Dieses Bild wurde mit KI generiert

⛰️ 🕳️ Wis­sen­schaftler ent­decken sechs nie zuvor gesehene, mys­te­riöse Struk­turen tief im Inneren der Erde

Wis­sen­schaftler haben sechs bisher unbe­kannte Struk­turen ent­deckt, die sich fast 2.900 Meter unter der Erd­ober­fläche befinden, entlang der hef­tigen Grenze, wo der feste Mantel des Pla­neten auf seinen flüs­sigen äußeren Kern trifft.

Laut einem Bericht der Daily Mail hat ein Team chi­ne­si­scher For­scher mit­hilfe von Erd­be­ben­daten und künst­licher Intel­ligenz bisher unbe­kannte Struk­turen kartiert.

Diese soge­nannten Tie­fenstreuer sind nicht direkt sichtbar. Sie zeigen sich erst dadurch, wie sie seis­mische Wellen nach starken Erd­beben leicht ablenken und streuen.

Diese Struk­turen liegen an einer der extremsten inneren Grenz­re­gionen der Erde. Dort springen die Tem­pe­ra­turen von einer Schicht zur nächsten um etwa 1000 Grad Celsius, und festes, aber langsam flie­ßendes Gestein trifft auf ein Meer aus geschmol­zenem Nickel und Eisen.

Die aus dem Erdkern aus­tre­tende Hitze treibt die Man­tel­strö­mungen an, die letzt­endlich die vul­ka­nische Akti­vität weit darüber an der Ober­fläche prägen.

Da Boh­rungen diese Tiefen nicht erreichen können, sind Wis­sen­schaftler auf schwache seis­mische Signale, soge­nannte PKP-Vor­läufer, angewiesen.

Diese schwä­cheren Wellen treffen kurz vor dem Haupt­beben ein und werden von ver­bor­genen Unre­gel­mä­ßig­keiten an der Kern-Mantel-Grenze reflek­tiert. Bislang erfor­derte ihre Erkennung mühsame manuelle Arbeit.

Die For­scher merkten an: „Die manuelle Iden­ti­fi­zierung dieser Vor­läufer ist inef­fi­zient, sub­jektiv und für die rie­sigen glo­balen seis­mi­schen Daten­sätze unzu­rei­chend.“ (Im Inneren der Erde: Fern­wahr­neh­mungs­sitzung ent­hüllt intel­li­gente unter­ir­dische Wesen)

Sie trai­nierten ein KI-Modell anhand zuvor iden­ti­fi­zierter Bei­spiele und ließen es anschließend auf über zwei Mil­lionen Auf­zeich­nungen von 5.000 Erd­beben los.

Das System extra­hierte 174.929 hoch­wertige Vor­läu­fer­si­gnale – mehr als zehnmal so viele wie in allen vor­he­rigen Studien zusammen. Diese Datenflut lie­ferte eine bei­spiellose Karte der Grenze und legte sechs große Regionen mit unge­wöhn­lichem Material frei.

Die Wis­sen­schaftler schrieben, sie hätten „sechs Gebiete ent­deckt, die wahr­scheinlich bedeu­tende Hete­ro­ge­ni­täten auf­weisen, die bisher noch nie doku­men­tiert wurden und somit klare Prio­ri­täts­ziele für die zukünftige Erfor­schung des tiefen Erd­in­neren darstellen.“

Frühere Karten hatten lediglich ver­streute, iso­lierte Frag­mente gezeigt. Das neue Bild deutet darauf hin, dass diese Frag­mente größere, zusam­men­hän­gende Gürtel bilden.

Woraus die Struk­turen bestehen, ist wei­terhin unklar. Eine Mög­lichkeit ist, dass Platten uralter kon­ti­nen­taler Kruste im Laufe geo­lo­gi­scher Zeit­räume nach unten gezogen wurden.

Eine weitere Theorie besagt, dass sie Über­reste von Theia ent­halten, dem mars­großen Pro­to­pla­neten, der vor 4,5 Mil­li­arden Jahren mit der jungen Erde kol­li­dierte und zur Ent­stehung des Mondes beitrug.

Unter dem enormen Druck und der Hitze in dieser Tiefe würde solches Material teil­weise schmelzen, seine mine­ra­lische Form ver­ändern und sich im Gegensatz zum umge­benden Mantel in deutlich abge­grenzten ther­mo­che­mi­schen Schichten ablagern.

Mit der Aus­wertung wei­terer seis­mi­scher Daten, so die For­scher, werde der wach­sende Katalog „die Ver­fei­nerung feinska­liger Struk­tur­mo­delle des untersten Erd­mantels vor­an­treiben und zunehmend umfas­sendere Erkennt­nisse über den geo­dy­na­mi­schen Zustand des tiefen Erd­in­neren liefern“.

Die sechs neu iden­ti­fi­zierten Zonen stellen nun die nächsten Ziele dar, um zu ver­stehen, was im Herzen des Pla­neten noch ver­borgen liegt.

Wis­sen­schaftler haben sechs bisher unbe­kannte, geheim­nis­volle Struk­turen tief im Erd­in­neren ent­deckt (in gestri­chelten Kästchen gekennzeichnet).

Diese „tief­sit­zenden Streuer“ sind nahezu unsichtbar, abge­sehen von der Art und Weise, wie sie den Weg vor­bei­zie­hender seis­mi­scher Wellen subtil beeinflussen.

In ihrer in der Fach­zeit­schrift JGR Solid Earth ver­öf­fent­lichten Arbeit ver­muten die Wis­sen­schaftler, dass diese Struk­turen ent­standen sein könnten, als Material aus den äußeren Schichten tief in die Erde gezogen wurde.

Dazu könnten Teile der kon­ti­nen­talen Kruste oder sogar Über­reste von Theia gehören, einem mars­großen Pro­to­pla­neten, der ver­mutlich vor 4,5 Mil­li­arden Jahren nach dem Ein­schlag auf der Erde den Mond bildete.

Unter dem enormen Druck und den unglaub­lichen Tem­pe­ra­turen an der Man­tel­grenze wandeln sich diese Gesteins­brocken um, schmelzen teil­weise auf oder unter­liegen einer Mineralumwandlung.

Die For­scher ver­muten, dass dadurch sechs „ther­mo­che­mische Ansamm­lungen“ von Material ent­standen sind, die sich stark vom umge­benden Mantel unterscheiden.

Während die Erde von unserer Per­spektive an der Ober­fläche aus relativ stabil erscheint, herrscht tief unter dem Pla­neten eine heftige und dyna­mische Atmo­sphäre, ins­be­sondere an den Grenzen zwi­schen den Schichten.

Eine besonders dra­ma­tische Grenze ist die zwi­schen dem Erd­mantel und dem äußeren Erdkern, wo feste, aber zäh­flüssige Gesteine ​​auf flüs­siges Nickel und Eisen treffen.

Die For­scher schreiben: „Wir haben außerdem sechs Gebiete ent­deckt, die wahr­scheinlich erheb­liche Hete­ro­ge­ni­täten auf­weisen, die bisher noch nie doku­men­tiert wurden und somit klare Prio­ri­täts­ziele für die zukünftige Erfor­schung des tiefen Erd­in­neren darstellen.“

Mit­hilfe eines KI-Modells iden­ti­fi­zierten die For­scher 174.929 hoch­wertige PKP-Vor­läu­fer­si­gnale aus über zwei Mil­lionen Auf­zeich­nungen von 500 Erd­beben. Abbildung: Erd­beben mit iden­ti­fi­zierten PKP-Vor­läufern, die sich von der Quelle (rosa Sterne) zu den Detek­toren des seis­mi­schen Arrays (blaue Dreiecke) ausbreiteten

Frühere Studien haben frag­men­tierte, scheinbar zufällige Struk­turen an einigen Orten auf der ganzen Welt gefunden.

Diese neue Karte zeigt jedoch, dass diese Frag­mente tat­sächlich zu viel grö­ßeren, durch­ge­henden Gürteln ver­bunden waren.

Derzeit sind sich die For­scher noch nicht ganz sicher. Was diese Struk­turen beinhalten oder wie sie ent­standen sind, weiß man nur, dass sie sich vom umge­benden Mantel unterscheiden.

Mehr über die Innere und Flache Erde lesen Sie in „DUMBs 2“ und über die Eiswand in „Ant­arktis: Hinter der Eiswand“.

Quellen: PublicDomain/endtimeheadlines.org am 08.09.2026

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