Ein Gastbeitrag von Mr. Miller.
Indem sich unser Schöpfer ein Gegenüber, die Schöpfung, setzte, entstand die Dualität. Dadurch konnte sich der Schöpfer „spiegeln“, also sich selbst erkennen. Da ein Spiegel in beide Richtungen funktioniert, spiegelte sich der Schöpfer nicht nur in der Schöpfung, sondern die Schöpfung auch im Schöpfer. Dadurch entstand die „Vierfachheit“, welche die eigentliche Basis unseres Universums der Dualität darstellt.
Durch diese Spiegelung entsteht aus der Ordnung (der Einheit des Schöpfers) ein Chaos. Aber gleichzeitig entsteht aus dem Chaos wiederum eine Ordnung (Ordo ab Chao). Tagtäglich sehen wir die materielle Welt, ein Spiegel unseres Körpers (Lateinisch = Corpus). In unserem Inneren finden wir die Welt unserer Gefühle und Gedanken, die Welt des Geistes (Lateinisch = Spiritus).
Die Welt des Geistigen ist auch die Welt der Moral und Tugenden. Die Welt des Ideals, wie es sein sollte. Zarathustra, oder auch Zoroaster genannt, nannte diese Welt Ormuzd. Die Welt des Lichts, der Liebe und des Guten.
Die physische Welt nannte Zarathustra Ahriman. Die Welt der Dunkelheit, des Hasses und des Bösen. Ahriman ist die Welt, in der wir täglich leben und die wir Kraft unseres „Freien Willens“ in Ormuzd verwandeln können und sollen.
So entsteht dann aus dem C(h)AOS wieder eine Ordnung (Lateinisch = Ordo). Aber Ordo steht auch für den Kosmos, die Schöpfung. Daraus ergibt sich eine unendliche „Neu-Schöpfung“ der Dinge, da aus der geschöpften Schöpfung heraus eine neue Schöpfung entsteht (usw.).
In meinem „Buch aus der Zukunft“ nenne ich diese vier Energien „Licht“, „Dunkelheit“, „Realität“ (die physische Welt) und „Irrealität“ (die geistige Welt).
Die „Lichtenergie“ wird dem männlichen Pol unseres Universums der Dualität zugeschrieben. Phasen, in denen unser Universum mit Lichtenergie geflutet wird, sind von Aggressivität und Expansion geprägt. Die Menschheit neigt in diesen Zeiten zu Kriegen und Völkerwanderungen.
Die „Energie der Dunkelheit“ wird dem weiblichen Pol unseres Universums zugeschrieben. Zyklen, die von der weiblichen Energie geprägt sind, dominieren durch Weisheit, Wiederaufbau und Schutz des Bestehenden. Wenn ich unsere Gesellschaft betrachte, habe ich die Hoffnung, dass wir den aktuellen Zenit der Phase des Lichts erreicht haben und so langsam wieder zum Wiederaufbau dessen tendieren, was wir zuvor zerstört haben.
Die „Energie der Realität“ wird dem sichtbaren, materiellen Teil unseres Universums zugeschrieben. Phasen, in denen die Energie der Realität vorherrscht, sind von Materialismus und dem Fokus nach „Außen“ geprägt. Man betrachtet die Natur, neidet den Besitz des Nachbarn oder arbeitet körperlich.
Die „Energie der Irrealität“ wird dem unsichtbaren, geistigen Teil unseres Universums zugeschrieben. In Zeiten, in denen die Energie der Irrealität dominiert, schauen die Menschen vermehrt auf ihr „Inneres“ und legen Wert auf „geistige Werte“ (Spiritualität, Altruismus, Nächstenliebe, etc.). Geistige Arbeit wie lesen, philosophieren oder Gedichte schreiben, haben Vorrang vor körperlicher Ertüchtigung durch Arbeit oder Sport.
Wie man vielleicht bereits erahnt, wird unser Universum im Laufe der Zeit abwechselnd mit diesen vier Energien durchflutet. Im Prinzip ist unser Universum ein dynamisches Gleichgewicht aus Licht, Dunkelheit, Realität, Irrealität und Zeit.
Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie die „Vierfachheit“ der Kräfte des Kosmos und unser tägliches Leben beeinflusst, empfehle ich Ihnen mein Buch zu lesen!
Beste Grüße,
Mr. Miller

























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