Vor zwei Wochen berichteten wir hier, dass die Influencerin und ehemalige PP-Gastautorin Naomi Seibt als erste Deutsche Asyl in den USA beantragt hat. Nun wurde bekannt, dass die deutsche Polizei gegen die junge Frau wegen eines Kommentars auf X und eines Fotos, auf dem Menschen den Hitlergruß zeigen sollen, ermittelt. (von David Berger)
Die Polizei in Münster ermittelt gegen die rechte Influencerin Naomi Seibt wegen des Verdachts auf Volksverhetzung. Anlass sollen zwei Beiträge auf der Plattform X (früher Twitter) sein:
In einem Fall kommentierte Seibt ein Video mit den Worten:„Die Deutschen sterben aus. Wer würde ein Mädchen unter diesen blutrünstigen Migrantentieren großziehen?“
Der typische Hitlergruß-Vorwurf
In einem anderen Fall ging es um ein Bild, auf dem Menschen angeblich den Hitlergruß zeigen. Dazu schrieb Seibt: „Weil sie genug haben von dem liberalen Schwachsinn. Nur die AfD kann Deutschland retten.“
Seibt hat zu den Vorwürfen bereits Stellung genommen. Zu dem Vorwurf des Hitlergrußes schreibt sie: „Die deutsche Polizei hat mich wegen „Zeichnung von NAZI-Symbolen“ angeklagt, weil ich angeblich Fotos von Leuten gepostet habe, die den „Hütergruß“ machen. Ich habe davon durch den „Tagesspiegel“ erfahren – die Polizei hat mir nicht geantwortet. Dies ist der Beitrag. DAS IST KEIN HITLERGRUSS, IHR IDIOTEN Diese beiden Arme gehören EINER PERSON! Dieselbe Adidas-Jacke und die Daumen sind nach innen gedreht. Entweder gibt es zwei Zwillinge und nur einer verwendet den richtigen Grußarm, oder es salutiert NIEMAND.“
Hat die Polizei Akten an Medien durchgestochen?
In einem ähnlichen Verfahren hat die Staatsanwaltschaft München bereits 2022 eine krachende Blamage erlitten, als sie mit ihrem Versuch, dem Bundestagsabgeordneten Petr Bystron einen Hitlergruß anzuhängen, kläglich gescheitert sind.
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Dabei scheint es nach derzeitigem Stand nicht so, dass die zuständige Polizistin oder gar die Staatsanwaltschaft irgendetwas durchgestochen hat, sondern dass die Medien ihre Informationen direkt von der anonymen Meldestelle erhalten haben, vermutlich sogar von der NGO, die die Meldung zusammen mit den beiden von den Medien veröffentlichten Tweets an die polizeiliche Meldestelle gesendet hat.
Polizei stellt Verfahren gegen linksextreme Gewalttäter ein
Seibt lebt seit einiger Zeit in den USA und hat dort in einer Aufsehen erregenden Aktion politisches Asyl beantragt. Sie begründet ihren Asylantrag damit, dass sie in Deutschland politisch verfolgt werde: Seibt ist seit längerer Zeit Ziel von Überwachung durch deutsche Behörden, zudem wird sie von der „Antifa“ bedroht. Seibt hatte dazu zwar Anzeige bei der Polizei gestellt, diese aber stets entsprechende Verfahren eingestellt.
Nach der Einschätzung einer deutschen „Antifa“-Gruppe als Terrororganisation durch die Trump-Regierung droht Deutschland, dessen Regierung solche linksextremen Gruppen nicht nur in Schutz nimmt, sondern indirekt sogar finanziell unterstützt, die Einschätzung als „Schurkenstaat“. Was die Bereitschaft der USA erhöhen dürfte Asylbewerbern aus Deutschland, die ähnlich wie Seibt wegen ihrer Kritik an der Regierung verfolgt werden, in den USA Asyl zu gewähren.
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Zuerst erschienen bei philosophia-perennis.com.


























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