheiden und seine eigene individuelle Sicht auf die Welt und alles in ihr zu entwickeln. Denn wir sind nicht angetreten, um in einer kranken Welt einfach nur mühevoll zu überleben. Also, zumindest ich nicht. Ich bin hier, um meine eigene Welt und meine eigene Realität
zu erschaffen.
























