Foto: KI-Bild (ChatGPT) aus Bildzitat: Video: https://youtu.be/2Obhf7ub_no?si=oddgb7J9IKxp96Ci

2. Mai 2014: Der »MAS­SEN­BRANDMORD« von ODESSA – Lügen, Fakten, Fake News! (4)

Odessa, wenige Tage nach dem 2. Mai 2014: Während die Welt noch rät­selte, ver­dich­teten sich Berichte zu einem düs­teren Mosaik aus Gewalt, Feuer und wider­sprüch­lichen Dar­stel­lungen. Offi­zielle Zahlen standen gegen inof­fi­zielle Schät­zungen, Augen­zeugen gegen poli­tische Nar­rative. Was als „Aus­schrei­tungen“ begann, ent­wi­ckelte sich in den Schil­de­rungen vor Ort zu einem der ver­stö­rendsten Ereig­nisse des Ukraine-Kon­flikts – voller offener Fragen, Unge­reimt­heiten und erschüt­ternder Details.


Ich war kurz vor und nach dem Inferno selbst in Odessa – sprach mit Jour­na­listen, recher­chierte vor Ort und berichtete direkt nach dem „Mas­sen­brandmord“ in ver­schie­denen Artikeln darüber:

Anfang Mai 2014:

Nach dem Drama in der süd­ukrai­ni­schen Hafen­stadt Odessa, wo es am ver­gan­genen Freitag zu Aus­schrei­tungen zwi­schen den Anhängern eines Refe­rendums und Kämpfern des ultra­na­tio­na­lis­ti­schen Rechten Sektors gekommen war, bei dem mehr als 40 pro­rus­sische Regie­rungs­gegner bei leben­digem Leib ver­brannt worden sind, kommen immer mehr grausame Details ans Tageslicht!

So sollen bei den Zusam­men­stößen am 2. Mai mehr als 100 Men­schen ums Leben gekommen sein, 200 wurden verletzt.

Als sich mehrere pro­rus­sische Akti­visten im Gewerk­schaftshaus ver­steckt hatten, weil ihr Zelt­lager von natio­nalen Extre­misten in Brand gesteckt worden war, ver­sperrten die Angreifer alle Aus­gänge und bewarfen das Gebäude mit Molotow-Cock­tails, bis es brannte.

Bis zu 40 Men­schen ver­brannten bei leben­digem Leibe oder starben beim Sprung aus den Fenstern. Inof­fi­ziell wird von 126 bis 160 Toten gesprochen, die gefunden wurden!

Dar­unter auch Frauen und – Kinder!

Der Leiter der öffent­lichen Bewegung “Jugo­wostok” (Süd­osten) Oleg Zarjow meint, dass die ukrai­ni­schen Behörden alles tun, um die Spuren ihres Ver­bre­chens zu besei­tigen. „Es ent­steht der Ein­druck, dass man die Men­schen getötet und womöglich auch ver­ge­waltigt – und erst danach mit Molotow-Cock­tails begossen und ange­zündet hat“, sagte Zarjow.

Die meisten Toten sollen Brand­wunden auf dem Kopf und an Unter­armen haben. Wahr­scheinlich hatte man die Men­schen spe­ziell mit Brand­stoffen begossen, damit man die Leichen nicht iden­ti­fi­zieren konnte. Einige wiesen sogar Schuss­wunden auf.

Wie brutal die ukrai­ni­schen Natio­na­listen sogar gegen ver­letzte und halb ver­brannte pro­rus­sische Men­schen vor­ge­gangen sind, zeigen nun Fernsehbilder.

Die Radi­kalen schlugen und traten die Ver­letzten sogar noch!

Die Polizei schritt nicht ein. Der Gou­verneur des Gebiets Odessa ver­tei­digte das Vor­gehen der Rechten. Es sollen bis zu 2.000 Anhänger des “Rechten Sektors” gewesen sein, die die Stadt bela­gerten, unter­stützt von Teilen der Polizei.

Der ukrai­nische Über­gangs-Premier Arsenij Jazenjuk hat nun das Innen­mi­nis­terium für die zahl­reichen Toten ver­ant­wortlich gemacht. Das heißt: Der Regie­rungschef schiebt die Schuld an der Brand­tra­gödie auf sein Minis­terium. Und natürlich auf die Russen, die diese feige Tat mit “Agenten” pro­vo­ziert hätten.

Dabei waren es haupt­sächlich die Rechten, die Natio­na­listen, der Rechte Sektor, der wie­derum mit der an der Regierung betei­ligten rus­so­phoben, anti­se­mi­ti­schen und rechts­ra­di­kalen Swoboda-Partei ver­bandelt ist.

Nun werden Aus­reden gesucht. Denn zu erdrü­ckend sind die Beweise dieses Massenmordes.

Deshalb kur­sieren nun Ver­schwö­rungs­theorien der Ver­ant­wort­lichen. Oder die grausame Tat wird einfach “gerecht­fertigt”.

So bei­spiels­weise von der vom Westen hofierten und unter­stützten ukrai­ni­schen Ex-Regie­rungs­chefin und Prä­si­den­ten­kan­di­datin Julia Timo­schenko. Sie hat die Ver­brennung von Men­schen in Odessa als „Schutz admi­nis­tra­tiver Gebäude“ und den Überfall der Radi­kalen auf ein Anti-Maidan-Lager als „fried­liche Demons­tration“ bezeichnet.

Unglaublich!

Konkret: „In Odessa konnten wir durch­halten und uns ver­tei­digen, weil Stadt­be­wohner uns halfen, als eine fried­liche proukrai­nische Demons­tration über­fallen worden war. Wir konnten auch admi­nis­trative Gebäude schützen,” so Timo­schenko. Die bei einem Brand im Gewerk­schaftshaus ums Leben gekom­menen fried­lichen Men­schen bezeichnete sie als „Ange­hörige von Diver­si­ons­truppen, die gekommen waren, um Ein­wohner von Odessa zu töten“.

Der im Gebiets­par­lament sit­zende Abge­ordnete Wadim Sawenko hin­gegen wirft den Kiewer Behörden vor,  dass die Brand­tra­gödie eine „Straf­ope­ration gegen die pro­rus­sisch gesinnten Bürger“ gewesen sei.

Die Vor­sit­zende des Sicher­heits- und Anti-Kor­rup­tions-Aus­schusses der Duma in Moskau, Irina Jarowaja, spricht von der Führung in Kiew als eine „orga­ni­sierte Ver­bre­cher­gruppe, die Kriegs­ver­brechen begeht“. Und weiter: „Nach diesen Greu­el­taten gehören sie als Kriegs­ver­brecher vor ein inter­na­tio­nales Kriegs­tri­bunal. Jede Unter­stützung für die selbst­er­nannte Macht in Kiew, die einen Ver­nich­tungs­befehl gegen das eigene Volk erteilt hat, bedeutet Mit­tä­ter­schaft bei diesem Mas­senmord“, so Jarowaja.

Doch der Westen sieht das wohl anders. Große Pro­teste gegen den bar­ba­ri­schen Mas­senmord gibt es nicht!

Jetzt sind wir also wieder soweit: Rechte Natio­na­listen und Nazis, finan­ziell gesponsert von den USA und der EU, ver­brennen Men­schen bei leben­digem Leib! Dar­unter Frauen und unschuldige Kinder!

Statt­dessen wird die Ver­nichtung der rus­sisch­stäm­migen Bürger der Ukraine weiter vor­an­ge­trieben, die als “Ter­ro­risten” bezeichnet werden.

So bereitet sich mit Duldung von Merkel, Obama, Barosso  & Co. der ukrai­nische Geheim­dienst SBU  laut inof­fi­zi­ellen Angaben aus Kiew auf eine gewaltsame Nie­der­schlagung der Pro­teste in Odessa vor. Durch Spe­zi­al­ein­heiten des Innen­mi­nis­te­riums und des “Rechten Sektors”.

Anders aus­ge­drückt: Nach dem Mas­sen­brandmord in Odessa und der beab­sich­tigten Aus­rottung der rus­sisch­stäm­migen “Ter­ro­risten” dürfen die Nazis weiter töten. Mit Legi­ti­mation ihrer zum Teil faschis­ti­schen Regierung.

Und von unserer Bundeskanzlerin.

Mit den Steu­er­geldern der Bürger.

Und niemand regt sich auf.

In was für einer Welt, in was für einem Deutschland leben wir?

Und ebenso berichtete ich damals:

War der Mas­sen­brandmord im süd­ukrai­ni­schen Odessa am 2. Mai 2014 eine „False flag action“?

Zu diesem Schluß jeden­falls kommt man, wenn man ver­schiedene Bilder aus dem Inneren des in Brand gesetzten Ger­werk­schafts­hauses sieht.

Sie bestä­tigen: Im Haus befanden sich auch Frauen!

Eine Schwangere wurde sogar mit einem Draht stran­gu­liert! (Anmerkung: Später wurde offi­ziell demen­tiert, dass eine schwangere Frau zu Tode kam!/GG).

Auf einem Video sind Ihre Schreie „Help me!“ zu hören!

Einige Opfer weisen (Kopf)Schussverletzungen auf!

Einige Opfer ver­brannten selt­sa­mer­weise an den Unter­körpern nicht, was den Ver­dacht nahelegt, dass sie vorher mit einem brenn­baren Gemisch über­gossen wurden! Wer hat diese Men­schen VOR dem Brand getötet?

Es sollen Mit­glieder des „Rechten Sektors“ gewesen sein.

Diesen Mas­senmord will die ukrai­nische Regierung anscheinend vertuschen.

Diese Meldung bestätigt eine „False Flag action“:

An den gewalt­tä­tigen Zusam­men­stößen vom ver­gan­genen Freitag im süd­ukrai­ni­schen Odessa haben als Fuß­ballfans ver­kleidete Ange­hörige der Son­der­ba­taillone „Schtorm“ und „Dnepr‑1“ der ukrai­ni­schen Bereit­schafts­truppen teil­ge­nommen, wie der Abge­ordnete des Gebiets­rates von Odessa Wadim Sawenko am Dienstag in einem Interview für RIA Novosti sagte.

Nach Angaben Sawenkos setzen sich die genannten Bataillone aus Mit­gliedern rechts­ra­di­kaler natio­na­lis­ti­scher Orga­ni­sa­tionen zusammen und werden vom ukrai­ni­schen Unter­nehmer Igor Kolo­moiski finanziert.

Mit Schuss­waffen aus­ge­rüstet, hatten die Spe­zi­al­kräfte nach ihrer Ankunft im Zentrum von Odessa Schutz­westen ange­zogen und sich mit anderen Schutz­mitteln ver­sorgt. „Das waren eine Art Ver­nich­tungs­ein­heiten, die für Ein­sätze im Süd­osten der Ukraine bestimmt sind…“, so der Abgeordnete.

Bei der offi­zi­ellen behörd­lichen Bericht­erstattung über 46 Tote in Odessa seien keine Ver­missten erwähnt worden, so der Abge­ordnete. Laut Augen­zeu­gen­be­richten seien 116 Men­schen getötet worden, sagte Sawenko. 

Quelle: http://de.ria.ru/politics/20140506/268428074.html

ÜBRIGENS:

Nach den schreck­lichen Ereig­nissen leitete die Ukraine zwar Ermitt­lungen ein, doch diese ver­liefen schleppend und wirkten von Anfang an unzu­rei­chend. Inter­na­tionale Orga­ni­sa­tionen übten wie­derholt scharfe Kritik: Der Euro­parat bemän­gelte man­gelnde Fort­schritte sowie feh­lende Unab­hän­gigkeit und Gründ­lichkeit, die UN kri­ti­sierten ein­seitige Ermitt­lungen, die sich vor allem gegen pro­rus­sische Akti­visten richteten.

Bis 2020 wurde niemand für die Toten im Gewerk­schaftshaus zur Ver­ant­wortung gezogen – zen­trale Fragen blieben ungeklärt.

Der Euro­päische Gerichtshof für Men­schen­rechte (EGMR) stellte am 13. März 2025 fest, dass die ukrai­ni­schen Behörden es ver­säumt hatten, recht­zeitig Schutz­maß­nahmen zu ergreifen, und damit das „Recht auf Leben“ der Opfer (Art. 2 EMRK) verletzten.

Zudem wurden Beweise in den Ermitt­lungen unzu­rei­chend oder gar nicht gewürdigt. Auch die ver­spätete Übergabe einer Leiche an die Ange­hö­rigen wurde als Ver­letzung von Art. 8 EMRK bewertet. Den betrof­fenen Familien sprach das Gericht Ent­schä­di­gungen zu.

Quelle u.a.: https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/2014-odessa-42-tote-buergerkreig-brand-ukraine-russland-un-europarat-ermittlungen-emrk
Die meisten Fotos und Videos über den Mas­sen­brandmord von Odessa sind inzwi­schen gelöscht, viele Home­pages, die darüber berich­teten bzw. diese Fotos/Aufnahmen ver­öf­fent­lichten, ebenfalls.

Im letzten Teil meiner Odessa-Blog­reihe werde ich das ganze Ausmaß des Grauens anhand von Fotos und Video­auf­nahmen dokumentieren!

FORT­SETZUNG FOLGT!

Zuerst erschienen bei GuidoGrandt.de.

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