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Laufen schon Vor­be­rei­tungen für den Krieg mit Russland? Eine Jour­na­listin ent­hüllt: Ärzte werden abge­fragt, ob sie “Mas­sen­anfall von Ver­letzten” ver­sorgen können

Die Jour­na­listin Daniela Span­nagel hat in einer Videorede auf Instagram ein Video eines nie­der­ge­las­senen Arztes auf­ge­griffen. Darin zitiert der Medi­ziner aus einem Online-Fra­ge­bogen, den das Zen­tral­in­stitut der Kas­sen­ärzt­lichen Ver­sorgung an alle Arzt­praxen in Deutschland ver­schickt haben soll. Der Inhalt lässt Schlimmes befürchten.

Span­nagel beginnt mit einer klaren Ein­ordnung. „Also, falls jemand noch ein Argument braucht, um aus diesem rie­sigen Regie­rungs­be­hörden-Kran­ken­kassen-Netzwerk aus­zu­steigen, dem kann ich ein Video eines nie­der­ge­las­senen Arztes emp­fehlen, der aus einem Online-Fra­ge­bogen zitiert.“ Der Bogen sei an alle Praxen gegangen. Für das Aus­füllen stelle man bis zu 280 Euro in Aus­sicht. „Also, das muss wichtig sein.“

Vom Strom­ausfall zum Ernstfall

Nach ihrer Dar­stellung nähert sich der Fra­ge­bogen zunächst harmlos. „Der Fra­ge­bogen schleicht sich an mit, was wäre, wenn Strom­ausfall und so zum Warn­werden, aber dann kommt es zum Ernstfall.“ Der Ernstfall trage einen eigenen Namen: „Was ist bei einem Mas­sen­anfall von Ver­letzten?“ Allein dieser Begriff sei für sie bereits bezeichnend.

Gefragt werde erstens nach der Aus­stattung der Praxen: Not­strom­ag­gregat, Zahl der Räume, Bestände. Zweitens danach, ob die Ärzte bereit seien, „ent­weder in ihren eigenen Praxen oder gege­be­nen­falls woanders in der anderen Stadt, je nachdem wie die Lage ist, in den Einsatz zu gehen.“

Krieg mit Russland: Praxen als mög­liche Mini-Lazarette?

Span­nagel über­setzt die Abfrage in ein Bild, das im Bogen selbst so nicht stehe. Sie stelle sich vor, es gehe um die Frage: „wieso könnt ihr oder wie viele Mini-Laza­rette können wir neben den Kran­ken­häusern noch auf­bauen?“ Genannt werde das natürlich niemals so.

Das deutsche Bataillon als erstes in der Reihe, um die Ukraine zu verteidigen

Im emp­foh­lenen Arzt­video werde anschließend aus einem NATO-Stra­tegie-Papier vor­ge­lesen. Demnach sei „das deutsche Bataillon an der NATO-Ost­flanke, quasi innerhalb dieser inter­na­tio­nalen Gemein­schaft oder der NATO, das­jenige […], das als erstes rein­springen darf, um die Ukraine zu ver­tei­digen.“ Das sei für sie „kom­plett absurd“. Zugleich zeige es erneut, „dass die Deut­schen in jeder Beziehung anscheinend innerhalb dieses Kon­strukts, sowieso der 80 Jahre Nicht-Sou­ve­rä­nität, als die abso­luten Zahl­meister in jedem Punkt benutzt werden.“

Sie selbst könne sich „jetzt nicht einen Mas­sen­anfall und tau­sende von ver­letzten deut­schen Sol­daten vor­stellen, zumal ja gerade auch die Ukraine und Brüssel und so weiter unter Druck geraten.“

Wofür? Der Staat sammelt mas­senhaft Daten von Privatbürgern

Unab­hängig von dem kon­kreten Kriegsbild hält Span­nagel solche Abfragen grund­sätzlich für nützlich – nämlich aus Sicht der­je­nigen, die sie ver­schicken. „Da hat man mal wieder herr­liche Daten, wofür auch immer man die gebrauchen kann und was auch immer die Hin­ter­männer dieser BRD-Mario­netten noch so im Schilde führen, von Inva­sionen, Bür­ger­kriegen, Kata­strophen, was auch immer da noch alles auf der Liste steht.“

https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion-hh/geopolitik/aerzte-werden-abgefragt-ob-sie-massenanfall-von-verletzten-versorgen-koennen/45036

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