Um den Mord an Charlie Kirk ranken sich viele Thesen. Eine besagt, dass Tyler Robinson gar nicht der Täter war, sondern nur vorgeschoben wird, um die eigentlichen Täter zu decken. Ein Befund vor Gericht scheint diese These zu bestätigen: Eine Ballistik-Analyse konnte die tödliche Kugel nicht mit Robinsons Gewehr in Verbindung bringen.
Charlie Kirk wurde am 10. September 2025 an der Utah Valley University in Utah während eines Auftritts bei einer konservativen Studentenveranstaltung erschossen.
Warum wurde Charlie Kirk umgebracht? Weil er mehrfach gegen die Gender-Regenbogen-Ideologie und LGBTQ gesprochen hat? Oder weil er die Politik Israels unter Benjamin Netanjahu kritisiert und Trump von einem Krieg gegen den Iran abgeraten hat? Oder weil er kritisch gegenüber der Migrationspolitik der Demokraten war?
Als mutmaßlicher Täter war ein junger Mann namens Tyler Robinson ausgemacht worden. Die Staatsanwaltschaft wirft Robinson vor, extra etwa drei Stunden gefahren zu sein, um die Tat zu begehen. Er soll das Gewehr seines Großvaters benutzt und es anschließend in einem Busch zurückgelassen haben, nachdem er die Kleidung gewechselt hatte. In Textnachrichten an seinen Mitbewohner Lance Twiggs äußerte er Sorgen über Fingerabdrücke und plante, die Waffe später unbemerkt zu holen – was ihm nicht gelang.

Gibt es nun eine Wende im Gerichtsprozess?
Laut einer neuen Gerichtseingabe passt die Kugel, mit der der konservative Kommentator Charlie Kirk getötet wurde, nicht zu dem Gewehr, das dem mutmaßlichen Täter Tyler Robinson (22) zugeschrieben wird.
Die neue Entwicklung, über die britische und amerikanische Medien berichten, führt nun neue Erkenntnisse zutage:
Eine Ballistik-Analyse des ATF (Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives) konnte die tödliche Kugel nicht mit Robinsons Gewehr in Verbindung bringen.
Die Verteidigung will diese entlastende Ballistikanalyse als Beweis nutzen. Zudem gibt es komplizierte DNA-Mischspuren auf den Beweisstücken (laut FBI und ATF), die weitere Experten (forensische Biologen, Genetiker, Statistiker) erfordern.
Insgesamt liegen rund 20.000 elektronische Dateien, Videos und Dokumente als Beweismaterial vor.
Voruntersuchungen und Verhandlungen verschoben
Die Verteidigung hat deshalb eine Verschiebung der Voruntersuchung um mindestens sechs Monate beantragt, da die Sichtung der Unterlagen sehr zeitaufwendig sei. Die nächste Gerichtsanhörung ist für den 17. April 2025 angesetzt, unter anderem soll dort über die Zulassung von Kameras und Mikrofonen im Gerichtssaal diskutiert werden. Kirks Witwe Erika Kirk hatte sich öffentlich für Transparenz und Kameras ausgesprochen.
Robinson wurde von Freunden als jemand beschrieben, der zwar über republikanische Politiker scherzte (“die brauchen mal eine Kugel”), aber keine ernsthaften Gewaltabsichten gezeigt haben soll. Er soll von linken Extremisten radikalisiert worden sein, hasste die Regierung, liebte aber Waffen und Bier und war in keiner Partei registriert.
Zuerst erschienen bei freiewelt.net.

























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