Ein ernstes Wort von Prof. h. c. Manfred Krames
Ich muss das mal loswerden, weil es mich aufregt, wie Deutschen ständig Antisemitismus oder Ausländerhass von gewissen Vereinen israelischer Herkunft vorgeworfen wird, oder von Hollywood, das uns gerne als kriminelles Volk in Filmen darstellt. (Über die Hälfte der Produzenten sind Juden, was man in Amerika weiß und daher keine böswillige Behauptung ist.)
Friedrich Schiller, der die Vorlage zu „Ode an die Freude“ lieferte (die DVD gibt es im AMADEUS Shop), war gleich seinem Freund Beethoven vernarrt in griechische Mythologie und Philosophie. Letzterer schwärmte so sehr für Frankreich, dass er sich jahrelang Louis nannte, statt Ludwig. Er, so wie viele deutsche Künstler, liebte alles, was aus Italien kam: Mode, Musik und Architektur. Beethoven verlobte sich mit einer Ungarin, wanderte aus nach Österreich und starb in Wien. Geht’s noch internationaler?

Die befreundete Kinderärztin Dr. Holzer (98) zeigte mir einen Taschenkalender ihres Vaters von 1919. Hinten waren die deutschen Feiertage aufgelistet, daneben die jüdischen. Beide wichtig, beide gleichberechtigt, beide gleich groß gedruckt. Sie sei als Kind bei jüdischen Familien ein- und ausgegangen, und deren Kinder seien bei ihr in der Klasse gewesen (Anteil 25%), und es habe nie Probleme gegeben.
Dass man seit Kriegsende an deutschen Schulen Extrem-Aufklärung betreibt in Bezug auf die „bösen Taten der Deutschen“, dient rein dem Auslöschen von Selbstbewusstsein und Stolz, womit ich den Holocaust insgesamt nicht leugne, aber was haben denn die Amerikaner den Ureinwohnern angetan, was den Schwarzen? Davon hört und sieht man nichts in den US Medien.
Nachdem Merkel (wohl unter Weisung aus Washington) die Ukraine in die EU einlud und damit Putin verärgerte, nachdem dank ihr nun rund 10 Mio. Flüchtlinge in Europa sind, nachdem sowohl Scholz als auch Merz von der Pipeline-Sprengung durch die Amerikaner wussten, aber nichts unternehmen, steht ja nun fest, wer in Deutschland das Sagen hat. Alle Welt fragt sich (und das werde ich sogar in Japan gefragt), warum die Deutschen nicht längst auf die Straße gehen. Ganz einfach. Sie sind in Anbetracht der massiven Negativ-Entwicklung (inkl. Corona) ohnmächtig geworden, gelähmt, schockiert, perplex, fassungslos, reaktionsunfähig.
Doch bei all dem Schlechten, was man uns einzureden versucht, sind die Deutschen nie gegen Ausländer gewesen. Tausende vietnamesischer Flüchtlinge haben sich integriert als Krankenschwestern und dergleichen, und auch die vielen Türken, Italiener, Griechen, Russen und Chinesen wurden nie diskriminiert. Millionen Deutsche wählten einen Österreicher als ihren Führer, was zwar nicht gut ausging, doch das hatte nichts mit seiner Herkunft zu tun.
Etwa zwei Drittel der deutschen Schlager-Szene in den 70ern und 80ern wurde von „Ausländern“ beherrscht. Roberto Blanco, Nana Mouskouri, Lena Valaitis, Vicky Leandros, Adamo, Ivan Rebroff, Karel Gott u.v.a. Deren teils starken Akzent belächelte niemand. Die Deutschen hörten mit dem Herzen zu und liebten sie alle.
Den Deutschen sind die Schweizer wie auch die Österreicher sympathisch (auch wenn es manchmal an Gegenliebe mangelt) und machen gerne Urlaub dort. Sie lieben französischen Käse, ungarische Gulaschsuppe, holländischen Käse, italienische Küche und stehen nebst Sushi und indischen Currys auf ausländische Kultur. Und was haben sich Millionen auf Rudi Carrell im Fernsehen gefreut, der doch nie akzentfrei Deutsch sprach. Nein, dass die Deutschen was gegen Ausländer haben, kann man ihnen nicht vorwerfen. Eher das Gegenteil!
Laut einer landesweiten Umfrage der TAT (Thai Tourist Authority) vor 12 Jahren sind die Deutschen die beliebteste Nation unter den Touristen in Thailand. Ein ähnliches Ergebnis ergab eine Umfrage in Sri Lanka. Warum? Weil sich die Deutschen vor der Reise mit Sprache, Gewohnheiten und Geschichte des Gastlandes vertraut machen, gerne ein paar Sätze in Landessprache sprechen, sich anpassen, Toleranz und Verständnis zeigen. Passt ein solches Kompliment zu dem Image des Ausländerhasses, das man uns einreden will? Müssen wir uns diese Lügen anhören, nur weil ein paar Teufel im Dritten Reich durchdrehten? Man will uns eine Schuld einreden, die keinen Bestand hat, aber dazu führt, dass unsere Politiker Milliarden an Länder und Menschen zahlt, die Deutschland nie etwas Gutes taten.
Es wird Zeit, dass wir aufräumen mit dem total verzerrten Bild, das man uns aufdrängt. Wem soll es denn nützen? Den Amerikanern? Wie denn? Ein geschwächtes Deutschland wäre kein stabiler, nützlicher Partner für die USA. Ein armes Volk hat keine Kaufkraft, kein Geld, weder für Öl noch für Fleischprodukte aus den USA oder für deren Filme. Würden die USA mehr Autos verkaufen, wenn es keine BMWs oder VWs gäbe? Unfug. Dann müsste man Korea, China, Dänemark, Schweden und Japan gleich mit ausschalten. Alles Kraftfahrzeughersteller und Konkurrenz zu FORD. Es gibt absolut keinen Sinn. Oder wird Washington von einer Minderheit regiert, die einen Hass auf Deutschland hat?

Es ist so, als würde eine Annalena Baerbock einen Vertrag unterzeichnen, der Deutschland zur Kolonie Russlands erklärt. (Was ich ihr zutraue.) Egal wie sehr die Russen jubelten, der Vertrag wäre null und nichtig.
Da unsere Politiker allesamt aber keinen Arsch in der Hose haben, wird von diesen Weicheiern wohl niemand das meiner Ansicht nach ungültige Abkommen von 1945 anfechten und sich lieber den Befehlshabern aus Washington fügen.
An dieser absurden Politik kann der normale Bürger leider nicht viel ändern, aber eines kann er sehr wohl: Nicht an sich selbst zweifeln. Den schlechten Ruf ignorieren, den die Amerikaner uns einreden. Und nicht denen Macht zuspielen, die sich bewusst knechten lassen und ihr eigenes Volk verraten.
Die Japaner bewundern uns seit über 200 Jahren. Sie schickten ihre klügsten Köpfe nach Berlin, um dort zu lernen. Noch bis vor 35 Jahren konnte kein Japaner Arzt werden, beherrschte er die deutsche Sprache nicht. Das war Bedingung! In keinem anderen Land wird Beethovens Neunte so oft aufgeführt wie in Japan. Wertmäßig (nicht stückzahlmäßig) importiert Japan mehr deutsche Autos als es nach Deutschland exportiert. Deutsche sind in Japan die angesehenste Nationalität (neben Schweizern und Österreichern), was man über die Amerikaner nicht sagen kann. Man bewundert uns. Man vertraut uns.
Dass Deutschland nicht den Stand hat, den es verdient, dass wir ständig bevormundet und klein gehalten werden von den USA, nimmt uns niemand übel. Denn Japan erleidet dasselbe Schicksal. Es musste bedingungslos kapitulieren und wird seitdem von Washington regiert. Das führte zu einem Identitätsverlust und einer kränkelnden Seele und indirekt zu einer hohen Suizidrate. Wir müssen daher alles daransetzen, unsere Identität als Deutsche zu wahren, unsere Werte pflegen, unsere Jugend informieren. Wenn 80 Mio. Deutsche dazu ihren Beitrag leisteten, wer hätte dann noch Macht über uns?

























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