Foto: Bildschirmfoto YouTube

Eutha­nasie für psy­chisch kranke Kinder in Kanada — »Mündige Min­der­jährige« sollen für »medi­zi­nisch assis­tierten Suizid (MAID)« in Frage kommen

Es ist tat­sächlich vor Abscheu kaum zu glauben, aber mit dem Abtreten von Justin Trudeau hat sich auf der Schiene der Agenda in Kanada wohl gar nichts geändert. In einem Flug­blatt wird öffentlich dafür plä­diert, Eutha­nasie für Kinder und Jugend­liche zu erlauben, die in Kanada als »reife Min­der­jährige« ein­ge­stuft werden.

Euge­nisch aus­ge­rich­tetes Kanada

Jasmin Laine, die Mode­ra­torin der Sendung »Over Opi­ni­onated«, hatte jüngst Flug­blätter ver­öf­fent­licht, auf die sie in Manitoba, Kanada, gestoßen war. In diesen Pam­phleten wird dafür plä­diert, Eutha­nasie für Kinder und Jugend­liche zu erlauben, die von der euge­nisch aus­ge­rich­teten kana­di­schen Regierung als »reife Min­der­jährige« ein­ge­stuft werden. »Man muss schon eine besondere Art von Dämon sein, um für MAID für junge ver­letz­liche Men­schen und Men­schen, die selbst­mord­ge­fährdet sind, ein­zu­treten«, schrieb sie dazu auf X.

»Stellen Sie sich vor, Sie gehen in eine Klinik, um Hilfe zu bekommen, und man sagt Ihnen, dass die Welt ohne Sie besser dran wäre, dass Sie den Lügen nach­geben sollten, die der Teufel auf Ihrer Schulter Ihnen erzählt, und dass es für das kana­dische Gesund­heits­system güns­tiger wäre, wenn Sie weg wären.« Laine ist hier genau die richtige Person, um auf dieses ver­stö­rende Konzept auf­merksam zu machen. Sie selbst hat an »Gene­sungs­plänen und Behand­lungen teil­ge­nommen, nachdem sie ver­sucht hatte, sich das Leben zu nehmen«. Der Grund dafür war, dass ihr Lebens­partner Suizid beging. Mit den Worten, »daran ist nichts Mit­füh­lendes, das ist das pure Böse«, schloss sie ihren Beitrag.

In besagten Flug­blättern wird erläutert, dass Mit­glieder der kana­di­schen Regierung emp­fohlen hätten, dass Bürger, die als »mündige Min­der­jährige« gelten, für den medi­zi­nisch assis­tierten Suizid (MAID) in Frage kommen sollten. »Ein reifer Min­der­jäh­riger ist ein Kind oder Teenager, der als fähig ange­sehen wird, eine Ent­scheidung für MAID zu treffen. Dies würde im Wesent­lichen das Min­dest­alter für die Berech­tigung auf­heben.« Weiter heißt es: »Der Regie­rungs-Aus­schuss schlug außerdem vor, dass die Eltern mög­li­cher­weise nicht kon­sul­tiert werden und keine Zustimmung zum Tod ihres Kindes durch MAID geben müssten.«

In einem Bei­spiel dys­to­pi­scher Heu­chelei sagt das Infor­ma­ti­ons­blatt gleich­zeitig, »Kinder sind in ein­zig­ar­tiger Weise ver­letzlich. Kanadas oberste Prio­rität muss es sein, eine qua­li­tativ hoch­wertige medi­zi­nische Ver­sorgung für Kinder zu gewähr­leisten.« Mit anderen Worten: Um angeblich die ver­letz­lichsten Bürger zu schützen, will Kanada ihnen erlauben, ohne Zustimmung der Eltern getötet zu werden. Ab März 2027 wird das Pro­gramm für ärztlich assis­tierten Suizid auch für Kanadier mit psy­chi­schen Erkran­kungen ver­fügbar sein.

In einer wei­teren gro­tesken Ver­drehung der Rea­lität heißt es in dem Flug­blatt: »Hoff­nungs­lo­sigkeit und der Wunsch, das eigene Leben zu beenden, können ein Symptom einiger psy­chi­scher Erkran­kungen sein«, bevor dann der Suizid als schnellere Alter­native zur The­rapie beworben wird. Fak­tisch ist das kana­dische Gesund­heits­system jedoch der­maßen über­fordert, dass die Regierung den Bürgern erklärt, sie könnten sich für den ärztlich beglei­teten Suizid anmelden, bevor sie über­haupt einen The­ra­pie­platz bekommen.

»Einer von zehn Men­schen wartet mehr als vier Monate auf eine Beratung. Die War­tezeit für MAID beträgt nur drei Monate. Wir hören bereits von Men­schen, die MAID bean­tragen, weil sie nicht die nötige Unter­stützung zum Wei­ter­leben erhalten.«

Auf der Web­seite von Dying With Dignity Canada (DWDC) heißt es dazu, wie folgt: »Kanadas Gesetz zur medi­zi­ni­schen Ster­be­hilfe (MAID) ver­langt, dass Antrag­steller 18 Jahre oder älter sind. In vielen Pro­vinzen haben reife Min­der­jährige jedoch bereits das Recht, wichtige Ent­schei­dungen über ihre Gesund­heits­ver­sorgung zu treffen.« Weiter erklärt die Orga­ni­sation, »Dying With Dignity Canada glaubt, dass reife Min­der­jährige das Recht haben sollten, sich für MAID zu entscheiden.«

Der Artikel erschien zuerst bei freiewelt.net.

  • Top Artikel

  • Service-Hotline:
    0179-6695802

  • Servicezeiten:
    Mo. und Do.: 10:00 - 12:00 Uhr
    Mi.: 15:00 - 18:00 Uhr