Foto: www.ice.gov

Somalier hinter größtem Steu­er­betrug in der US-Geschichte — Über eine Mil­liarde US-Dollar an Sozi­al­geldern veruntreut

Somali-Netz­werke in Min­nesota stehen im Ver­dacht, über eine Mil­liarde Dollar an Sozi­al­geldern ver­un­treut zu haben – laut Angaben des Weißen Hauses der größte Steu­er­betrug in der US-Geschichte.

 

Umfang­reiches Netzwerk

Min­destens 86 Ver­dächtige, haupt­sächlich aus soma­li­schen Enklaven, werden mit drei großen Betrü­ger­ringen in Ver­bindung gebracht, die dem Staat angeblich gefälschte Rech­nungen für Kin­der­mahl­zeiten, Obdach­lo­sen­hilfe und Autismus-The­rapien gestellt haben. Trumps natio­naler Sicher­heits­be­rater Stephen Miller bezeichnet das Ausmaß des Betrugs als bei­spiellos – und die Demo­kraten seien tief darin verstrickt.

Schwere Vor­würfe an Ver­waltung Minnesotas

“Wir glauben, dass die Regierung des Bun­des­staates Min­nesota voll­um­fänglich in diesen Betrug ver­wi­ckelt ist, und wir glauben, dass unsere Ent­hül­lungen die ame­ri­ka­nische Bevöl­kerung scho­ckieren werden”, so Miller. Laut National File unter­suchen die Bun­des­be­hörden nun auch, ob ein Teil des mut­maßlich ver­un­treuten Geldes an die in Somalia ansässige Ter­ror­gruppe al-Shabaab geflossen sein könnte. Fox News berichtet, dass die US-Ein­wan­de­rungs­be­hörde ICE Abdul Dahir Ibrahim, einen Somalier, fest­ge­nommen hat, gegen den seit 2004 ein Aus­wei­sungs­be­scheid vor­liegt. Er wurde zuvor in Kanada wegen Asyl- und Sozi­al­be­trugs und in Min­nesota wegen Falsch­aussage gegenüber der Polizei und Fahrens ohne gül­tigen Füh­rer­schein ver­ur­teilt. Trotzdem wurde ihm für etwa zehn Jahre ein vor­über­ge­hender Schutz­status (TPS) gewährt; ein neuer Antrag ist noch in Bearbeitung.

Enge Kon­takte Somalier zu US-Demokraten

Ibrahim wurde mit meh­reren pro­mi­nenten Demo­kraten foto­gra­fiert: Gou­verneur Tim Walz, Kon­gress­ab­ge­ord­neter Ilhan Omar, Stadtrat Jamal Osman und Senator Omar Fateh. Laut Fox News schrieben sowohl Osman als auch Fateh Emp­feh­lungs­schreiben zu seinen Gunsten in Einwanderungsverfahren.

Trump reagiert scharf

Prä­sident Donald Trump bezeichnete Min­nesota als “Geld­wäsche-Zentrum” und nutzte den weit ver­brei­teten Betrug als Grund, den Son­der­schutz für Tau­sende soma­li­scher Migranten auf­zu­heben. In einem Beitrag auf Truth Social schrieb er, Somalier sollten “dorthin zurück­kehren, woher sie gekommen sind”.

Min­ne­sotas Gou­verneur ist sich keiner Schuld bewusst

Gou­verneur Walz distan­ziert sich von den Aus­sagen des Prä­si­denten. “Donald Trumps Worte gelten nicht für Min­nesota. Eine ganze Bevöl­ke­rungs­gruppe allein auf­grund ihrer Her­kunft und eth­ni­schen Zuge­hö­rigkeit zu bewerten, ist etwas, von dem ich gehofft hatte, dass wir es nie erleben müssten.” Statt­dessen betont Walz die angeblich wichtige Bedeutung der Somalis für die ame­ri­ka­nische Gesell­schaft: “Sie sind eine Bevöl­ke­rungs­gruppe, die zur Vita­lität und Wirt­schafts­kultur dieses Bun­des­staates beiträgt.”

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