Politik

Knapper Wohnungsmarkt und die „neu Hinzugekommenen“ als Mieter – Zwei Einzelfälle

17. Dezember 2018

Mit Platz 39 im globalen Ranking der Bevölkerungsdichte ist Deutschland eines der am dichtesten besiedelten Länder der Erde. Insbesondere in den Ballungszentren wird es immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Das hindert die Regierenden jedoch nicht daran, weiterhin jedes Jahr eine Großstadt voll Menschen aus den Krisengebieten dieser Erde in unser Land zu lassen.

Nachdem diese einen, wie auch immer gearteten, Aufenthaltsstatus erhalten haben, drängen sie als Konkurrenten der Geringverdiener, Rentner und allein Erziehenden auf den Wohnungsmarkt. Die Situation wird noch verschärft durch das deutsche Mietrecht, das es dem Hausbesitzer so gut wie unmöglich macht, einen unliebsamen Mieter wieder los zu werden.

Hausbesitzer scheuen zunehmend der Risiko der Vermietung

Kein Wunder, dass viele ihre Wohnungen lieber leer stehen lassen, weil sie sich diesem Risiko nicht aussetzen wollen. Und wiederum kein Wunder, dass diese Hausbesitzer heftig kritisiert werden. In dem Beitrag „Die andere Seite“, der am 12. Dezember in der Landshuter Zeitung erschienen ist, meldet sich nun eine Hausbesitzerin zu Wort und berichtet freimütig über ihre Erfahrungen mit Zuwanderern als Mieter. Legt man die hygienischen Zustände, die oftmals in den Asylbewerberheimen anzutreffen sind zugrunde, so ergibt sich kein sehr positives Bild hinsichtlich der Wohnkultur jener, die neu in unser Land gekommen sind. Gutmenschen entschuldigen das mit der großen Anzahl von Menschen, die in Asylbewerberunterkünften auf engem Raum zusammen leben. Aber ist das wirklich der einzige Grund? Die Erfahrungen der vorher erwähnten Landshuter Hausbesitzerin lassen daran zweifeln.

In deren Haus befinden sich vier kleine und eine große Wohnung. Eines der Appartements war gerade frisch renoviert worden. Zunächst hatte die Hausbesitzerin (nennen wir sie „Frau Schmidt“, da sie nicht will, dass ihr richtiger Name veröffentlicht wird) gewisse Bedenken, an einen 18-jährigen Syrer zu vermieten. Doch dann ließ sie sich doch breitschlagen. „Der war mir dringend ans Herz gelegt worden als ein ganz Lieber“, erzählt sie der Landshuter Zeitung.

Frisch renoviertes Appartement innerhalb kürzester Zeit ruiniert

Schon nach kurzer Zeit fing die Hausbesitzerin an, ihr Entgegenkommen zu bereuen. Obwohl der Syrer das Appartement alleine bewohnte, waren ständig andere Menschen in der

Hier ein Ausriss aus dem Artikel der Landshuter Zeitung. Offen berichtet darin eine Vermieterin über ihre Probleme mit Zuwanderern.

Wohnung, von denen er behauptete, sie wären nur zu Besuch. Zusammen mit diesem „Besuch“ schaffte es der Syrer, die frisch renovierte Wohnung innerhalb kürzester Zeit in einen Saustall zu verwandeln. „Er hat nie gelüftet oder geputzt“, beklagt sich Frau Schmidt. Eine Besichtigung fördert schließlich das wahre Ausmaß des Schadens zutage: Dicke Maden wälzen sich auf dem Fußboden, an den Wänden kriecht der Schimmel hoch, die völlig verkrustete Herdplatte ist mit einer verkohlten Alufolie bedeckt und die neu eingebaute Singleküche hat nur noch Schrottwert.

Anderer Zugewanderter, selbe Erfahrung

Aber auch mit einem 40-jährigen Tunesier, dem Mieter einer anderen Wohnung im selben Haus, hat Frau Schmidt kein Glück. „Er hat immer ins Waschbecken uriniert“, beklagt sich die Hausbesitzerin. Dann zeigt sie der LZ ein Foto des Kühlschranks aus der betreffenden Wohnung. Auf ihm hatte der Tunesier eine mobile Herdplatte abgestellt, mit der er die Deckplatte des Kühlschranks in ein Häufchen Holzkohle verwandelte. „Da hätte das ganze Haus abbrennen können“, ist sich Frau Schmidt sicher. Dass auch diese Wohnung wie ein Saustall aussah, muss nicht extra erwähnt werden.

Das Problem an der Sache ist, dass es heutzutage beinahe unmöglich geworden ist, einen unliebsamen Mieter wieder loszuwerden, wenn er (oder das Sozialamt) die Miete pünktlich bezahlt. Frau Schmidt griff schließlich nach dem einzigen Strohhalm, der einem Hausbesitzer in so einem Fall bleibt: Sie meldete Eigenbedarf an. „Sonst hätte ich die Leute nie rausgebracht“, beklagt sich Frau Schmidt. Da eine Eigenbedarfskündigung notfalls einer gerichtlichen Überprüfung standhalten muss, war sie gezwungen, „the whole nine yards“ zu gehen, wie die Amerikaner so schön sagen. Es blieb ihr nichts anderes übrig, als das Haus, in dem sie und ihre Familie bisher wohnte, zu verkaufen. Nach einer umfassenden Renovierung werden sie und ihre Angehörigen nun in das andere Haus einziehen. Eigenbedarf erfüllt. Die Mieter ist sie auf diese Weise inzwischen losgeworden. Und sie ist kuriert: „Ich will nie wieder vermieten.“

Andere Länder, andere Wohnkultur. Auch bald bei uns.

Selbstverständlich gibt es auch unter den Deutschen solche Fälle, auch weibliche. In dem Artikel in der LZ wird auch ein entsprechendes Beispiel genannt. Doch die reichhaltigen Erfahrungen auf diesem Gebiet aus den Asylbewerberheimen zeigen, dass man nördlich und südlich der Sahara, sowie in Afghanistan und Pakistan zum Teil eine etwas andere Auffassung von Sauberkeit und Hygiene im Wohnbereich hat als bei uns. Zudem dürften die männlichen Mieter aus diesem Kulturkreis daran gewöhnt sein, dass entweder die Frau oder die Mama die Wohnung sauber hält. Das sollten Immobilienbesitzer bedenken, wenn es um die Auswahl der Mieter geht. Und wie eingangs bereits erwähnt, werden gerade die neu Hinzugekommenen mit aller Macht auf den Wohnungsmarkt streben. Und wer mal drin ist, den kriegt man nicht so schnell wieder heraus, wenn überhaupt.

 


Eugen Prinz für PI-News.net


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