NEU ERSCHIENEN! Nicht wenige haben mich im Vorfeld eindringlich gewarnt, dieses Buch überhaupt zu schreiben. Erfahrene Kollegen rieten mir, mich besser nicht mit den »mächtigen« Freimaurern anzulegen – jenen Netzwerken, die in Politik, Medien und Gesellschaft Schlüsselpositionen besetzen und in der Lage seien, journalistische Karrieren nachhaltig zu beschädigen. Verwandte, Freunde und Bekannte fragten, ob es nicht klüger wäre, ein weniger »heikles« Thema zu wählen. Und schließlich waren es auch »abtrünnige« Freimaurer selbst, die mich vertraulich mit Informationen versorgten – teils noch aktive Logenmitglieder –, weil endlich »Licht ins Dunkel« kommen müsse und »nicht alles Gold ist, was glänzt«. Fast immer war diese Weitergabe von Wissen begleitet von einem leisen, aber eindringlichen Warnruf: »Passen Sie auf sich auf!« Von all dem habe ich mich nicht beirren lassen. Ganz im Gegenteil …
Mit dem Schwarzbuch Freimaurerei–Kompendium liegt nun ein Werk vor, das die zentralen Recherchen, Erkenntnisse und Kontroversen meiner Auseinandersetzung mit dem bekanntesten »Geheimbund« der Welt bündelt, aktualisiert und neu einordnet.
Das Schwarzbuch Freimaurerei Band 1 erschien erstmals im Jahr 2007 und entwickelte sich rasch zu einem der meistdiskutierten, umstrittensten und zugleich meistrezipierten Werke der deutschsprachigen Freimaurer-Kritik.

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Während viele Leser die Schwarzbücher als notwendige Aufklärung begriffen, wurde es von offiziellen freimaurerischen Kreisen scharf angegriffen, diskreditiert und diffamiert – teils mit einer Offenheit, die unfreiwillig genau jene Strukturen bestätigte, die kritisiert wurden. Nicht wenige Rezensionen entlarvten dabei eher das Selbstverständnis der Kritiker als den tatsächlichen Inhalt des Buches.
In einer Buchbesprechung auf www.freimaurer-wiki.de beispielsweise resümierte der Rezensent Joachim Woerner, das Werk eigne sich »gut als negatives Schulbeispiel für die journalistische Ausbildung oder die neuro-psychologische Manipulationsforschung«.[1]
In Mitteilungen Nummer 50, Jahrgang 2008, Universelle Freimaurerliga, Landesgruppe Deutschland e.V. kam ein »Logenbruder« unter dem Namenskürzel »Br. K.:Oe.: (UFL)« zu dem Schluss: »Im Sinne der Auseinandersetzung mit derartigen Recherchen ist das Buch lesenswert. Wir Freimaurer können von Guido Grandt insoweit lernen, als dass wir unseren Gegnern selbst die Argumente geben, die sie uns dann noch im Mund verdrehen. Wir haben uns mit Autoren wie des Guido Grandt auseinanderzusetzen, auch ihnen die Möglichkeit der Einsicht durch Aufklärung zu geben.« Und: »Ich möchte abschließend noch einmal empfehlen, dieses Buch – trotz aller berechtigter Kritik – zu lesen. Es tut gut, die Argumente zu kennen, aus denen die Gegner schöpfen, aus welchem Grunde auch immer (…) Auch mit einem offensiven Umgang mit Medien werden wir die Arkandisziplin und die freimaurerische Deckung nicht aufgeben müssen (…)«[2]
»Arkandisziplin« bezeichnet in der Freimaurerei das Prinzip der verpflichtenden Verschwiegenheit über interne Angelegenheiten, insbesondere über Rituale, Symbole, Erkennungszeichen, interne Abläufe sowie Mitgliederidentitäten. Sie soll dem Schutz der inneren Ordnung der Logen und der Wahrung freimaurerischer Traditionen dienen.[3]
Was den Leser im vorliegenden Werk erwartet:
Kapitel 1 – Freimaurerei allgemein vermittelt die notwendigen Grundlagen: Historie, Weltanschauung, Logensysteme, Grade, Rituale, Verschwiegenheit und das Selbstbild der Freimaurer. Zugleich werden sensible Themen wie der Umgang mit Frauen, Juden und Behinderten, okkult-magische Traditionen sowie der Vorwurf globaler Verschwörungen sachlich und kritisch eingeordnet.
Kapitel 2 – Freimaurer und Illuminaten beleuchtet die historischen, ideologischen und personellen Überschneidungen zweier der einflussreichsten »Geheimbünde« der Neuzeit.
Kapitel 3 – Wie kritikfähig ist die „Diskrete Gesellschaft“? Untersucht den tatsächlichen Umgang der Freimaurerei mit Kritik, Öffentlichkeit, Transparenz und Presse – jenseits offizieller Verlautbarungen.
Kapitel 4 – Prominente Freimaurer (Auswahl) gibt einen Überblick über bekannte Logenmitglieder aus Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft – ohne Glorifizierung, aber mit politischem und kulturellem Kontext.

Exkurse beleuchten unter anderem die von der Freimaurerei vorangetriebene Masseneinwanderung als politisches Instrument, die »maurerisch« geprägte EU-Politik sowie Verbindungen zwischen Logen und Spitzenpolitikern, darunter Helmut Schmidt, Gregor Gysi, Joe Biden, Eric Adams und Donald Trump.
Kapitel 6 – Freimaurer, Revolutionen und Skandale analysiert historische Zäsuren wie die Amerikanische und Französische Revolution als politische »Politaffären« mit sprichwörtlich »hochgradigem« freimaurerischem Einfluss.
Kapitel 7 – »Zwielichtige« Freimaurer dokumentiert Fälle von Logenbrüdern, die mit Völkermord, Rassenhass, Konzentrationslagern, nuklearem Massenmord, Despotismus, Okkultismus sowie blutigen Anschlägen und Amokläufen in Verbindung standen.
Kapitel 8 – Bizarre und versteckte Aufnahmen von Freimaurer-Ritualen konfrontiert den Leser mit authentischem Bildmaterial, darunter ein »Erotik-Tanz« im Tempel, Hochzeitsrituale mit »Kinderbräuten«, verdeckte Infiltrationen von Logen sowie bislang unveröffentlichte Video-Leaks.
An dieser Stelle sei jedoch auch erwähnt: Dieses Buch ist keine pauschale Verdammung der Freimaurerei. Denn seit ihrer Gründung im Jahr 1717 haben Freimaurer weltweit ohne Zweifel verschiedene Verdienste: für Aufklärung, Humanismus, Frieden, Gerechtigkeit und internationale Verständigung. Viele Logenbrüder verstehen sich bis heute als Träger der Ideale von Gleichheit, Brüderlichkeit und Freiheit. Hunderte von wohlwollenden Veröffentlichungen haben diese Seite der Freimaurerei ausführlich dargestellt.
Doch jede Medaille hat zwei Seiten. Gerade weil die Freimaurerei sich selbst als moralische Instanz begreift, muss auch über ihr janusköpfiges Wesen gesprochen werden. Es gilt, Licht in jene verschlossenen Räume der »Diskreten Gesellschaft« zu bringen, die bislang bewusst im Dunkeln gehalten wurden und weiterhin werden.
Dieses Kompendium richtet sich daher an kritische Leser, Journalisten, Historiker, politisch Interessierte und auch an Freimaurer selbst. Es ist ein Dokumentations‑, Analyse- und Debattenbuch. Oder, um es mit den Worten Voltaires zu sagen, dem berühmten französischen Philosophen, Schriftsteller und Aufklärer, der am 7. April 1778 in die Pariser Freimaurerloge »Les Neuf Sœurs (Die neun Schwestern)« aufgenommen wurde[4]: »Wenn ich auch nicht deiner Meinung bin, so werde ich doch entschieden dafür eintreten, dass du deine Meinung frei sagen kannst.«[5]
Ob sich die »Brüder im Geiste« an dieses Prinzip erinnern werden, bleibt abzuwarten! Wie auch immer: Jedenfalls besitzt das Schwarzbuch Freimaurerei–Kompendium, das Sie jetzt in den Händen halten, erheblichen Sprengstoff. Ein Insider, dem ich das Manuskript vorab zur Lektüre überließ, bezeichnete den Text als einen »harten literarischen Schlag gegen das nach außen hin so humanitäre und tolerante Antlitz des Geheimbundes«.
Nun liegen die mitunter verschwiegenen Fakten vor – das Urteil bleibt Ihnen überlassen.
Lesen Sie jetzt die ganze Wahrheit über die wohl geheimnisvollste und umstrittenste Bruderschaft der Welt – den Initiationsbund der Freimaurer!
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QUELLEN:
[1] https://www.freimaurer-wiki.de/index.php/Rezension:_Guido_Grandt_-_Schwarzbuch_Freimaurerei
[2] https://www.freimaurer-wiki.de/index.php/Rezension:_Guido_Grandt:_Schwarzbuch_Freimaurerei_II
[3]Vgl. dazu u.a.: Helmut Reinalter (Hg.): Lexikon der Geheimbünde. StudienVerlag, Innsbruck/Wien/München
[4] https://www.freimaurer-wiki.de/index.php/Voltaire
[5] https://www.freimaurer-wiki.de/index.php/Freimaurer-Zitate#Arouet_Fr._H._Voltaire
Der Artikel erschien zuerst bei GuidoGrandt.de.


























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