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Peter Thiel warnt: Der Anti­christ will Künst­liche Intel­ligenz regulieren

Mit reli­giösen End­zeit­vi­sionen warnt Tech-Investor Peter Thiel vor KI-Regu­lierung: Wer die Tech­no­logie zügelt, bereitet dem Anti­christen den Weg. Von Civi­lized Worm

Der Tech-Mil­li­ardär und PayPal-Mit­gründer Peter Thiel hat mit einer vier­tei­ligen Vor­trags­reihe für Auf­sehen gesorgt: Darin warnt er ein­dringlich vor den Gefahren einer staat­lichen Regu­lierung von Wis­sen­schaft, Tech­no­logie und ins­be­sondere Künst­licher Intel­ligenz (KI).

Für Thiel ist klar: Wer KI regu­lieren will, ebnet dem Anti­christen den Weg und ris­kiert nichts weniger als das Ende der Welt.

Der Anti­christ als Regu­lierer: Thiels düstere Prophezeiung

In seinen vom Acts 17 Coll­ective orga­ni­sierten Vor­trägen zeichnet Thiel ein apo­ka­lyp­ti­sches Bild der nahen Zukunft: Atom­kriege, Umwelt­ka­ta­strophen, Bio­waffen und autonome Kil­ler­ro­boter, gesteuert von KI, werden die Menschheit an den Rand des Abgrunds bringen.

Mit reli­giösen End­zeit­vi­sionen warnt Tech-Investor Peter Thiel vor KI-Regu­lierung: Wer die Tech­no­logie zügelt, bereitet dem Anti­christen den Weg.

Der Tech-Mil­li­ardär und PayPal-Mit­gründer Peter Thiel hat mit einer vier­tei­ligen Vor­trags­reihe für Auf­sehen gesorgt: Darin warnt er ein­dringlich vor den Gefahren einer staat­lichen Regu­lierung von Wis­sen­schaft, Tech­no­logie und ins­be­sondere Künst­licher Intel­ligenz (KI).

Für Thiel ist klar: Wer KI regu­lieren will, ebnet dem Anti­christen den Weg und ris­kiert nichts weniger als das Ende der Welt. (For­schungs­be­richt sagt voraus, dass künst­liche Intel­ligenz im Jahr 2027 außer Kon­trolle geraten wird, wenn der Cyber-Satan Rea­lität wird!)

Der Anti­christ als Regu­lierer: Thiels düstere Prophezeiung

In seinen vom Acts 17 Coll­ective orga­ni­sierten Vor­trägen zeichnet Thiel ein apo­ka­lyp­ti­sches Bild der nahen Zukunft: Atom­kriege, Umwelt­ka­ta­strophen, Bio­waffen und autonome Kil­ler­ro­boter, gesteuert von KI, werden die Menschheit an den Rand des Abgrunds bringen.

Unheilige Alli­anzen: Wenn Glau­bens­eifer auf Tech-Mil­li­arden trifft

Thiel ist nicht der einzige Tech-Mogul, der reli­giöse Motive mit hand­festen wirt­schaft­lichen Inter­essen ver­quickt. Gerade in den USA gibt es eine wach­sende Allianz zwi­schen kon­ser­vativ-reli­giösen Kreisen und liber­tären Mil­li­ar­dären, die gegen staat­liche Regu­lierung Sturm laufen.

Experten warnen vor den Folgen: Wenn Glau­bens­eifer auf die Mil­li­arden und den Ein­fluss der Tech-Elite trifft, geraten die Fun­da­mente der libe­ralen Demo­kratie ins Wanken.

Sach­liche Debatten über Regu­lierung werden unmöglich, wenn Giganten wie Thiel ihre Agenda mit der Auto­rität des Glaubens untermauern.

Fazit: Die Gefahr der digi­talen Apokalypse

Peter Thiels Vor­trags­reihe ist ein Alarm­signal: Sie zeigt, wie religiös-libertäre Ideo­logien im Silicon Valley an Ein­fluss gewinnen.

Unter dem Deck­mantel apo­ka­lyp­ti­scher War­nungen betreibt Thiel einen Feldzug gegen jede Form von staat­licher Regu­lierung – ins­be­sondere im Bereich Künst­licher Intelligenz.

Doch seine Argu­men­tation ist mehr als frag­würdig: Aus­ge­rechnet jene Tech­no­logien, mit denen er sein Ver­mögen gemacht hat, sti­li­siert er nun zur Bedrohung der Menschheit.

Gleich­zeitig arbeitet er an einer auto­ri­tären Gegen­ordnung, die auf reli­giösem Fun­da­men­ta­lismus und radi­kaler Regu­lie­rungs­feind­lichkeit basiert.

Als einer der reichsten und best-ver­netzten Tech-Inves­toren hat Thiel die Mittel und den Ein­fluss, die poli­tische Debatte zu prägen.

Seine Kritik an der KI-Regu­lierung ist nur ein Aspekt einer umfas­sen­deren Agenda, die auf nichts weniger als eine Neu­erfindung der west­lichen Gesell­schaft abzielt. (…)

Navi­gieren durch die Endzeit: Ein Gespräch mit Peter Thiel

In einem zwei­tei­ligen Interview mit Peter Robinson auf Uncommon Know­ledge greift der Risi­ko­ka­pi­tal­geber und Quer­denker Peter Thiel ein Thema auf, das in den Vor­stands­etagen des Silicon Valley nicht oft zur Sprache kommt: das Ende der Zeiten. 

Thiel zeichnet anhand bibli­scher Texte und zeit­ge­nös­si­scher Ängste das Bild einer Welt, die in einer „tech­no­lo­gi­schen Falle“ gefangen ist, mit einer Reihe exis­ten­zi­eller Bedro­hungen kon­fron­tiert ist und sich mit der mög­lichen Ent­stehung einer gefähr­lichen Form glo­baler Gover­nance aus­ein­an­der­setzen muss.

Der Schatten von Armageddon

Das apo­ka­lyp­tische Schreck­ge­spenst wäre der Anti­christ oder Arma­geddon. Und ich denke, dass uns die außer Kon­trolle geratene Wis­sen­schafts­tech­no­logie in vie­lerlei Hin­sicht auf eine Art Arma­geddon zusteuert. Und dann gibt es da noch den natür­lichen Wider­stand: Wir wollen Arma­geddon durch einen Welt­staat mit echter Macht und echter Macht ver­meiden. Und der biblische Begriff dafür ist der Antichrist.

Thiel iden­ti­fi­ziert eine Reihe von Bedro­hungen, die mög­li­cher­weise zum Zusam­men­bruch der Zivi­li­sation führen könnten. Dazu gehören:

  • Atom­krieg: Die all­ge­gen­wärtige Gefahr eines Atom­kriegs zwi­schen Groß­mächten ist auch im 21. Jahr­hundert eine bittere Realität.
  • Bio­tech­nisch erzeugte Pan­demien: Fort­schritte in der Bio­tech­no­logie erhöhen das Risiko ver­se­hentlich oder absichtlich frei­ge­setzter Krank­heits­er­reger mit ver­hee­renden Folgen.
  • Außer Kon­trolle geratene KI: Thiel, ein früher Investor in künst­liche Intel­ligenz, äußert Bedenken hin­sichtlich der Mög­lichkeit, dass sich KI in einer Weise ent­wi­ckelt, die die mensch­liche Kon­trolle und Sicherheit bedroht, ins­be­sondere im Zusam­menhang mit auto­nomen Waffensystemen.
  • Kli­ma­wandel: Die lang­fris­tigen Umwelt­folgen mensch­licher Akti­vi­täten, ins­be­sondere in Form der glo­balen Erwärmung, stellen eine erheb­liche Her­aus­for­derung für die Nach­hal­tigkeit und Bewohn­barkeit dar.

Und meine Intuition sagt mir, dass wir uns um beides Sorgen machen sollten. Aber wenn man sie prio­ri­sieren müsste, müsste man sich viel mehr Sorgen um den Anti­christen machen, weil sich niemand darum Sorgen macht.

Er warnt davor, diese Risiken zu iso­lieren, und argu­men­tiert, dass die Kon­zen­tration auf eine Bedrohung und die Ver­nach­läs­sigung anderer unsere Fähigkeit ein­schränkt, Prio­ri­täten zu setzen und effektiv zu reagieren. Thiels Ansicht steht im Ein­klang mit der Vul­nerable World Hypo­thesis von Nick Bostrom. 

Diese geht davon aus, dass Fort­schritte bei leis­tungs­starken Tech­no­logien die Welt zunehmend anfällig für Kata­strophen machen. Dies unter­streicht die Not­wen­digkeit einer effek­tiven glo­balen Gover­nance zur Ein­dämmung dieser Risiken.

Die Ver­su­chung eines Eine-Welt-Staates

„In der Zeit vor Christus gab es viele Vor­läufer Christi. In der Zeit nach Christus wird es viele Vor­läufer des Anti­christen geben. In gewisser Weise ist er also ein Typus.“

Thiel argu­men­tiert, dass die sehr reale Angst vor apo­ka­lyp­ti­schen Sze­narien aus­ge­nutzt werden könnte, um eine bestimmte Art glo­ba­lis­ti­scher Agenda voranzutreiben.

Er sieht eine poten­zielle Gefahr in der Ent­stehung eines mäch­tigen Eine-Welt-Staates – ein Konzept, das er mit der bibli­schen Idee des Anti­christen ver­bindet –, der zwar die Lösung exis­ten­zi­eller Bedro­hungen ver­sprechen könnte, letztlich aber eine tota­litäre Kon­trolle auf Kosten der indi­vi­du­ellen Freiheit und der natio­nalen Sou­ve­rä­nität durch­setzen würde.

Es kann sich also um eine Ideo­logie oder ein System handeln. Und dann kann man es natürlich auch so sehen, wie Newman es tat, nämlich als eine Art end­gül­tigen Dik­tator des Einen-Welt-Staates…“

Thiel ver­mutet, dass diese „Antichrist“-Figur den Slogan „Frieden und Sicherheit“ wahr­scheinlich nutzen würde, um ihre Macht zu fes­tigen und das ursprüng­liche Bedürfnis nach Sicherheit in einer Welt am Rande des Chaos anzu­sprechen. Er zieht eine Par­allele zu den Ängsten im Zusam­menhang mit der COVID-19-Pan­demie und deutet an, dass die Reaktion – Aus­gangs­sperren, Mas­ken­pflicht und soziale Distan­zierung – den Vor­sichts­maß­nahmen ent­sprach, die man gegen eine gen­tech­nisch ver­än­derte Waffe treffen würde, obwohl die Bedrohung nie explizit so for­mu­liert wurde.

Dies, so argu­men­tiert er, ver­deut­licht die Macht der Angst, Politik und Ver­halten zu beein­flussen, selbst wenn die Art der Bedrohung im Dunkeln bleibt.

„Ein offen­sicht­licher Kan­didat für den Anti­christen sind die Ver­ei­nigten Staaten.“

Das Kat­echon: Die Flut zurückhalten

Thiel führt das Konzept des Kat­echon ein, ein Begriff aus dem Alt­grie­chi­schen, der „das, was zurückhält“ bedeutet. Er bezieht sich auf die Schriften des Hei­ligen Paulus, ins­be­sondere auf 2. Thes­sa­lo­nicher 2,6–7, wo von einer zurück­hal­tenden Kraft die Rede ist, die die volle Ent­faltung der „Gesetz­lo­sigkeit“ ver­hindert, einer Kraft, die bestehen bleibt, bis sie „aus dem Weg geräumt“ wird.

Ich denke, die USA sind ein natür­licher Kan­didat für beides [den Kat­echon und den Anti­christen], und ich denke, die christ­liche Demo­kratie war in der Geschichte des Kalten Krieges von 1949 bis 1989 kat­echon­tisch. Ich denke, der Anti­kom­mu­nismus war die supra­na­tionale Ideo­logie, die sich gegen den Eine-Welt-Kom­mu­nismus stellte.

Obwohl die genaue Natur des Kat­echon in der Hei­ligen Schrift oder den Lehren der Kirche nie ein­deutig defi­niert wird, bietet Thiel mehrere his­to­rische Bei­spiele für Kräfte, die diese hem­mende Funktion ver­körpert haben könnten:

  • Das Römische Reich: Mit seiner Betonung von Recht, Ordnung und Sta­bi­lität könnte das Römische Reich zu seiner Zeit als Kat­echon gedient haben und die Kräfte des Chaos und des Nie­der­gangs zurück­ge­halten haben.
  • Die katho­lische Kirche: In ähn­licher Weise könnte die römisch-katho­lische Kirche, ins­be­sondere in ihrer Rolle als Bewah­rerin der mora­li­schen und spi­ri­tu­ellen Ordnung in Zeiten des Umbruchs, als Kat­echon ver­standen werden.
  • Per­sonen wie Met­ternich: Thiel ver­weist auf Per­sön­lich­keiten wie Klemens von Met­ternich, den öster­rei­chi­schen Staatsmann, der eine Schlüs­sel­rolle bei der Gestaltung der post­na­po­leo­ni­schen Ordnung in Europa spielte, als Bei­spiele für Per­sonen, die einen kat­echon­ti­schen Ein­fluss ausübten.

„Der Anti­christ prä­sen­tiert sich wahr­scheinlich als großer Men­schen­freund, als Umver­teiler, als äußerst großer Phil­an­throp, als effek­tiver Altruist und all diese Dinge.“

Er betont, dass das Kat­echon keine dau­er­hafte Lösung für das Problem des Bösen oder der zer­stö­re­ri­schen Kräfte dar­stellt, sondern vielmehr eine Kraft zur Ver­zö­gerung dar­stellt, die der Menschheit Zeit ver­schafft, einen bes­seren Weg nach vorne zu finden.

Die tech­no­lo­gische Falle: Fort­schritt und Gefahr

Thiel argu­men­tiert, dass der tech­no­lo­gische Fort­schritt, ins­be­sondere in Bereichen wie Com­pu­ter­technik, Internet und künst­liche Intel­ligenz, eine Art „tech­no­lo­gische Falle“ geschaffen habe. Er erkennt zwar die Fort­schritte in diesen Bereichen an, äußert sich aber besorgt über die Ver­lang­samung des Fort­schritts in anderen für das mensch­liche Wohl­ergehen ent­schei­denden Bereichen wie Energie, Verkehr und Medizin.

Er hebt die zuneh­mende Ernüch­terung über den tech­ni­schen Fort­schritt hervor und stellt sie dem Opti­mismus frü­herer Gene­ra­tionen gegenüber. Thiel ver­mutet, dass diese Ernüch­terung teil­weise auf die wach­sende Angst vor den unbe­ab­sich­tigten Folgen der Tech­no­logie zurück­zu­führen ist , die zu ver­stärkter Regu­lierung, einem Rückgang des wis­sen­schaft­lichen Ehr­geizes und einer Zurück­haltung gegenüber mutigen neuen Ideen geführt hat.

Einen dritten Weg finden

Thiel lehnt sowohl die Ver­lo­ckung eines Welt­staates als auch das Potenzial einer glo­balen Kata­strophe ab. Er plä­diert für einen „dritten Weg“, einen Weg, der inter­na­tionale Zusam­men­arbeit mit der Wahrung natio­naler Sou­ve­rä­nität und indi­vi­du­eller Frei­heiten in Ein­klang bringt – einen Weg, den er „gute Glo­ba­li­sierung“ nennt.

Er betont die Bedeutung mensch­lichen Han­delns und argu­men­tiert, dass die Zukunft nicht vor­her­be­stimmt sei und dass indi­vi­duelle Ent­schei­dungen und Hand­lungen die Macht hätten, die Ergeb­nisse zu beein­flussen. Er fordert den Ein­zelnen auf, kri­tisch zu denken und die mög­lichen Kon­se­quenzen ver­schie­dener Wege, ein­schließlich der vor­ge­schla­genen Lösungen für globale Her­aus­for­de­rungen, sorg­fältig abzuwägen.

Mit Mut und Hoffnung in die Zukunft blicken

Thiel erkennt die Ängste unserer Zeit an – Ängste, die er selbst teilt. Doch letztlich bietet er eine Bot­schaft der Hoffnung und erinnert uns daran, dass selbst ange­sichts exis­ten­zi­eller Bedro­hungen mensch­liches Handeln wichtig ist.

Er fordert uns auf, einen sinn­vollen Dialog zu führen, die schwie­rigen Fragen zu stellen und nach Lösungen zu suchen, die Fort­schritt und Beson­nenheit, Glo­ba­li­sierung und nationale Iden­tität sowie tech­no­lo­gi­schen Fort­schritt und ethische Ver­ant­wortung in Ein­klang bringen. 

In einer Welt, die zunehmend von Kom­ple­xität und Unsi­cherheit geprägt ist, bieten Thiels Erkennt­nisse einen wert­vollen Rahmen für die Navi­gation durch die unbe­kannten Gewässer des 21. Jahrhunderts.

Video Teil I:

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Video Teil II:

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Quellen: PublicDomain/medium.com/Civilized Worm am 29.09.2025

Der Artikel erschien zuerst hier: pravda-tv.com
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