Irish Defence Forces - flickr.com - CC BY 2.0
Politik

Was, wenn Millionen mehr kommen?

17. Juli 2019

Der eine oder andere wird sich vielleicht an den Film «Der Marsch» erinnern. Ein Streifen aus den frühen 90ern. Kurz zusammengefasst geht es um eine humanitäre Krise in Afrika, in einer Region Afrikas, die dazu führt, dass sich viele Tausende aus Hoffnungslosigkeit und getrieben von einer möglichen Überlebensperspektive nach Europa aufmachen. Damals war das Thema noch nicht explosiv genug. Der Film, in dem sich endlose Menschenschlangen durch die Wüste schieben, um die Chance zu bekommen, in Booten nach Europa zu migrieren, ging ziemlich unter.

Heute können wir festhalten, dass sich diese dystopische Prophezeiung längst realisiert hat. In diesem Zusammenhang möchte ich Douglas Murray zitieren, der sagte: «Hätte Enoch Powell damals gesagt (60er), dass im Jahr 2011 weiße Briten in ihrer eigenen Hauptstadt eine Minderheit sein werden, dann hätte man ihn als Irren ausgelacht und für völlig verrückt erklärt. Es zeigt sich wieder, dass die schlimmsten Unkenrufer sich in ihren Prophezeiungen geirrt und sogar noch untertrieben haben.»

Hätte man 2000 den Europäern gesagt, dass ab 2010 jedes Jahr Zehntausende Afrikaner über das Mittelmeer nach Europa übersiedeln, hätte das einen empörenden Aufschrei ausgelöst. Sicherlich hätten viele gerufen, dass man keine Panikmache betreiben dürfe und diese Szenarien völliger Blödsinn sind, weil ja die derzeitige Situation sich so oder so darstellt. Dass Tendenzen und das Erkennen dieser Entwicklungsparameter aber erst solche Thesen möglich machen, versuchen die drei Affen der Politik und der Medien unter den Tisch zu kehren. Im gleichen Atemzug, wie wir vor einer möglichen Völkerwanderung aus dem schwarzen Kontinent warnen, sprechen wir auch eine Islamisierung an. Beides sind erkennbare Entwicklungen, die sich am Horizont abzeichnen, aber weder in Stein gemeißelt noch abgeschlossen , wohl aber im Bereich des «sehr wahrscheinlichen» einzuordnen sind.

Als Jean Raspail in seinem Buch «Heerlager der Heiligen/ Le Camp Des Saints» 1973 die futuristische Geschichte einer moraltrunkenen und von einem Helferkomplex besessenen europäischen Gesellschaft erzählte, die in religiöser Erwartung an den Stränden Frankreichs ausharrt, um eine Millionen indische Migranten im Empfang zu nehmen, tat man das Buch jahrelang als amüsantes Geblubber eines alten konservativen Franzosen ab, der wieder den Teufel an die Wand malt. Dann kam 2015, und er ist heute in dieser Vision bestätigt worden. Denn als die Teddybären und Blumen am Münchener Hauptbahnhof geworfen wurden und die deutsche Presse ganz lauthals einen nationalen Kraftakt beschwor, um diese große Prüfung zur Besserung, ja Perfektionierung Deutschlands zu meistern, musste man unweigerlich an das Heerlager denken, wenn man Raspail gelesen hat.

Insofern erscheint es nicht ganz so unwahrscheinlich, dass die Abwanderungsfaktoren in Afrika weiter zunehmen und der Migrationsdruck wächst und wächst. Je nach Lage südlich Europas kann es dann nicht ausgeschlossen werden, dass auch der Waffeneinsatz an europäischen Grenzen keine Abhilfe schafft, wenn es Millionen sind, die sich auf den Weg machen und durch Kraft ihrer Körper und mit dem Mut der Verzweiflung beseelt, sich gegen die Betonmauern und Stacheldrähte der Europäer werfen. Sie könnten dann ihre schwarzen Kinder schreiend wie vor den Mauern des fiktiven Wakandas (afrikanischer Staat aus den Marvel-Comics, der sich völlig von anderen afrikanischen Ländern abgeschottet hat) ablegen und um Einlass flehen. Die Europäer als geistige Erben des Humanismus, der Aufklärung und eines barmherzigen Christentums wären wahrscheinlich nicht im Stande, den durch Kameras festgehaltenen Bildern des Massenelends standzuhalten.

 


Quelle: www.journalistenwatch.com


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