Foto: Bildschirmfoto auf YouTube

Naomi Seibt: Asyl in den USA bean­tragt – Polizei ermittelt wegen „Volks­ver­hetzung“

Vor zwei Wochen berich­teten wir hier, dass die Influen­cerin und ehe­malige PP-Gast­au­torin Naomi Seibt als erste Deutsche Asyl in den USA bean­tragt hat. Nun wurde bekannt, dass die deutsche Polizei gegen die junge Frau wegen eines Kom­mentars auf X und eines Fotos, auf dem Men­schen den Hit­lergruß zeigen sollen, ermittelt.  (von David Berger)

Die Polizei in Münster ermittelt gegen die rechte Influen­cerin Naomi Seibt wegen des Ver­dachts auf Volks­ver­hetzung. Anlass sollen zwei Bei­träge auf der Plattform X (früher Twitter) sein:

In einem Fall kom­men­tierte Seibt ein Video mit den Worten:„Die Deut­schen sterben aus. Wer würde ein Mädchen unter diesen blut­rüns­tigen Migran­ten­tieren großziehen?“

Der typische Hitlergruß-Vorwurf

In einem anderen Fall ging es um ein Bild, auf dem Men­schen angeblich den Hit­lergruß zeigen. Dazu schrieb Seibt: „Weil sie genug haben von dem libe­ralen Schwachsinn. Nur die AfD kann Deutschland retten.“

Seibt hat zu den Vor­würfen bereits Stellung genommen. Zu dem Vorwurf des Hit­ler­grußes schreibt sie: „Die deutsche Polizei hat mich wegen „Zeichnung von NAZI-Sym­bolen“ ange­klagt, weil ich angeblich Fotos von Leuten gepostet habe, die den „Hütergruß“ machen. Ich habe davon durch den „Tages­spiegel“ erfahren – die Polizei hat mir nicht geant­wortet. Dies ist der Beitrag. DAS IST KEIN HIT­LER­GRUSS, IHR IDIOTEN Diese beiden Arme gehören EINER PERSON! Die­selbe Adidas-Jacke und die Daumen sind nach innen gedreht. Ent­weder gibt es zwei Zwil­linge und nur einer ver­wendet den rich­tigen Grußarm, oder es salu­tiert NIEMAND.“

Hat die Polizei Akten an Medien durchgestochen?

In einem ähn­lichen Ver­fahren hat die Staats­an­walt­schaft München bereits 2022 eine kra­chende Blamage erlitten, als sie mit ihrem Versuch, dem Bun­des­tags­ab­ge­ord­neten Petr Bystron einen Hit­lergruß anzu­hängen, kläglich gescheitert sind.

Seltsam auch die Tat­sache, dass Naomi Seibt erst durch die Medien von den Ermitt­lungen gegen sie erfahren hat. Die Mutter von Naomi, eine deutsch­landweit bekannte Rechts­an­wältin, hat im Gespräch mit mir ange­merkt, dass es sehr seltsam ist, dass die Medien die Vor­würfe konkret benennen: „Wir kennen sie nicht“.

Dabei scheint es nach der­zei­tigem Stand nicht so, dass die zuständige Poli­zistin oder gar die Staats­an­walt­schaft irgend­etwas durch­ge­stochen hat, sondern dass die Medien ihre Infor­ma­tionen direkt von der anonymen Mel­de­stelle erhalten haben, ver­mutlich sogar von der NGO, die die Meldung zusammen mit den beiden von den Medien ver­öf­fent­lichten Tweets an die poli­zei­liche Mel­de­stelle gesendet hat.

Polizei stellt Ver­fahren gegen links­extreme Gewalt­täter ein

Seibt lebt seit einiger Zeit in den USA und hat dort in einer Auf­sehen erre­genden Aktion poli­ti­sches Asyl bean­tragt. Sie begründet ihren Asyl­antrag damit, dass sie in Deutschland poli­tisch ver­folgt werde: Seibt ist seit län­gerer Zeit Ziel von Über­wa­chung durch deutsche Behörden, zudem wird sie von der „Antifa“ bedroht. Seibt hatte dazu zwar Anzeige bei der Polizei gestellt, diese aber stets ent­spre­chende Ver­fahren eingestellt.

Nach der Ein­schätzung einer deut­schen „Antifa“-Gruppe als Ter­ror­or­ga­ni­sation durch die Trump-Regierung droht Deutschland, dessen Regierung solche links­extremen Gruppen nicht nur in Schutz nimmt, sondern indirekt sogar finan­ziell unter­stützt, die Ein­schätzung als „Schur­ken­staat“. Was die Bereit­schaft der USA erhöhen dürfte Asyl­be­werbern aus Deutschland, die ähnlich wie Seibt wegen ihrer Kritik an der Regierung ver­folgt werden, in den USA Asyl zu gewähren.

***

Zuerst erschienen bei philosophia-perennis.com.

  • Top Artikel

  • Service-Hotline:
    0179-6695802

  • Servicezeiten:
    Mo. und Do.: 10:00 - 12:00 Uhr
    Mi.: 15:00 - 18:00 Uhr