Nach dem Totalversagen der Kirchen in der Corona-Krise droht nun ein neues Menetekel. Birgit Kelle schreibt: Die Vorsitzende der katholischen „Lai*innen“ möchte gerne eine politische Gesinnungsprüfung an der Kirchentüre einführen. Wenn der Ungeist sich einmal eingenistet hat, dann wird man ihn schwer los im Funktionärskatholizismus.

Antisemitische AfD?
Es sei “eindeutig, dass antisemitische, rassistische, menschenverachtende Haltungen und Äußerungen keinen Platz in einer katholischen Organisation haben“, so die Dame mit Kurzhaarschnitt heute gegenüber dem Portal kirche-und-leben.de des Bistums Münster.
Überhaupt würden ihre „restaurative Positionen“ in der katholische Kirche große Sorge machen: „Das Ausmaß an plumper Vereinfachung, die Zementierung des Althergebrachten, die Verweigerung, sich Fragen der Zeit ernsthaft zu stellen und die Hetze von rechts haben erkennbar zugenommen”, so die Präsidentin eines Gremiums, das für sich in Anspruch nimmt, für die Katholiken in Deutschland zu sprechen, aber kirchenrechtlich keinerlei Legitimation besitzt.
Gleichgeschaltete Kirche überflüssig
Mit der krampfhaften Protestantisierung des katholischen Kirchensteuervereins in Deutschland erreichen auch dort die Kirchenaustritte jedes Jahr neue Rekorde. Dagegen verzeichnen die katholischen Gemeinden und Priesterseminare, die sich am traditionellen Katholizismus orientieren und unabhängig von der Kirchensteuer-Institution arbeiten, jedes Jahr neue Rekorde an Kirchenbesuchern und Neupriestern. Nach meiner politischen Position wurde ich dort nie gefragt.
Erstveröffentlichung auf dem Blog von David Berger www.philosophia-perennis.com

























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