Das 1 Prozent der Reichen erschießen?

Stra­te­gie­kon­ferenz der Links­partei in Kassel: Eine Red­nerin, erklärt: „Ener­gie­wende ist auch nötig nach ner Revo­lution. Und auch wenn wir det ein Prozent der Reichen erschossen haben, ist es immer noch so, dass wir heizen wollen, wir wollen uns fort­be­wegen. Naja, ist so!“ Nach dem Rede­beitrag war das dem Par­teichef Bernd Riex­inger offenbar etwas peinlich, weil er kor­ri­gierte: „Ich wollt noch sagen, wir erschießen sie nicht, wir setzen sie schon für nütz­liche Arbeit ein.“ Darauf Beifall und Hei­terkeit im Publikum.

(von Rainer Zitelmann)

Gedan­ken­ex­pe­riment:

Man stelle sich vor: Die AfD hält eine Stra­te­gie­kon­ferenz ab. Ein Redner spricht davon, was wäre, wenn man die ille­galen Zuwan­derer erschossen habe. Darauf kor­ri­giert der Par­tei­vor­sit­zende und sagt, man werde die Zuwan­derer nicht erschießen, sondern „für nütz­liche Arbeit ein­setzen“. Beifall, Hei­terkeit. Die Empörung wäre zu Recht groß. Selbst bei der AfD ist dies kaum vor­stellbar. Jeden­falls bin ich sicher, der AfD würde kein Hinweis helfen, das sei ja nicht wörtlich zu ver­stehen, es sei nur ein Scherz gewesen. Mit der Tötung von Men­schen scherzt man nicht, und auch nicht mit dem „nütz­lichen Arbeits­einsatz“. Beides kennen wir aus der Zeit des Natio­nal­so­zia­lismus und des Kom­mu­nismus. Auch dort wurden Men­schen in Arbeits- und Kon­zen­tra­ti­ons­lagern für „nütz­liche Arbeit eingesetzt“.

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Hetze gegen Min­der­heiten wird zu Recht kri­ti­siert. Aber auch die LINKE hetzt gegen eine Min­derheit, nämlich die Reichen. Parolen wie „Miethaie zu Fisch­stäbchen“, die bun­desweit von der LINKEN pla­ka­tiert werden, sollen viel­leicht lustig sein. Aber um einen Miethai zu Fisch­stäbchen zu ver­ar­beiten, muss er erstmal getötet werden. Lustig?

Merke: Dies ist die Partei, mit der SPD und Grüne auf Bun­des­ebene koalieren wollen. Und das ist die Partei, von der uns CDU-Minis­ter­prä­sident Daniel Günther fast täglich erzählt, die CDU solle ihren Kan­di­daten in Thü­ringen zum Minis­ter­prä­si­denten wählen.


Quelle: theeuropean.de