Gibt es in wenigen Jahren Pillen, die den Alte­rungs­prozess aufhalten?

Medi­ka­mente, die den natür­lichen Alte­rungs­prozess ver­lang­samen, sind nun in der Ent­wicklung. Es wurden bereits Wirk­stoffe gefunden, die die Leben­s­panne von Mäusen um bis zu 35% ver­längern konnten. For­scher der ame­ri­ka­ni­schen Mayo Klinik wollen dieses Mittel nun an Men­schen testen. Sie ent­wi­ckelten ein Medi­kament, das alte Zellen im Körper eli­mi­niert. Diese Zellen nennt man „senes­zente Zellen“ und sie sind für den Alte­rungs­prozess mit­ver­ant­wortlich. Bei der Zell­teilung schä­digen senes­zente Zellen andere gesunde Zellen. Die Mäuse, denen das neue Medi­kament inji­ziert wurde, lebten durch­schnittlich um 35% länger und hatten weniger Krank­heiten. Jetzt sind sich die Wis­sen­schaftler sicher, dass der sprich­wört­liche „Jung­brunnen“ in Reich­weite gekommen ist. Die Ent­wicklung von Anti-Ageing-Medizin hat begonnen.

Bei den Ver­suchen mit Mäusen stellte sich auch heraus, dass bei geimpften Mäusen Krebs­fälle sowie Herz- und Nie­ren­schäden erst viel später auf­traten. Die Tiere waren aktiver und sahen auch gesünder aus. Es gibt dazu einen aus­führ­lichen Bericht im Journal Nature. Dadurch, dass die alten Zellen aus dem Körper ent­fernt werden, bleiben die jungen Zellen bei der Zell­teilung unbe­schädigt und halten den Körper und die Organe jung. Der Wirk­stoff, den die For­scher an der Mayo Klinik in Rochester, Min­nesota, ent­wi­ckelt haben, tötete die senes­zenten Zellen der Labor­mäuse ab. Das Mittel wurde Mäusen inji­ziert, die etwa 12 Monate alt waren. Das ent­spricht der Hälfte ihrer Lebens­spanne. Die Resultate waren bemer­kenswert und es scheint keine Neben­ef­fekte zu geben.

Darren Baker von der Mayo Klinik

Der For­scher Darren Baker von der Mayo Klinik sagte, es ist gar nicht nötig, alle senes­zenten Zellen bei Men­schen zu eli­mi­nieren, um die Vor­teile zu spüren. Er erklärt: „Senes­zente Zellen sind sehr schlecht für uns und haben negative Aus­wir­kungen auf unsere Organe und unser Gewebe. Sie ver­kürzen die gesunde Phase unseres Lebens. Wenn wir es schaffen, 60–70 % dieser Zellen zu ent­fernen, kann das schon einen starken the­ra­peu­ti­schen Effekt her­vor­rufen. Unser Wirk­stoff könnte sie schnell eli­mi­nieren und das würde sich sehr positiv auf die Gesundheit und die Lebens­spanne auswirken.“

Noch ist der Wirk­stoff nicht an Men­schen ein­setzbar. Die Mäuse mussten gene­tisch ver­ändert werden, damit das möglich wurde. Aber dieses Mittel ist immerhin schon in Reich­weite. Andere Experten meinen aller­dings, dass senes­zente Zellen auch wichtige Funk­tionen haben. Sie helfen dabei, Wunden zu heilen und schützen auch vor Krebs. Es hilft also nicht, alle dies Zellen zu ent­fernen, um alle Alters­er­schei­nungen aus­zu­schalten. Die Behandlung hatte zudem keine Aus­wirkung auf das Gedächtnis oder die Mus­kel­stärke. In einer anderen Studie haben For­scher her­aus­ge­funden, dass Ameisen einer wach­senden Gruppe von Tieren ange­hören, bei denen ent­deckt wurde, dass sie keine Anzeichen eines Alte­rungs­pro­zesses auf­weisen. Bei Ameisen ver­bes­serten sich viele Fähig­keiten mit dem Alter. Sie konnten besser den Spuren der Phe­romone folgen und wurden auch aktiver, je älter sie wurden.

Ein Team von aus­tra­li­schen Wis­sen­schaftlern erschuf eine radikale Anti-Ageing-Pille, die der DNA dabei hilft, sich selbst zu repa­rieren. Vitamin NMN hilft der DNA, sich selbst zu heilen und den Alte­rungs­prozess zu ver­lang­samen. Die Ver­suchs­mäuse lebten in diesem Fall um 20 % länger. Man hofft, in den nächsten Monaten mit Tests an Men­schen beginnen zu können und den Wirk­stoff bereits im Jahr 2020 auf den Markt zu bringen.

Wis­sen­schaftler wie Pro­fessor David Sin­clair von der Uni­ver­sität von New South Wales tes­teten Vitamin NMN (Nico­tinamid-mononu­cleotid), das der DNA hilft, sich selbst zu repa­rieren. Der Pro­fessor sagte: „Wir sind dem Ziel, ein Anti-Ageing-Mittel für den Men­schen zu ent­wi­ckeln, nun bereits sehr nahe. Wenn die Test­reihen an Men­schen gut ver­laufen, kann der Wirk­stoff bereits in drei bis fünf Jahren auf dem Markt sein.“

Das Team publi­zierte außerdem einen Artikel im Wis­sen­schafts­ma­gazin Science Daily, in dem es heißt, dass dieser Wirk­stoff auch bei Astro­nauten ein­ge­setzt werden könnte. Schäden bei Mis­sionen zum Mars, die durch die kos­mische Strahlung auf­treten würden, könnten so geheilt werden. Mensch­liche Zellen repa­rieren DNA-Schäden mit Hilfe eines anderen Vit­amins, NAD (Nico­tin­ami­daden­in­dinu­kleotid). Wenn der Körper älter wird, ver­liert der Körper bis zu 60% der Wirkung des Vit­amins NAD. Durch die Behandlung mit einem „NAD-Booster“ ver­bes­serte sich die Fähigkeit des Vit­amins NMS, und die DNA, die durch Strahlung oder Alter beschädigt war, repa­rierte sich viel besser. Durch die Behandlung mit diesen Vit­aminen könnten Mil­li­arden an Gesund­heits­kosten ein­ge­spart werden, die mit der Behandlung von Alte­rungs­sym­ptomen zusam­men­hängen. Die For­scher sehen das Altern nicht als ein Resultat einer Serie von Zell­schäden an, die während einer Lebens­spanne ent­stehen. Sie glauben, es ist ein bio­lo­gi­sches Pro­gramm, in das man ein­greifen und das man umkehren kann. Behand­lungen, die in dieses bio­lo­gische Pro­gramm ein­greifen, könnten bald schon Alters­er­kran­kungen vor­beugen und die Lebens­spanne ins­gesamt erhöhen.

Das aus­tra­lische Team um Pro­fessor Sin­clair gewann letzten Dezember die „iTech Com­pe­tition“ der NASA. Die Wirkung dieser Vit­amine ist sehr wichtig für zukünftige Reisen ins All. Negative Aus­wir­kungen von kos­mi­scher Strahlung die Astro­nauten sogar während kurzer Aus­flüge in den Weltraum schneller altern lässt und ihnen Mus­kel­schwäche, Gedächt­nis­verlust und anderes beschert, könnten somit ver­hindert werden. Auf der geplanten Mars­mission im Jahr 2025 würden fünf Prozent der Zellen der Astro­nauten sterben und sie würden mit ziem­licher Sicherheit später Krebs bekommen.

Viele Regie­rungs­in­sider und neue Whist­leb­lower behaupten, dass Methoden zur Umkehrung des Alte­rungs­pro­zesses schon lange ent­wi­ckelt worden sind und schon seit Jahr­zehnten in geheimen Welt­raum­pro­grammen ein­ge­setzt werden. Der Grund, warum dieses Wissen bisher noch nicht mit der Öffent­lichkeit geteilt wurde ist, dass es zu Pro­blemen wie einer noch schnel­leren Über­be­völ­kerung auf der Erde kommen würde. Wenn solche Medi­ka­mente also auf den Markt kommen, werden sie sicherlich so teuer sein, dass sich nur reiche Leute eine Dau­er­be­handlung damit leisten werden können. Man soll aber ins­geheim schon viel weiter in dieser Ent­wicklung sein, und den Aus­sagen der Whist­leb­lower nach ist es bereits möglich, einen Men­schen künstlich um Jahr­zehnte zu ver­jüngen. Diese For­schungen nahmen ihren Anfang im Dritten Reich, und deutsche Wis­sen­schaftler arbei­teten nach dem Krieg in den USA daran weiter. In meinem Buch mit Jan van Helsing „Mein

Vater war ein MiB“ können Sie nach­lesen, was diese Insider dazu Erstaun­liches berichten.