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ENT­HÜLLT: »VER­SCHWIEGENE MAS­SAKER DURCH DIE ROTE ARMEE 1944/45« (Teil 1)


Als die Front 1944/45 in Ost­preußen zusam­men­brach, begann für Hun­dert­tau­sende deutsche Zivi­listen ein Inferno, das bis heute im Schatten der Geschichte steht. Bereits 1944 kam es – noch vor dem eigent­lichen Vorstoß auf das Kern­gebiet Preußens – zu ersten bru­talen Über­griffen der Roten Armee in deut­schen Gebieten. Unter dem Banner der »Befreiung« ver­übten sowje­tische Truppen Mas­saker, deren Grau­samkeit kaum vor­stellbar ist – ein Kapitel, das bis heute ver­schwiegen, tabui­siert oder ver­zerrt dar­ge­stellt wird. Dieser Blog­ar­tikel reißt die ver­schlossene Tür zur ver­drängten Wahrheit auf.

TEIL 1


Mas­saker im Kreis Goldap 1944

Vorfall:

Aus­mordung der Bevöl­kerung, Kreu­zi­gungen, Vergewaltigungen.

Ver­ant­wort­liche:

Der Ober­be­fehls­haber der 31. Armee, Gene­ral­oberst Glagolev,
die Mit­glieder seines Kriegsrates,
Gene­ral­major Karpenkov,
Gene­ral­major Lachtarin,
Gene­ral­major Rjapasov,
der Kom­mandeur der 88. Schüt­zen­di­vision, Oberst Kovtunov (…).

Quelle: BA-MA, RH 2/2687, 11.1.1945. In: Hoffmann, J., Stalins Ver­nich­tungs­krieg, 1941–1945, 259.

Mas­saker im Kreis Heydekrug 1945

Vorfall:

Erschie­ßungen, Ver­ge­wal­ti­gungen und Zer­störung von Wohneigentum.

Ver­ant­wort­liche:

Kom­mandeur der 87. Gar­de­schüt­zen­di­vision, Gene­ral­major Tymčik,
der Kom­mandeur der 2. Gar­de­ar­til­le­rie­di­vision, Oberst Kobcev.

Quelle: BA-MA, RH 2/2687, 11.1.1945. In: Hoffmann, J., Stalins Ver­nich­tungs­krieg, 1941–1945, 259.

Mas­saker in Schill­meyszen am 26. Oktober 1944

Vorfall:

Den Vorfall schil­derte der Kanonier Erich Czerkus vom Artil­le­rie­re­giment 121: “ An einer Scheune fand ich meinen Vater, mit dem Gesicht zur Erde liegend und mit einer Ein­schuß­stelle im Genick. (…) In einer Stube lagen ein Mann und eine Frau, die Hände auf den Rücken gefesselt und beide mit einer Leine zusam­men­ge­bunden. (…) In einem wei­teren Gehöft erblickten wir 5 Kinder mit ihren Zungen auf einen großen Tisch ange­nagelt. (…) Unterwegs erblickten wir 5 Mädchen an einer Leine zusam­men­ge­bunden, die Kleidung fast voll­ständig ent­fernt und den Rücken stark auf­ge­rissen. Es hatte den Anschein, als ob die Mädchen eine längere Strecke geschleift worden waren. Außerdem sahen wir an der Straße einige total über­walzte Trecks.“

Ver­ant­wort­liche:

93. Schüt­zen­korps der 43. Armee der 1. Bal­ti­schen Front.

Quelle: BA-MA, RH 2/2687, 10.1.1945. In: Hoffmann, J., Stalins Ver­nich­tungs­krieg, 1941–1945, 265–266.

Kreis Braunsberg

Mas­saker von Mehlsack am 19. Februar 1945,

Quelle: Abge­hörter Funk­spruch der 129. bzw. 269. Schüt­zen­di­vision der 3. Armee an den über­ge­ord­neten Stab der 3. Weiß­rus­si­schen Front. Diese Division erhielt den Befehl, alle Kriegs­ge­fan­genen zu erschießen.

Ver­ant­wort­liche:

Kom­mandeur der 72. Schüt­zen­di­vision, Gene­ral­major Jastrebov. Dieses wurde von dem Regi­ments­kom­mandeur des Schüt­zen­re­gi­mentes 14 dieser Division, Oberst­leutnant Korolev, noch einmal aus­drücklich bestätigt.

Quelle: Ba-Ma, RH 2/2684, 15.2.1945. In: Hoffmann, J., Stalins Ver­nich­tungs­krieg, 1941–1945,262.

Mas­saker im Kreis Sensburg

Kriegs­ge­fan­gen­be­richte:

Starŝij Seržant Razy­graev von der 358. Schützendivision.

Der Adjutant der II. Abteilung Artil­le­rie­re­giment 919, Ober­leutnant Pugat­schew, nahm sich 3 Mädchen von etwa 18 Jahren (hiervon eine Polin), schleppte sie in sein Zimmer und ver­ge­wal­tigte sie nach­ein­ander. Danach übergab er die Mädchen den Rot­ar­misten, welche ihrer­seits die Mädchen nach schweren Miss­hand­lungen mehrfach ver­ge­wal­tigten. Eines von den Mädchen wurde dar­aufhin erschossen.

Rot­armist der 343. Schützendivision:

Er sah zwei ermordete ältere Frauen. Die nächsten Ermor­deten sah er einige Kilo­meter ost­wärts von Sen­sburg. Auf dem Wege von dort nach Osten sah er auf dem Wege immer wieder Ermordete, dar­unter eine ver­ge­wal­tigte Frau, etwa 5 km vor Johan­nisburg. Sie lag da mit auf­ge­ho­benen Röcken und ein­ge­stecktem Peitschenstiel (…).

Quelle: BA-MA, RH 2/2687, 7.3.1945. In: Hoffmann, J., Stalins Ver­nich­tungs­krieg, 1941–1945, 263–264.


Anmerkung: Quellen: Gene­ral­major Gehlen, Chef der Abteilung Fremde Heere Ost sam­melte erbeutete sowje­tische Doku­mente, wertete abge­fangene Funk­sprüche und Post­karten aus und ließ Täter­listen nach den Ver­hören gefan­gener Rot­ar­misten erstellen. Hoffmann, J., Stalins Ver­nich­tungs­krieg, 1941–1945, 284–285. Die Abteilung Fremde Heere Ost sam­melte Mel­dungen der Feld­kom­man­do­be­hörden über sowje­tische Kriegsverbrechen.

Alles zitiert nach: https://ostpreussen1945.wordpress.com/kriegsverbrechen-in-den-ostpreussischen-landkreisen/

Der Artikel erschien zuerst bei guidograndt.de.

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