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Polizei schlägt Alarm: Extrem viele nicht­deutsche Tat­ver­dächtige bei Kindesmissbrauch

(David Berger) Die Deutsche Poli­zei­ge­werk­schaft (DPolG) hat ange­sichts des neuen Bun­des­la­ge­bildes „Sexu­al­de­likte zum Nachteil von Kindern und Jugend­lichen 2025“ ein­dringlich vor einer weiter wach­senden Bedrohung von Kindern gewarnt. Im Mit­tel­punkt ihrer Pres­se­mit­teilung stehen For­de­rungen nach einer bes­seren tech­ni­schen Aus­stattung der Sicher­heits­be­hörden, dem ver­stärkten Einsatz künst­licher Intel­ligenz bei den Ermitt­lungen sowie nach einer Ver­schärfung des Aus­wei­sungs­rechts für aus­län­dische Straf­täter. Besonders ein Aspekt des Lage­bildes müsste dabei endlich Kon­se­quenzen haben: der über­pro­por­tionale Anteil nicht­deut­scher Tatverdächtiger.

Nach Angaben des Bun­des­kri­mi­nal­amtes waren im Jahr 2025 ins­gesamt 22,2 Prozent der Tat­ver­däch­tigen in diesem Delikts­be­reich keine deut­schen Staats­an­ge­hö­rigen. Damit liegt ihr Anteil deutlich über dem Anteil aus­län­di­scher Staats­an­ge­hö­riger an der Gesamt­be­völ­kerung, der Ende 2025 bei rund 15 Prozent lag. Die DPolG spricht deshalb aus­drücklich von einer Über­re­prä­sen­tation und fordert Konsequenzen.

Polizei: Wer Kinder sexuell miss­braucht, muss gehen…

Der Bun­des­vor­sit­zende der Deut­schen Poli­zei­ge­werk­schaft, Heiko Teggatz, ver­langt ins­be­sondere eine Änderung des § 54 Auf­ent­halts­gesetz. Wer Kinder sexuell miss­brauche oder ent­spre­chende Straf­taten begehe, müsse Deutschland ver­lassen. Das bis­herige „Aus­wei­sungs­in­teresse“ dürfe nicht länger eine Ermes­sens­ent­scheidung sein, sondern müsse nach Auf­fassung der Gewerk­schaft zwingend vor­ge­schrieben werden.

Daneben richtet die Poli­zei­ge­werk­schaft den Blick auf die tech­nische Aus­stattung der Ermitt­lungs­be­hörden. Die Aus­wertung digi­taler Spuren, großer Daten­mengen und ver­schlüs­selter Kom­mu­ni­kation stoße vie­lerorts bereits heute an die Grenzen der vor­han­denen IT-Infra­struktur. Gleich­zeitig nutzten Täter zunehmend künst­liche Intel­ligenz zur Erstellung von Miss­brauchs­dar­stel­lungen oder zur Anbahnung von Kon­takten mit Min­der­jäh­rigen. Die­selbe Tech­no­logie könne jedoch auch den Ermittlern helfen, etwa bei der auto­ma­ti­sierten Bil­der­kennung oder der Analyse rie­siger Daten­be­stände. Die Politik müsse deshalb endlich die not­wen­digen finan­zi­ellen Mittel bereitstellen.

Immer wieder wenn es zu sexu­eller Gewalt gegen Min­der­jährige durch Per­sonen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund kommt und darüber berichtet wird, ver­weisen linke Kräfte darauf, dass es sich um Ein­zel­fälle handle, die Rechts­po­pu­listen auf perfide Weise ver­all­ge­meinern und für ihre aus­län­der­feind­liche Agenda ein­setzen würden.  Die Zahlen des Bun­des­kri­mi­nal­amtes lassen dagegen nur eine nüch­terne Fest­stellung zu: Nicht­deutsche Staats­an­ge­hörige sind unter den Tat­ver­däch­tigen sehr deutlich über­re­prä­sen­tiert. Dabei sind diese Zahlen sehr ungenau. Die Poli­zei­liche Kri­mi­nal­sta­tistik erfasst nämlich nur die Staats­an­ge­hö­rigkeit, nicht jedoch Religion, kul­tu­relle Prägung oder einen etwaigen Migrationshintergrund.

Schweden und Groß­bri­tannien ähnlich betroffen

Ähn­liche Ver­hält­nisse zeigen sich auch in anderen euro­päi­schen Ländern, die besonders von der Migration betroffen sind und ent­spre­chende halbwegs genaue Sta­tis­tiken über­haupt erheben:

In Schweden kamen staat­liche Unter­su­chungen bereits vor einigen Jahren zu dem Ergebnis, dass im Ausland geborene Per­sonen bei Sexu­al­de­likten sehr vil häu­figer als Tat­ver­dächtige regis­triert werden als Ein­hei­mische. Die Unter­schiede ver­ringern sich zwar, wenn Alter, Geschlecht und soziale Fak­toren berück­sichtigt werden, ver­schwinden jedoch nicht vollständig.

Besonders intensiv wird die Debatte seit Jahren in Groß­bri­tannien geführt. Dort erschüt­terten die soge­nannten Grooming-Gangs zahl­reiche Städte wie Rotherham, Rochdale, Telford oder Oldham. Über Jahre hinweg hatten orga­ni­sierte Täter­gruppen tau­sende meist min­der­jährige Mädchen sexuell aus­ge­beutet. Mehrere Unter­su­chungen stellten dabei in ein­zelnen Regionen eine deut­liche Über­re­prä­sen­tation paki­sta­nisch­stäm­miger Täter fest. Der 2025 ver­öf­fent­lichte Casey-Report bestätigt diese lokalen Befunde. So waren in ein­zelnen Poli­zei­be­zirken, etwa im Großraum Man­chester, Männer süd­asia­ti­scher Her­kunft deutlich häu­figer unter den Tat­ver­däch­tigen ver­treten, als es ihrem Bevöl­ke­rungs­anteil ent­sprach.  Noch schärfer fällt die Kritik an den Behörden aus. Louise Casey wirft Polizei und Ver­waltung vor, über Jahre hinweg aus Angst vor Ras­sis­mus­vor­würfen eine offene Dis­kussion über Her­kunft und eth­nische Zuge­hö­rigkeit der Täter erschwert zu haben. Der Bericht fordert deshalb aus­drücklich eine voll­stän­digere und trans­pa­rentere Erfassung ent­spre­chender Daten. Ähn­liche Pro­bleme deuten sich auch in Deutschland an, die nur die Spitze eines Eis­bergs zu sein scheinen.

Kin­der­schutz in der Rea­lität statt Kon­trolle des Internets!

Dass diese Zahlen nicht nur mit soziale Fak­toren, sondern v.a. auch mit religiös-kul­tu­rellen Prä­gungen zu erklären sind, setzt sich dabei als Erkenntnis immer mehr durch: Zu den frühen Stimmen, die einen solchen Zusam­menhang öffentlich the­ma­ti­sierten, gehörte die frühere Labour-Abge­ordnete Ann Cryer. Bereits Jahre vor den großen Unter­su­chungs­kom­mis­sionen machte sie darauf auf­merksam, dass in ihrem Wahl­kreis über­durch­schnittlich viele Täter paki­sta­ni­scher Her­kunft gewesen seien und Behörden aus Sorge vor dem Vorwurf des Ras­sismus zu lange weg­ge­sehen hätten.

Auch der bri­tische Jour­nalist Douglas Murray ver­tritt seit Jahren die Auf­fassung, dass bestimmte patri­ar­chale Vor­stel­lungen sowie ein in vielen mus­li­mi­schen Milieus ver­brei­tetes Frau­enbild das Ent­stehen solcher Täter­gruppen begünstigt hätten. Ähnlich argu­men­tiert der Publizist Ed Husain, der selbst aus einem isla­mis­ti­schen Umfeld stammt. Er sieht kul­tu­relle Ein­stel­lungen gegenüber Frauen sowie eine man­gelnde Inte­gration ein­zelner Gemein­schaften als wesent­liche Faktoren.

Ohne auf diese Hin­ter­gründe ein­zu­gehen, handelt die Deutsche Poli­zei­ge­werk­schaft dennoch ver­ständlich, wenn sie aus den unbe­streit­baren Zahlen daraus kon­krete poli­tische Kon­se­quenzen zieht und vor allem ein deutlich ver­schärftes Aus­wei­sungs­recht für aus­län­dische Täter fordert. Hier ist nun die Politik gefragt, die den Kin­der­schutz gerne vor­schiebt, wenn es um die Kon­trolle des Internets geht, aber kom­plett ver­gisst, wenn sie mit Gesetzten ganz konkret davor vor­gehen könnte.

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