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Die Kinder von heute – Kris­tall­kinder, Indi­go­kinder, Ster­nen­kinder und das Phä­nomen der Übergangskinder

Eine große Anzahl Kinder kommt in diese Welt, die nicht mehr mit her­kömm­lichen Maß­stäben zu messen ist. Sie kom­mu­ni­zieren tele­pa­thisch, können mit fein­stoff­lichen Energien umgehen und haben erstaun­liche mediale Fähig­keiten. Viele erinnern sich daran, wo sie vor ihrem Auf­enthalt auf der Erde waren.

In Berichten und Gesprächen zeigt die Autorin, zu welchen mul­ti­di­men­sio­nalen Rea­li­täten diese Kinder Zugang haben.

Sie erklärt ihre see­lische Struktur durch Par­allel-Aspekte und das Phä­nomen der Bewusst­seins­pro­jektion in Form von Orbs, bietet aber auch prak­tische Lösungen, wie die Gesell­schaft diese talen­tierten Kinder unter­stützen und fördern kann.

 

Aus dem Buch: „THE CHILDREN OF NOW – Kris­tall­kinder, Indi­go­kinder, Ster­nen­kinder

WAS SIND KRISTALLKINDER?

Warum nennt man manche Kinder „Kris­tall­kinder“? Jeder verfügt über ein Ener­giefeld, in seinem Inneren und um sich herum, und während wir unsere Lebens­er­fah­rungen machen, weiten sich unsere Ener­gie­felder aus oder ziehen sich zusammen. Die Farben in unseren Feldern ver­ändern sich je nach unserem ener­ge­ti­schen Aufbau, der wie­derum auf har­mo­ni­kalen Bezie­hungen beruht.

Farben sind Schwin­gungen, und Schwin­gungen klingen. Schwer­kraft­ver­hält­nisse und Ener­gie­muster führen den Klang zusammen und erschaffen für jeden von uns eine ein­zig­artige Reihe har­mo­ni­kaler Bezie­hungen. Es gibt keine zwei, die sich genau gleichen. Diese har­mo­ni­kalen Bezie­hungen sind es, die jeden von uns in der gesamten Schöpfung ein­malig machen. Dennoch gibt es in jedem belie­bigen Schwin­gungssatz, in jeder Person, unend­liche Kom­bi­na­tionen von Frequenzen.

Bei den Kris­tall­kindern sind die har­mo­ni­kalen Bezie­hungen anders. Ihre Farben decken das gesamte Spektrum ab. Wenn Sie ihre Ener­gie­felder sehen könnten (was ich kann), würden Sie Anord­nungen von Energie erblicken, vor­wiegend in Edel­stein­tönen, wie groß­artige, strahlend farbige Regen­bogen aus Licht.

Statt ihre Ener­gie­felder aus­zu­dehnen und zusam­men­zu­ziehen, wie ihre Vor­gänger es machten, tasten die Kris­tall­kinder mit ihren Ener­gie­feldern ihre Umgebung ab, so ähnlich wie Schein­werfer, die den Nacht­himmel erleuchten.

Stellen Sie sich vor, die Fähigkeit zu haben, mit der vollen Band­breite an Fre­quenzen den Äther abzusuchen!

In meinem Buch Pyra­miden aus Licht habe ich aus­ge­führt, dass Energie Licht ist und dass Licht ein Gedächtnis hat. Wir bestehen aus Energie, und deshalb sind wir Licht. Licht breitet sich in Form von Energie aus. Bei den meisten von uns bewegt sich die Energie, unser Licht, in einer gere­gelten Vor­wärts­be­wegung – von der Fre­quenz­ebene aus, auf der die Energie ursprünglich aus­strömt, spi­ral­förmig durch das gesamte Licht­spektrum –, bis die Energie letztlich zu weißer oder voll­kom­mener Energie wird.

Weißes Licht enthält das volle Spektrum und ent­spricht der Energie der Quelle – der Got­tes­energie – oder dem, was Voll­kom­menheit ist.
Das Farb­spektrum gleicht in seinem Aufbau einer Pyramide und enthält Energie, die sich spi­ral­förmig bewegt. Die Fre­quenz an der Pyra­mi­den­basis – dem brei­testen Teil der Spirale – schwingt rot. Das würde auf­grund der langen und lang­samen Umdre­hungen wie ein sehr tiefer Ton klingen. Wenn wir an der Basis­schwingung Energie ver­brauchen, bewegt sich diese Energie durch das gesamte Farb­spektrum die Spirale hinauf und nimmt unterwegs alle mög­lichen Fre­quenzen an.

Die Energie durch­läuft Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Purpur, Violett, Weiß und alles dazwi­schen. Es ist kein Zufall, dass die Farben unseres Chakra­systems genau mit dem Weg der Ener­gie­fre­quenzen übereinstimmen!

Die Ener­gie­felder der Kris­tall­kinder umfassen das gesamte Farb­spektrum. Dieses Muster kann per­mu­tieren, sich also ständig neu anordnen, und die Kinder, bei denen sich das zeigt, werden oft als Kinder des Regen­bogens oder Regen­bo­gen­kinder bezeichnet. Es gibt einige feine Unter­schiede zwi­schen den Ener­gie­feldern der Kris­tall­kinder und der Rege­bo­gen­kinder, aber im Wesent­lichen sind sie ein und dasselbe.

Die Unter­schiede bestehen darin, dass die Energien der Kris­tall­kinder in ihren Farben und Bewe­gungen äußerst lebendig sind, während die Regen­bo­gen­energien nicht ganz so intensiv sind, eher Pas­telltöne, und sub­tiler in ihren Bewe­gungen. Regen­bo­gen­kinder sind etwas weiter ent­wi­ckelt, haben höhere, feinere Schwin­gungs­muster. Sie sind jedoch so eng mit­ein­ander ver­wandt, dass ich sie als Teil des gleichen evo­lu­tio­nären Trends betrachte. Um das Lesen zu erleichtern, werde ich für alle Kinder dieser Kate­gorie die Bezeichnung „Kris­tall­kinder“ verwenden.

WAS MACHT KRIS­TALL­KINDER SO BESONDERS?

Ich weiß noch, als es keine Zeit gab.
Das gefiel mir, weil ich nie schlafen gehen musste!
Alec, 6 Jahre

Kris­tall­kinder sind noch ziemlich neu auf der Erde. Sie treffen erst seit 1997 oder 1998 bei uns ein. Damit sind sie zu dem Zeit­punkt, an dem ich das hier schreibe, ungefähr acht Jahre alt oder jünger. Kris­tall­kinder erscheinen ihren Eltern tele­pa­thisch in Träumen oder als ein­faches „Wissen“, oft auch schon vor der Geburt. Meistens erreicht dieses Gewahrsein die vor­ge­sehene Mutter des künf­tigen Kindes. Diese Kinder teilen ihren Eltern oder zumindest einem Elternteil nicht selten schon vor der Schwan­ger­schaft ihren Namen mit. Manchmal über­bringen sie ihren wer­denden Eltern auch noch andere spe­zielle Botschaften.

Bei der Geburt von Kris­tall­kindern kommt es zu einer Ener­gie­ver­schiebung. Ich kenne eine Hebamme, die Licht im Raum erscheinen sieht, wenn diese Babies geboren werden. Manchmal ist die Ver­schiebung so stark, dass sie bei denen, die im Moment der Geburt anwesend sind, vor­über­gehend Gleich­ge­wichts­stö­rungen aus­lösen. Gleich nach ihrer Geburt sind Kris­tall­babies gewöhnlich sehr ruhig und wachsam. Sie schauen sich bedächtig und sehr bewusst im Zimmer um.

In ihren Augen scheint die Weisheit aller Zeiten zu liegen. Diese Babys kommen dem Beob­achter gleich­zeitig kraftvoll und friedlich vor. Sie sind außer­or­dentlich „präsent“ und ver­mitteln dem Betrachter oft den sicheren Ein­druck, dass sie etwas ganz Beson­deres in diese Welt gebracht haben. Und das haben sie!

Kris­tall­kinder haben übli­cher­weise (aber nicht immer) sehr, sehr blaue Augen. Oft sind sie, wie ich es nenne, eisblau. Das sind die Kinder, die uns in der Schlange im Ein­kaufs­laden oder in den Gängen von Wal-Mart mit einem Blick reinen Erkennens anschauen. Sie sind es, die zu strahlen beginnen, wenn sie uns erspähen, und die uns mit einem Blick gefan­gen­nehmen, der wie eine tiefe Erin­nerung in unserem Innersten widerhallt.

Nimmt uns der Blick eines Kris­tall­kindes gefangen, ver­mitteln ihre Augen uns ein grund­le­gendes Wissen über Zeit und Ort hinaus, und es fällt uns gewöhnlich schwer, den Blick wieder abzu­wenden. Manche der Kris­tall­kinder werden bei nahezu vollem Gewahrsein geboren. Mit anderen Worten, sie stehen voll­kommen in Ver­bindung mit den äthe­ri­schen Welten hinter dieser Dimension und beherr­schen erstaunlich gut ihre intui­tiven Sinne, auch den sechsten und sogar den siebten. Sie lernen sehr schnell, dass nur wenige andere sie ver­stehen können.

Als Babys tau­schen ihre Familien und Schutz­be­foh­lenen sich mit ihnen (wie mit den meisten Kindern) oft in Baby­sprache und durch albernes Spielzeug aus. Diese zer­brech­lichen Wesen ziehen sich schnell in ihre innere Welt zurück, wo sie eine Kom­mu­ni­kation und einen Aus­tausch jen­seits der dritten Dimension aufrechterhalten.

HIN­REIS­SENDE BEGEG­NUNGEN, STILLE KOMMUNIKATION

Kris­tall­babys reichen oft zu uns hinaus, als würden sie uns kennen. Ich war einmal in einem Wal-Mart in Sedona, Arizona, und im selben Gang, in dem ich mich befand, saß ein kleines Mädchen in einem Ein­kaufs­wagen. Es war ganz hin­reißend mit seinem stroh­blonden Wuschelhaar und den unglaublich blauen Augen. Es war viel­leicht zehn oder elf Monate alt. Seine Mutter schaute gerade nach Schuhen und war mit den Gedanken woanders.

Als das kleine Mädchen mich erspähte, hörte ich ein tele­pa­thi­sches: „Hallo!“ Ich lächelte und ant­wortete ihr. Wir begannen ein tele­pa­thi­sches Gespräch, und dabei streckte sie ihre kleine Hand aus, ergriff meine – und ließ sie nicht mehr los. Also standen wir einfach nur so da. Tele­pa­thisch sagte ich ihr, dass ich mich eben­falls an sie erinnere.

Sie strahlte und erklärte mir dann, dass sie sich sehr lang­weile und ihr Körper nicht gut passe. Sie fühle sich richtig „ein­ge­klemmt“, weil dort, wo sie her­komme, alles viel „lockerer“ sei. Stellen Sie sich vor – sie beschrieb, wo sie gewesen war, bevor sie auf die Erde kam! Wir setzten unser wort­loses Gespräch fort, bis ihre Mom schließlich gefunden hatte, wonach sie suchte. Als Mom dann einen anderen Teil des Ladens auf­suchen wollte und mich bemerkte, schien sie der scheinbar schwei­gende Aus­tausch zwi­schen ihrem Mädchen und mir nicht zu stören; es sah ja auch so aus, als schauten wir ein­ander nur an und lächelten eben viel.

Das Baby wollte meine Hand immer noch nicht los­lassen. Ich beschwatzte es ein wenig und machte mich von ihren kleinen Fingern los. Während wir uns trennten, beob­achtete es mich, während sie den Gang hin­unter fuhr. Als meine kleine Freundin dann mit ihrer Mom um die Ecke bog, lehnte sich das Baby zur Seite und grinste mich um die Ecke herum an. Seine Bot­schaft an mich lautete: „Wir sehen uns dann später!“ Diese Art von Aus­tausch kommt bei Kris­tall­kindern häufig vor. Sie sind tele­pa­thisch begabt und kom­mu­ni­zieren sehr gut, wenn wir ihnen zuhören.

Neulich war ich auf einer Party im Haus einer Freundin. Ich kam erst spät, und alle anderen saßen schon in den ver­schie­denen Räumen und aßen. Als ich mich nach einem Platz umschaute, fiel mir einer im Win­ter­garten auf, und ich ging schnur­stracks darauf zu. Als ich mich gesetzt hatte, fiel mir auf, dass ich neben einem kleinen Mädchen gelandet war, das auf dem Schoß seiner alters­schwachen Groß­mutter saß. Zunächst wandte es mir den Rücken zu, während es mit seinem Groß­vater spielte, der im Sessel daneben saß. Die Kleine war zierlich und perfekt gebaut, mit lockigen dun­kel­braunen Haaren.

Sie hatte die ver­schmitzte Energie einer kleinen Elfe. Ihre Züge hatten nicht den üblichen Baby­speck an sich, und so wirkte sie wie eine kleine Erwachsene. Während ich sie beob­achtete, konnte ich das Ener­giefeld dieses kleinen Schatzes spüren. Ihre Kraft war enorm und reichte weit in meinem per­sön­lichen Raum hinein. Ich stimmte mich lautlos auf dieses Baby ein, und plötzlich, als hätte ihr jemand auf die Schulter getippt, drehte sie sich um, schaute mich gera­dewegs mit ihren sehr blauen Augen an und sagte tele­pa­thisch: „Hallo!“

„Eben­falls hallo“, ent­gegnete ich.

Unser Aus­tausch dauerte ungefähr zehn Minuten. Wir führten ein wun­der­volles Gespräch darüber, dass wir uns anein­ander erin­nerten und wie sehr sie die Auf­merk­samkeit genoss, die ihr alle schenkten. Aber sie wünschte sich auch, die Leute würden mit ihr über wich­tigere Dinge sprechen und mit der Baby­sprache aufhören.

Wir lachten beide laut, und viele im Raum hatten den Ein­druck, wir hielten einen Wett­bewerb im gegen­sei­tigen Anstarren ab. Unser Aus­tausch führte jeden­falls dazu, dass die sehr kon­ser­vative Groß­mutter sich recht unwohl zu fühlen begann. Irgendwann sagte sie, dass ihre Enkelin erst sechs Monate alt sei und nicht wüsste, dass es unhöflich sei, jemanden anzustarren.

Aus der Träu­merei mit meiner neuen Freundin gerissen, war ich ziemlich ver­blüfft. Ein Baby, unhöflich? Können Sie sich das vor­stellen? Wenn sie wüsste! Ich lachte leise in mich hinein, als mir klar wurde, dass Grandma von der Kleinen noch eine Menge lernen würde.

Kein Wunder, dass dieses begabte Mädchen sich gerade diese Familie aus­ge­sucht hatte!

Als meine Enkelin ungefähr ein­einhalb Jahre alt war, ver­brachte sie einige Tage bei mir zu Hause. Natürlich fand ich es herrlich, so viel wert­volle Zeit mit ihr alleine zu haben. Irgendwann setzten wir uns auf den Fuß­boden und spielten mit ein paar ziemlich großen Lego­steinen. Wir saßen schweigend da und kom­mu­ni­zierten nur tele­pa­thisch. Als meine Enkelin mich ansah, hörte ich: „Ich will den Blauen da drüben“ (oder welche Farbe auch immer sie wollte), und ich gab ihr den spe­zi­ellen Baustein.

Dann war ich dran und sagte ihr mental, dass ich den Bau­stein in der Farbe da drüben wolle. Sie reichte mir schweigend den rich­tigen Stein. Ich war so auf­geregt, dass ich mich kaum zügeln konnte. Das ging ungefähr eine halbe Stunde lang so. Je mehr Zeit ver­strich, desto auf­ge­regter wurde ich, während wir unsere stille aber per­fekte Kom­mu­ni­kation auf­recht­erhielten, und ich begann, an all die Mög­lich­keiten zu denken, die meine Enkelin in sich trug.

Dabei schweiften meine Gedanken ab. Ich streckte die Hand aus und wählte aufs Gera­tewohl einen Stein aus, den ich ihr gab. Zum ersten Mal, seit wir uns gesetzt hatten, sagte sie etwas: „Oma, das ist nicht der, den ich wollte!“ Der Klang ihrer Stimme erschreckte mich nach so langer Stille – sie hatte mich doch wirklich zurecht­ge­wiesen! Ich musste lachen und gab ihr den rich­tigen Baustein.

FLUCH UND SEGEN

Kris­tall­kinder sind überaus intuitiv und sich ihrer Gefühle sehr bewusst. Sie sind ener­ge­tisch außer­ge­wöhnlich emp­findsam. Sie spüren alles, was jemand um sie herum durch­macht – die Energie der Gefühle, die Absichten und Motive der Men­schen, alles. Meistens wissen sie schon vor uns, was wir fühlen!

Sie neigen auch zur Empathie, was bedeutet, dass sie im wahrsten Sinne des Wortes den Schmerz anderer Men­schen emp­finden, emo­tional und kör­perlich. Aus diesem Grund sind sie auch Frie­dens­stifter. Tut anderen etwas weh, tut es ihnen weh, und so geben sie ihr Bestes, ihre Bezie­hungen und ihre Umwelt aus­ge­glichen zu halten. Kon­flikte sind für diese Kinder enorm zer­stö­re­risch, und sie werden alles in ihrer Macht Ste­hende tun, um Umstände, die einen Kon­flikt fördern, zu vermeiden.

Auf­grund ihrer Emp­find­lichkeit haben Kris­tall­kinder auch die Neigung zu jähen Erkran­kungen, die oft mit hohem Fieber ein­her­gehen und so seltsam sind, dass sie medi­zi­nisch keinen Sinn zu ergeben scheinen. Das kommt daher, dass sie nicht nur gewahr sind, sie durch­leben alles bis in ihr tiefstes Inneres. Fast jedes ihrer Gefühle ist tiefgehend.

Da viele Kinder nicht als das erkannt werden, was sie sind, werden sie ent­weder igno­riert oder von oben herab behandelt, und so schließen sie ihre Gefühle tief in sich ein. Ihr Schmerz mani­fes­tiert sich dann auf kör­per­liche Weise, wie etwa durch uner­klär­liche Krank­heiten, weil sie mehr in sich ver­schlossen halten, als sie dort auf­be­wahren können.

Um etwas Posi­ti­veres anzu­merken, ich habe bei vielen dieser Kinder gesehen, dass sie das Heilen in einem Maß beherr­schen, unver­züglich und subtil und doch mit einer inne­woh­nenden Kraft, die beein­dru­ckend ist. Und sie machen das ganz natürlich – wortlos, durch eine sanfte Berührung, oder manchmal nur mit einem Blick.

Einige von ihnen können durch bloßes Hin­schauen spontan und sofort heilen. Ein groß­ar­tiges Bei­spiel findet sich im Auszug einer E‑Mail, die ich von der Groß­mutter eines Kris­tall­jungen erhielt:

Ein wei­teres Mal habe ich Michael mit achtzehn Monaten beob­achtet, wie er eine Heilung durch­führte. Meine Schwie­ger­tochter hat eine sehr große Familie … Eine Groß­tante aus Kali­fornien war zu Besuch. Tantchen hatte einen Unfall gehabt, der zu einer Ver­letzung an der Schulter führte, die ope­riert worden war. Ihre Schwester (Michaels andere „Omi“) mas­sierte die Schulter der Tante, während Michael und ich am anderen Ende des Wohn­zimmers mit­ein­ander spielten.

Es gab keinen Hinweis darauf, dass der Kleine darauf achtete, was sich auf der anderen Seite des Raumes zutrug. Als die Massage beendet war, ging Michael ganz ziel­strebig zu seiner Tante und strich ihr sehr bewusst mit seiner kleinen Hand sanft über den ver­narbten Bereich. Er ging noch zweimal zu ihr, um seine Heilung abzu­schließen. Die andere Omi und Tantchen saßen erstaunt da. Ich lächelte in dem Wissen, dass ich diesen kleinen Gold­engel (er hat blondes Kraushaar) bei etwas beob­achtet hatte, was ihm ganz natürlich entsprach.

ERIN­NE­RUNGEN AN BEGA­BUNGEN UND ANDERE LEBEN

Auch andere Kinder legen erstaun­liche Fähig­keiten in der Hand­habung von Energie an den Tag. Meine Enkelin zeigte die Erin­nerung an dieses Wissen auf bemer­kens­werte Weise.

Bei irgend­einer Gele­genheit fing einmal Musik an zu spielen, als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Unwill­kürlich schloss sie die Augen, und ihre Hände strebten in einer lang­samen, flie­ßenden Bewegung sehr bewusst auf­ein­ander zu, als setzte sie zu einem Gebet an. Als ihre Hände ein­ander näherten, begann ihr Körper sich zur Musik zu bewegen.

Sie tanzte so bewusst, so anmutig, dass es fast nicht von dieser Welt zu sein schien. Ihre Koor­di­nation war weit jen­seits dessen, was wir bei einem kleinen Kind als „normale Ent­wicklung“ betrachten würden.

Es war magisch anzu­schauen. Dabei ver­la­gerte sie das Gewicht und floss mit der Energie in ihrem Körper und in der Umgebung, wobei sich ihr kleiner Körper geschmeidig wand, als wäre er ein Teil des Windes und der Strö­mungen der Schöpfung. Es war das Schönste, was ich jemals gesehen hatte! Sie schien die innere Meis­ter­schaft von etwas zu besitzen, das mich stark an Tai-Chi erinnerte.

Als sie sich bewegte, war das, als schaute man Gestalt gewor­dener Anmut zu. Alle in der Umgebung wurden davon in ihren Bann gezogen. Fremde und Freunde glei­cher­maßen hörten mit dem auf, was sie gerade taten, um ihr zuzu­sehen, und die Gespräche ver­stummten. Die kleine Meis­terin schien zur Energie zu werden, während ihre Hände und ihr Körper sich elegant und bewusst bewegten und eine Dar­stellung von Einssein boten, wie sie selten auf Erden zu sehen ist.

Es war natür­liche, unge­hin­derte Wahrheit in Bewegung. Während sie mit ihren Händen und ihrem Körper Energie sam­melte, wies sie sie sanft an, sich zu bewegen und zu ver­ändern, und alle um sie herum konnten die Ver­än­de­rungen spüren.

Ein anderes Mal fand draußen ein Fest statt. Eine Band spielte, und Hun­derte von Men­schen liefen im Park umher. Es begann sehr stark zu regnen, und ein Gedränge setzte ein, weil alle sich unter­stellen wollten. Alle außer der kleinen Meis­terin, die einmal mehr ihre Hände zusam­men­führte, die Augen schloss und aus meinem Blick­winkel zu einem bewussten Teil der Musik, des Regens, der Erde und des Himmels wurde. Sie tanzte dort auf dem Hügel, vom strö­menden Regen durch­nässt, vergaß alles und jeden!

Bei ihrem Anblick schien es, als hätte sie sich an einen anderen Ort und in eine andere Zeit ver­setzt. Es war so ein wun­der­voller Moment, dass ich einfach nur dastand und weinte. Und wo war eigentlich die Kamera, wenn man sie einmal brauchte?

Kris­tall­kinder kommen vom Herzen. Sie haben großes Mit­gefühl und einen tiefen Gerech­tig­keitssinn. Sie scheinen immer das gemeinsame Wohl aller im Sinn zu haben. Die andere Seite der Medaille ist, dass sie sich sehr ver­raten fühlen, wenn sie ent­würdigt werden. Sie können nicht ver­stehen, warum jemand sie mit etwas anderem als voll­kom­menem Respekt und Ver­ständnis behandeln sollte, und nehmen jeden wahr­ge­nom­menen Affront sehr persönlich.

Kris­tall­kinder scheinen sich für die Gefühle anderer per­sönlich ver­ant­wortlich zu fühlen und nehmen diese Gefühle tief in sich auf. Sie zeigen auch ein sehr großes soziales Bewusstsein und sind über ihr Alter hinaus mitfühlend.

Kürzlich sprach ich mit einer Mom, die Geschichten über ihre wun­der­vollen Kinder mit mir teilen wollte. Margi hatte die Bega­bungen ihrer Kinder schon früh erkannt und führte Tagebuch. Sie fragte mich, wonach ich genau recher­chiere, und ich sagte ihr, dass ich mich am ehesten für Beschrei­bungen der außer­ge­wöhn­lichen Bega­bungen dieser Kinder inter­es­siere, für Geschichten darüber, wie sie die Welt sehen, und Schil­de­rungen der tief­ge­henden Dinge, die sie gesagt oder getan haben und die über das hin­aus­gehen, was man gewöhnlich mit Kindern erlebt.

Margi erzählte mir eine wun­der­volle Geschichte über ihren Sohn Peter. Eines Tages rief die Schule bei ihr zu Hause an, sie wollten Lebens­mittel an Bedürftige ver­teilen. Sie sagte so etwas wie: „Klar, das ist schön. Ich mache mit.“ Doch der Direktor sagte: „Moment, Sie ver­stehen nicht, was ich meine. Es war Peter, der das Projekt gestartet hat!“ Margi war platt. Peter war damals etwa elf Jahre alt. Als Margi Peter fragte, wie er darauf gekommen sei, legte er ihr seine Phi­lo­sophie dar, dass die meisten in seiner Familie und seiner Klas­sen­ka­me­raden alles hätten, was sie bräuchten, andere aber nicht, und dass, wenn jeder teilte, was er habe, alle davon pro­fi­tieren würden!

Meine sechs­jährige Enkelin rief mich eines Nach­mittags zu Hause an, um mir zu erzählen, dass sie ihrem Lehrer einen Zettel geschrieben habe. Ich sagte, das sei nett, und nahm an, dass sie wohl wie immer sehr für­sorglich gewesen war. Sie fuhr fort, dass der Grund für den Zettel für ihren Lehrer der gewesen sei, dass sie bemerkt habe, wie gestresst der Lehrer gewesen war, weil er einen schweren Tag in der Klasse gehabt hatte. Offen­sichtlich hatten sich einige Kinder schlecht benommen, dem Lehrer nicht zugehört und ständig gestört. Dem Lehrer war wohl der Gedulds­faden gerissen.

Meine Enkelin sagte, sie habe ihren Zettel lachend dem Lehrer gegeben, und dann habe der Lehrer auch lachen müssen und sei nicht mehr gestresst gewesen. Der Zettel hatte große Dienste geleistet: Er brachte Unbe­schwertheit und Humor in die Situation und ver­än­derte die Energie von Anspannung zu Leich­tigkeit. Diese Art von Ver­halten ist typisch für Kristallkinder.

Kris­tall­kinder sind sich der Gesell­schaft bewusst und ihrer gewahr. Sie sind unzwei­felhaft Frie­dens­stifter. Sie haben einen aus­ge­prägten Gerech­tig­keitssinn, wie er gewöhnlich mit der Weisheit von Erfahrung und Reife ein­hergeht, und sie setzen ihn oft in Handlung um, ohne die Anleitung oder Ermu­tigung anderer und zum Erstaunen vieler!

Auch wenn es nicht so ver­breitet ist, weisen Kris­tall­kinder gele­gentlich noch andere Bega­bungen wie Psy­cho­kinese (die Bewegung von Gegen­ständen kraft des Geistes) und Tele­por­tation auf (das Ver­schwinden am einen Ort und das Wie­der­auf­tauchen an einem anderen). Ich erhielt einmal eine E‑Mail von einer Groß­mutter, deren Tochter, eine junge Mom, ein Neu­ge­bo­renes zu Hause hatte. Was sie mir erzählte, war mehr als erstaunlich.

Die frisch geba­ckenen Eltern hatten das Baby abends in seine Wiege gelegt und waren selbst ins Bett gegangen. Irgendwann in der Nacht wachten sie auf und fanden das Kleine zwi­schen sie geku­schelt vor! Keiner der Elter­teile war während der Nacht auf­ge­standen! Das Kind hatte sich selbst in das Bett von Mom und Dad teleportiert!

Wie viele von uns hatten, als wir klein waren, unsichtbare Freunde? Oder haben unsere Kinder dabei beob­achtet, wie sie sich mit ihnen aus­tauschten? Sind das wirklich nur Fan­tas­te­reien, oder geht hier etwas anderes vor sich? Die meisten Kinder, die wir in diesem Buch betrachten, sind in der Lage, „hinter die Schleier“ zu schauen. Ihr Gewahrsein beschränkt sich nicht auf diese Dimension oder ört­liche Rea­lität (mit „örtlich“ meine ich das Hier und Jetzt in der dritten Dimension).

Hin und wieder begegne ich solchen Kindern und höre von Erziehern, Eltern, Lehrern und anderen Geschichten über den wun­der­vollen Aus­tausch, den Kris­tall­kinder mit ihren „unsicht­baren Freunden“ haben. In Wahrheit sind diese Freunde nur deshalb unsichtbar, weil der durch­schnitt­liche Geist sich nicht weit genug geöffnet hat, um auf eine Art und Weise zu sehen, wie diese Kinder es können.

Ich kenne ein kleines Mädchen, das im Alter von etwas über vier Jahren mit Engeln zu sprechen begann. Oft deutete sie im Raum umher (nor­ma­ler­weise an die Decke) und sagte: „Da ist gerade ein Engel, ein Mädchen. Und da drüben ist noch einer, ein Junge. Sie sind hier und passen auf uns auf.“ Gewöhnlich waren immer mehrere Engel gleich­zeitig anwesend. Das ging eine ganze Weile so, bis ihre Mutter, ver­ängstigt ange­sichts der Fähig­keiten ihres Kindes, sie ent­mu­tigte, indem sie ihr sagte, dass die Engel nicht real seien. Die Kleine ent­gegnete: „Sind sie wohl! Ich hab diese Engel echt gesehen! Und sie mich auch!“

Andere Kinder kann man dabei beob­achten oder hören, wie sie mit Wesen aus fremden Welten sprechen. Einige ver­wenden Sprachen, die nicht irdi­schen Ursprungs sind. Ich war schon mehrmals Zeuge, wie zwei oder mehr dieser begabten kleinen Wesen sich mit­ein­ander in Sprachen einer fremden Welt unter­hielten! Es war, als hätten sie sich gegen­seitig aus einer anderen Zeit und von einem anderen Ort wie­der­erkannt und auf ihre frühere Sprache besonnen.

Durch diese andere Art und Weise, Daten zu ver­ar­beiten, wird eine große Anzahl von Kindern restlos miss­ver­standen. Viele dieser Kinder bekommen Medi­ka­mente wie Ritalin, die sie beru­higen und ihre Auf­merk­samkeit fokus­sieren sollen. Medi­ka­mente sind aber keine Lösung. Tat­sache ist, dass wir diese Kinder nicht so groß­ziehen, dass ihre Ebenen von Gewahrsein berück­sichtigt werden. Vielmehr haben wir bisher ver­sucht, sie in kleine Schub­laden gesell­schaft­licher Erwar­tungen zu stecken, die auf Normen beruhen, die auf sie nicht zutreffen und auch nicht zutreffen können.

Es ist Zeit für einen Wandel. Wir müssen neue und andere Para­digmen zu Grunde legen, um die Bega­bungen dieser Kinder zu fördern.

Quellen: PublicDomain/Amra Verlag am 20.11.2025

Zuerst erschienen bei pravda-tv.com.

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