Rund 31 Prozent der in Deutschland tätigen Führungskräfte verlagern Produktionskapazitäten gezielt ins außereuropäische Ausland, während 42 Prozent Investitionen in andere europäische Länder lenken oder deutsche Projekte auf Eis legen.
Wie “Apollo-News” berichtete, zeigt eine Umfrage der Unternehmensberatung Simon-Kucher unter 240 Top-Managern alarmierende Trends, welche die Folgen der gescheiterten Wirtschaftspolitik der Merkel-Regierung, der Ampel-Regierung und der Merz-Regierung offenlegen: Rund 31 Prozent der in Deutschland tätigen Führungskräfte verlagern Produktionskapazitäten gezielt ins außereuropäische Ausland, während 42 Prozent Investitionen in andere europäische Länder lenken oder deutsche Projekte auf Eis legen.
Schwierige Standortbedingungen für die Wirtschaft in Deutschland
Gründe sind die schwierigen Rahmenbedingungen in Deutschland, insbesondere hohe Energie- und Lohnkosten, übermäßige Bürokratie und hohe Steuern, die die Wettbewerbsfähigkeit vieler Firmen beeinträchtigen.
Dabei stellt die überbordende Bürokratie mit ihren Vorgaben aus EU-Brüssel und Berlin eine der größten Belastungen dar. Unternehmen kämpfen mit umfangreichen Dokumentations‑, Melde- und Genehmigungspflichten, die erhebliche Ressourcen binden. Mitarbeiter werden für Verwaltungsaufgaben abgezogen oder eigens dafür eingestellt, was die Produktivität mindert. Das ist besonders für kleinere und mittelständische Betriebe ein großes Problem.
Es wird weniger in den Wirtschaftsstandort Deutschland investiert
Die Einschätzungen der 240 Top-Manager decken sich mit den Feststellungen des Ifo-Instituts. Der Ifo-Chef Clemens Fuest konstatierte, dass die Investitionen in privatwirtschaftliche Betriebe, Unternehmen und Firmen seit Jahren stocken und wieder auf den Stand von 2015 zurückgefallen sind, während gleichzeitig die Ausgabenverpflichtungen des Staates um 25 Prozent gestiegen sind. Dieses Missverhältnis wird Deutschland zum Verhängnis. Denn es bedeutet mehr Steuerbelastungen für Unternehmen und Bürger und führt somit zu weiteren Standortnachteilen.
Zuerst erschienen bei freiewelt.net.

























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