Bild: KI-generiert mit Hilfe von ChatGPT (OpenAI)

Min­nea­polis: Wie Glo­ba­listen den Bür­ger­krieg in die USA bringen wollen — Die orga­ni­sierte Farben-Revo­lution in den USA gegen Trump: Min­nea­polis nach bri­ti­schem Drehbuch

In Min­nea­polis kam es kürzlich zu gewalt­samen Aus­ein­an­der­set­zungen, die offi­ziell als Wider­stand gegen Bun­des­agenten der Ein­wan­de­rungs­be­hörde ICE dar­ge­stellt werden. Tat­sächlich folgt der Ablauf jedoch einem Muster, das seit über 170 Jahren aus dem bri­ti­schen impe­rialen Reper­toire bekannt ist.

Es handelt sich um eine orga­ni­sierte Desta­bi­li­sie­rungs­aktion, bei der links­ra­dikale Netz­werke und lokale Behörden zusam­men­wirken, um künst­liches Chaos zu erzeugen. Die Tak­tiken – Mobi­li­sierung von Gruppen, mediale Insze­nierung und Koope­ration mit Teilen der Ver­waltung – ent­sprechen exakt den Methoden, die früher für Farb­re­vo­lu­tionen im Ausland ein­ge­setzt wurden.

Vize­prä­sident J.D. Vance hat den Vorfall als ein­zig­artig künstlich erzeugtes Chaos im Mitt­leren Westen bezeichnet und auf die enge Zusam­men­arbeit radi­kaler Akteure mit lokalen Insti­tu­tionen hin­ge­wiesen. Min­nea­polis ist kein zufäl­liger Brenn­punkt: Die Stadt gilt als Ursprungsort der BLM-Bewegung, der George-Floyd-Unruhen und der ersten explizit antifa-ori­en­tierten Gruppe in den USA, die 1987 gegründet wurde und sich aus­drücklich an bri­ti­schen Vor­bildern orientierte.

Rachel Serr und die Spuren inter­na­tio­naler Regimewechsel-Operationen

Rachel Serr, Lei­terin des Ret­tungs­dienstes in Min­nea­polis, hat den Einsatz der Bun­des­po­lizei öffentlich als Angriff auf Gemeinden ver­ur­teilt. Ihr beruf­licher Wer­degang führt durch zahl­reiche Kon­flikt­re­gionen: Jemen, Haiti, Syrien, Irak und Ukraine – genau die Länder, in denen in den ver­gan­genen zwei Jahr­zehnten Regime­wechsel-Ope­ra­tionen statt­fanden. Während der Obama-Admi­nis­tration war sie für USAID tätig, jene Behörde, die NGOs finan­zierte, die nach­weislich anti-ame­ri­ka­nische Akti­vi­täten unter­stützten und illegale Ein­wan­derung förderten.

Serrs Ver­gleich der aktu­ellen Lage in Min­nea­polis mit Kriegs­ge­bieten ist bezeichnend. Sie benennt damit indirekt die Kon­ti­nuität: Die­selben Netz­werke und Fach­leute, die im Ausland Farb­re­vo­lu­tionen orga­ni­sierten, wenden nun die­selben Methoden auf ame­ri­ka­ni­schem Boden an. Die Schließung von USAID unter der aktu­ellen Regierung hat diese Struk­turen emp­findlich getroffen.

Lord Pal­merston: Der his­to­rische Architekt der Farbrevolution

Im 19. Jahr­hundert domi­nierte Henry John Temple, Lord Pal­merston, als Außen­mi­nister und Pre­mier­mi­nister die bri­tische Außen­po­litik. Sein zen­trales Ziel war es, jede Nation oder Allianz zu ver­hindern, die das bri­tische Finanz- und Han­dels­mo­nopol bedrohen könnte – ins­be­sondere die Aus­breitung des ame­ri­ka­ni­schen Systems starker, sou­ve­räner Natio­nal­staaten. Pal­merston setzte dabei nicht nur mili­tä­rische Mittel ein, sondern ent­wi­ckelte sys­te­ma­tisch den Einsatz von Mob­be­we­gungen, Sepa­ra­tisten und radi­kalen Gruppen, um Staaten von innen heraus zu destabilisieren.

In den ver­gan­genen Wochen ist Lord Pal­merston in Kom­men­taren bri­ti­scher und angel­säch­si­scher Poli­tiker und Medien auf­fällig oft zitiert worden. Jacob Rees-Mogg nannte ihn einen seiner „großen Helden“, Pierre Poi­lievre verwies auf Pal­mer­stons Diktum von den „ewigen Inter­essen“, und selbst UnHerd beklagte, Groß­bri­tannien habe unter Pal­mer­stons Erben keinen Platz in der neuen glo­balen Ordnung gefunden. Die plötz­liche Rück­be­sinnung auf Pal­merston ist kein Zufall, sondern ein Signal: Das Imperium greift auf sein ältestes Drehbuch zurück.

Das Ende der Nach­kriegs­ordnung und die neue Nationale Verteidigungsstrategie

In Davos haben Ver­treter der Trump-Admi­nis­tration – dar­unter Howard Lutnick, Scott Bessent und der Prä­sident selbst – klar­ge­macht, dass der Glo­ba­lismus gescheitert ist und die USA keine Kriege mehr für euro­päische oder globale Eliten führen werden. Kurz darauf ver­öf­fent­lichte Ver­tei­di­gungs­mi­nister Pete Hegseth am 23. Januar die Nationale Ver­tei­di­gungs­stra­tegie (NDS) 2026.

Das Dokument mar­kiert einen Bruch mit 80 Jahren US-Außen­po­litik, die maß­geblich von bri­ti­schen Inter­essen geprägt war. Statt per­ma­nenter Kon­fron­tation und Regime­wechsel im Ausland steht nun die Ver­tei­digung des Hei­mat­landes und der west­lichen Hemi­sphäre im Vor­der­grund. China soll durch Stärke und nicht durch Kon­fron­tation abge­schreckt werden, Russland wird als anhal­tende, aber beherrschbare Bedrohung für die öst­lichen NATO-Mit­glieder ein­ge­stuft – nicht als unmit­telbare Gefahr für die USA.

Die Stra­tegie bedeutet die fak­tische Wie­der­be­lebung der Monroe-Doktrin: Die Sicherheit der west­lichen Hemi­sphäre hat Vorrang. Kurz nach Ver­öf­fent­li­chung der NDS kün­digte Gene­ral­stabschef Dan Kane ein Treffen mit Mili­tär­führern aus 34 Ländern der Hemi­sphäre an, um die Zer­schlagung nar­ko­ter­ro­ris­ti­scher Netz­werke – seit den Opi­um­kriegen ein bewährtes Instrument bri­ti­scher Geo­po­litik – zu koordinieren.

Die Akti­vierung des Pal­merston-Spiel­buchs auf ame­ri­ka­ni­schem Boden

Nachdem die Trump-Admi­nis­tration Regime­wechsel-Ope­ra­tionen im Ausland beendet, USAID als Finan­zie­rungs­quelle solcher Akti­vi­täten geschlossen und die USA aus der Rolle des glo­balen Voll­stre­ckers ent­lassen hat, bleibt dem impe­rialen Estab­lishment nur noch die Akti­vierung inlän­di­scher Res­sourcen. Min­nea­polis ist der sichtbare Aus­druck dieser Wendung.

Die Schie­ße­reien und Unruhen sind keine spontane Reaktion auf Ein­wan­de­rungs­po­litik, sondern eine pro­fes­sionell orches­trierte Ope­ration nach Pal­mer­stons Muster. Die­selben Akteure und Finanz­ströme, die in der Ukraine und Syrien Regime­wechsel betrieben haben, sind nun im Mitt­leren Westen aktiv. Die bri­ti­schen Sprach­rohre – vom Council on Foreign Rela­tions bis zu Chatham House – warnen vor einer Rückkehr ins 19. Jahr­hundert und brand­marken gleich­zeitig das heutige Amerika als „neue impe­riale Bedrohung“, weil es sich weigert, wei­terhin ihre Kriege zu führen.

Die neue Ver­tei­di­gungs­stra­tegie zeigt, dass diese Tak­tiken durch­schaut sind. Der Fokus liegt auf der Stärkung der eigenen Industrie, der Sicherheit der Hemi­sphäre und der Been­digung der Finan­zierung aus­län­di­scher Desta­bi­li­sie­rungs­netz­werke. Min­nea­polis ist damit nicht nur ein lokales Ereignis, sondern der erste sichtbare Schau­platz eines grö­ßeren Kon­flikts zwi­schen impe­rialer Kon­trolle und natio­naler Souveränität.

Der Artikel erschien zuerst bei freiewelt.net.

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