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Deutsche lieben Aus­länder – und das schon immer.

Ein ernstes Wort von Prof. h. c. Manfred Krames

Ich muss das mal los­werden, weil es mich aufregt, wie Deut­schen ständig Anti­se­mi­tismus oder Aus­län­derhass von gewissen Ver­einen israe­li­scher Her­kunft vor­ge­worfen wird, oder von Hol­lywood, das uns gerne als kri­mi­nelles Volk in Filmen dar­stellt. (Über die Hälfte der Pro­du­zenten sind Juden, was man in Amerika weiß und daher keine bös­willige Behauptung ist.)

Friedrich Schiller, der die Vorlage zu „Ode an die Freude“ lie­ferte (die DVD gibt es im AMADEUS Shop), war gleich seinem Freund Beet­hoven ver­narrt in grie­chische Mytho­logie und Phi­lo­sophie. Letz­terer schwärmte so sehr für Frank­reich, dass er sich jah­relang Louis nannte, statt Ludwig. Er, so wie viele deutsche Künstler, liebte alles, was aus Italien kam: Mode, Musik und Archi­tektur. Beet­hoven ver­lobte sich mit einer Ungarin, wan­derte aus nach Öster­reich und starb in Wien. Geht’s noch internationaler?

Berlin war schon immer welt­offen. Der aus Kamerun stam­mende Sänger Louis Brody und die schwarze Sän­gerin Sänger traten in Berlin auf, als der Rest Europas noch nicht mal wusste, dass es Neger gibt. Der Schwarze Jesse Owens gewann bei der Olym­piade 1936 vier Gold­me­daillen und löste damit eine Euphorie in ganz Deutschland aus. Er war überall will­kommen und ange­sehen, wie aus einem Bericht der New York Times hervorgeht. 

Die befreundete Kin­der­ärztin Dr. Holzer (98) zeigte mir einen Taschen­ka­lender ihres Vaters von 1919. Hinten waren die deut­schen Fei­ertage auf­ge­listet, daneben die jüdi­schen. Beide wichtig, beide gleich­be­rechtigt, beide gleich groß gedruckt. Sie sei als Kind bei jüdi­schen Familien ein- und aus­ge­gangen, und deren Kinder seien bei ihr in der Klasse gewesen (Anteil 25%), und es habe nie Pro­bleme gegeben. 

Dass man seit Kriegsende an deut­schen Schulen Extrem-Auf­klärung betreibt in Bezug auf die „bösen Taten der Deut­schen“, dient rein dem Aus­lö­schen von Selbst­be­wusstsein und Stolz, womit ich den Holo­caust ins­gesamt nicht leugne, aber was haben denn die Ame­ri­kaner den Urein­wohnern angetan, was den Schwarzen? Davon hört und sieht man nichts in den US Medien. 

Nachdem Merkel (wohl unter Weisung aus Washington) die Ukraine in die EU einlud und damit Putin ver­är­gerte, nachdem dank ihr nun rund 10 Mio. Flücht­linge in Europa sind, nachdem sowohl Scholz als auch Merz von der Pipeline-Sprengung durch die Ame­ri­kaner wussten, aber nichts unter­nehmen, steht ja nun fest, wer in Deutschland das Sagen hat. Alle Welt fragt sich (und das werde ich sogar in Japan gefragt), warum die Deut­schen nicht längst auf die Straße gehen. Ganz einfach. Sie sind in Anbe­tracht der mas­siven Negativ-Ent­wicklung (inkl. Corona) ohn­mächtig geworden, gelähmt, scho­ckiert, perplex, fas­sungslos, reaktionsunfähig.

Doch bei all dem Schlechten, was man uns ein­zu­reden ver­sucht, sind die Deut­schen nie gegen Aus­länder gewesen. Tau­sende viet­na­me­si­scher Flücht­linge haben sich inte­griert als Kran­ken­schwestern und der­gleichen, und auch die vielen Türken, Ita­liener, Griechen, Russen und Chi­nesen wurden nie dis­kri­mi­niert. Mil­lionen Deutsche wählten einen Öster­reicher als ihren Führer, was zwar nicht gut ausging, doch das hatte nichts mit seiner Her­kunft zu tun.

Etwa zwei Drittel der deut­schen Schlager-Szene in den 70ern und 80ern wurde von „Aus­ländern“ beherrscht. Roberto Blanco, Nana Mouskouri, Lena Valaitis, Vicky Leandros, Adamo, Ivan Rebroff, Karel Gott u.v.a. Deren teils starken Akzent belä­chelte niemand. Die Deut­schen hörten mit dem Herzen zu und liebten sie alle. 

Den Deut­schen sind die Schweizer wie auch die Öster­reicher sym­pa­thisch (auch wenn es manchmal an Gegen­liebe mangelt) und machen gerne Urlaub dort. Sie lieben fran­zö­si­schen Käse, unga­rische Gulasch­suppe, hol­län­di­schen Käse, ita­lie­nische Küche und stehen nebst Sushi und indi­schen Currys auf aus­län­dische Kultur. Und was haben sich Mil­lionen auf Rudi Carrell im Fern­sehen gefreut, der doch nie akzentfrei Deutsch sprach. Nein, dass die Deut­schen was gegen Aus­länder haben, kann man ihnen nicht vor­werfen. Eher das Gegenteil!

Laut einer lan­des­weiten Umfrage der TAT (Thai Tourist Aut­hority) vor 12 Jahren sind die Deut­schen die belieb­teste Nation unter den Tou­risten in Thailand. Ein ähn­liches Ergebnis ergab eine Umfrage in Sri Lanka. Warum? Weil sich die Deut­schen vor der Reise mit Sprache, Gewohn­heiten und Geschichte des Gast­landes ver­traut machen, gerne ein paar Sätze in Lan­des­sprache sprechen, sich anpassen, Toleranz und Ver­ständnis zeigen. Passt ein solches Kom­pliment zu dem Image des Aus­län­der­hasses, das man uns ein­reden will? Müssen wir uns diese Lügen anhören, nur weil ein paar Teufel im Dritten Reich durch­drehten? Man will uns eine Schuld ein­reden, die keinen Bestand hat, aber dazu führt, dass unsere Poli­tiker Mil­li­arden an Länder und Men­schen zahlt, die Deutschland nie etwas Gutes taten.

Es wird Zeit, dass wir auf­räumen mit dem total ver­zerrten Bild, das man uns auf­drängt. Wem soll es denn nützen? Den Ame­ri­kanern? Wie denn? Ein geschwächtes Deutschland wäre kein sta­biler, nütz­licher Partner für die USA. Ein armes Volk hat keine Kauf­kraft, kein Geld, weder für Öl noch für Fleisch­pro­dukte aus den USA oder für deren Filme. Würden die USA mehr Autos ver­kaufen, wenn es keine BMWs oder VWs gäbe? Unfug. Dann müsste man Korea, China, Dänemark, Schweden und Japan gleich mit aus­schalten. Alles Kraft­fahr­zeug­her­steller und Kon­kurrenz zu FORD. Es gibt absolut keinen Sinn. Oder wird Washington von einer Min­derheit regiert, die einen Hass auf Deutschland hat?

Warum nur lassen wir uns der­maßen knechten? Nun, Deutschland musste bedin­gungslos kapi­tu­lieren. Und das nutzen die Ame­ri­kaner heute noch aus. Da laut meiner Recherche alle schäd­lichen Nazi-Offi­ziere jedoch hin­ge­richtet wurden, starben oder das Land ver­ließen, muss man sich fragen, wer denn übrig blieb, um die Kapi­tu­lation zu unter­schreiben. Diese wurde am 7. Mai 1945 von Alfred Jodl, Chef des Wehr­macht­füh­rungs­stabes, und am 9. Mai 1945 in Berlin von  Gene­ral­feld­mar­schall Wilhelm Keitel, Gene­ral­ad­miral Hans-Georg von Frie­deburg und Gene­ral­oberst Hans-Jürgen Stumpff (Luft­waffe) besiegelt – die meines Erachtens keine Voll­macht dazu hatten!

Es ist so, als würde eine Annalena Baerbock einen Vertrag unter­zeichnen, der Deutschland zur Kolonie Russ­lands erklärt. (Was ich ihr zutraue.) Egal wie sehr die Russen jubelten, der Vertrag wäre null und nichtig.

Da unsere Poli­tiker allesamt aber keinen Arsch in der Hose haben, wird von diesen Weich­eiern wohl niemand das meiner Ansicht nach ungültige Abkommen von 1945 anfechten und sich lieber den Befehls­habern aus Washington fügen. 

An dieser absurden Politik kann der normale Bürger leider nicht viel ändern, aber eines kann er sehr wohl: Nicht an sich selbst zweifeln. Den schlechten Ruf igno­rieren, den die Ame­ri­kaner uns ein­reden. Und nicht denen Macht zuspielen, die sich bewusst knechten lassen und ihr eigenes Volk verraten.

Die Japaner bewundern uns seit über 200 Jahren. Sie schickten ihre klügsten Köpfe nach Berlin, um dort zu lernen. Noch bis vor 35 Jahren konnte kein Japaner Arzt werden, beherrschte er die deutsche Sprache nicht. Das war Bedingung! In keinem anderen Land wird Beet­hovens Neunte so oft auf­ge­führt wie in Japan. Wert­mäßig (nicht stück­zahl­mäßig) impor­tiert Japan mehr deutsche Autos als es nach Deutschland expor­tiert. Deutsche sind in Japan die ange­se­henste Natio­na­lität (neben Schweizern und Öster­rei­chern), was man über die Ame­ri­kaner nicht sagen kann. Man bewundert uns. Man ver­traut uns.

Dass Deutschland nicht den Stand hat, den es ver­dient, dass wir ständig bevor­mundet und klein gehalten werden von den USA, nimmt uns niemand übel. Denn Japan erleidet das­selbe Schicksal. Es musste bedin­gungslos kapi­tu­lieren und wird seitdem von Washington regiert. Das führte zu einem Iden­ti­täts­verlust und einer krän­kelnden Seele und indirekt zu einer hohen Sui­zidrate. Wir müssen daher alles dar­an­setzen, unsere Iden­tität als Deutsche zu wahren, unsere Werte pflegen, unsere Jugend infor­mieren. Wenn 80 Mio. Deutsche dazu ihren Beitrag leis­teten, wer hätte dann noch Macht über uns? 

Aus Japan, herz­liche Grüße!
Manfred Krames

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