a policeman against the antifa at a demonstration of right-wing groups - By Gregor Fischer - flickr.com - CC BY-ND 2.0
Politik

Die Schuld der Opfer: Linksextremismus ist in der SPD salonfähig (+Video)

9. Januar 2020

Die Ausgangssituation

Linke Chaoten greifen in Leipzig Connewitz Polizisten mit “Pyrotechnik”, Böllern und Raketen, an. Bekanntermaßen sind „Bullenschweine“ ja die Hauptgegner dieser linken Empfänger staatlicher und kommunaler Transferleistungen, die sich seit Jahren mit Duldung der Stadt Leipzig in Connewitz eingenistet haben. Einem Polizeibeamten wird der Helm vom Kopf gerissen, er wird durch die Chaoten (schwer) verletzt und muss im Krankenhaus operiert werden.

Wir leben seit 14 Jahren im Vereinigten Königreich. Würde sich eine solche Situation im Vereinigten Königreich ereignen, die Politiker würden sich einmütig hinter der Polizei einfinden, die Gewalttäter verurteilen und versprechen, dass gegen die Gewalttäter hart vorgegangen wird.

In Deutschland gehen die Uhren anders, wie man z.B. im Spiegel lesen kann:

„SPD-Chefin Saskia Esken fordert nach den Ausschreitungen in Leipzig eine Überprüfung des Polizeieinsatzes in der Silvesternacht. Sollte eine falsche Einsatztaktik die Polizistinnen und Polizisten “unnötig in Gefahr gebracht haben”, liege die Verantwortung dafür beim sächsischen Innenminister Roland Wöller (CDU), sagte Esken den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Im Sinne der Polizeibeamten müsse jetzt schnell geklärt werden, ob die Einsatztaktik angemessen gewesen sei.“

Politikwissenschaftler (gibt es die eigentlich noch in Deutschland?), Politikwissenschaftler haben im Kanon ihres Faches den Bereich der politischen Theorie und der Lehre vom politischen System. Beide Bereiche können in die Aussage komprimiert werden, dass eine Gesellschaft nur dann funktionieren kann, wenn Einigkeit darüber besteht, dass bestimmte gesellschaftliche Werte nicht zur Disposition stehen. In Deutschland gehören zu diesen Werten z.B. der Schutz des Eigentums, die Sicherheit auf öffentlichen Plätzen, die Gewaltfreiheit, das Gewaltmonopol des Staates und die Achtung vor der körperlichen Integrität und Unversehrtheit anderer Menschen.

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Kein einziger dieser Werte wurde in der Silvesternacht in Leipzig Connewitz von einem linken Mob respektiert, geschweige denn akzeptiert. Und was fällt „SPD-Chefin Saskia Esken“ dazu ein, die Schuld bei den Polizeibeamten, die angegriffen wurden, zu suchen.

Dieses Statement zeigt in brachialer Deutlichkeit, wie es um den intellektuellen Zustand der SPD, ihrer Führung bestellt ist und gleichzeitig, was faul ist, im Staate Deutschland.

Fangen wir mit einer Reminiszenz an:

  • Philipp Scheidemann
  • Kurt Schumacher
  • Erich Ollenhauer
  • Willy Brandt
  • Hans-Jochen Vogel
  • Johannes Rau

Eine kleine Auswahl der ehemaligen SPD-Vorsitzenden. Und nun: Saskia Esken.

Der Niedergang der sozialdemokratischen Partei, er könnte nicht besser in Namen gefasst werden.

Was ist faul im Staate Deutschland?

Die Auswahl von Positionsinhabern erfolgt nicht mehr auf Grundlage von Kompetenz und Fähigkeit, sondern auf Grundlage von politischer Korrektheit. Letztere hat dazu geführt, dass es Frauen, die unter normalen Umständen nicht einmal in die Nähe einer Position gekommen wären, möglich wird, Positionen zu besetzen, die ihnen um viele Kragenweiten zu groß sind. Wohlgemerkt für alle, die schon wieder den Schlachtruf der Minderbemittelten „Antifeminismus“ auf den Lippen haben. Wir sagen: die Frauenbevorzugung sorgt dafür, dass inkompetente Frauen in Positionen gelangen. Wir sagen nicht: Alle Frauen sind inkompetent. Allerdings gehen die kompetenten Frauen derzeit in einem See aus inkompetenten Geschlechtsgenossen unter.

Personen, die auf Positionen gelangt sind, die sie nicht einmal ansatzweise füllen können, versuchen aus nicht wirklich nachvollziehbaren Gründen, dieses Manko dadurch wett zu machen, dass sie ihre Klappe in alles hineinhängen, egal, worum es sich handelt. Und so kommt es, dass sich Saskia Esken, die eine Position innehat, von der sie offenkundig denkt, sie sei wichtig, vollkommen ungeachtet der Tatsache, dass die SPD auf dem Weg in die politische Bedeutungslosigkeit ist, sich zu Themen zu Wort meldet, zu denen sie besser geschwiegen hätte, von denen sie keine Ahnung hat.

Es ist unsere Hypothese, dass jeder Anfänger im Polizeidienst mehr Ahnung von Polizeitaktik hat als Esken. Die Bestätigung dieser Hypothese ist hochwahrscheinlich, schon weil Polizei, Polizeidienst, Polizeitaktik in der Lebenswelt von Esken gar nicht vorkommt.

Wichtiger als die Tatsache, dass entsprechend als inkompetent anzusehende Personen sich zu einem Thema äußern, von dem sie keine Ahnung haben, sind jedoch die Prämissen, die bei dieser Äußerung deutlich werden und die für eine nicht vorhandene Urteilsfähigkeit sprechen.

Urteilsfähigkeit setzt Information voraus und nicht jeder sprachliche Auswurf ist eine Meinung.

Wer die Taktik der Polizei in Frage stellen will, gerechtfertigt in Frage stellen will, der benötigt Informationen. Er muss mit Personen sprechen, die in Connewitz dabei waren, Polizisten befragen, er muss eine Vorstellung davon haben, wie man sich fühlt, wenn man mit Böllern und Raketen angegriffen wird, wissen, welche Optionen einem Angegriffenen in diesen Situationen bleiben, er muss abwägen, welche dieser Optionen in der konkreten Situation überhaupt zur Handlung werden kann und vieles mehr. Er muss versuchen, sich ein umfassendes Bild von der Situation zu machen, diese Situation mit dem Möglichkeitsraum der Polizeitaktiken in Verbindung bringen und sich somit auf einer informierten Grundlage eine Meinung zu bilden.

Offenkundig hat Esken nichts von alledem zur Grundlage ihrer kleinen Brunnenvergiftung, die wohl dazu gedacht ist, die Polizei und damit die tragende Säulen der Ordnung, in Misskredit zu bringen, und zwar – wie man vermuten muss – aus ideologischer Motivation heraus.

Noch ein Einwurf: Nicht jeder sprachliche Auswurf ist eine Meinung. Dieser Irrtum ist in Deutschland weit verbreitet. Etwas in Frage zu stellen, ohne eine Begründung dafür anzugeben, eine Geschmacksaussage oder eine Aussage über das eigene Empfinden oder Befinden sind keine Meinungsaussagen. Eine Meinung erfordert eine Aussage, die begründet wird. Alles andere ist sprachliche Onanie, die im rationalen Diskurs keine Berechtigung hat.

Zurück zu Esken.

Sie sagt, man müsse die Polizeitaktik überprüfen, denn die Polizeitaktik könne die Verletzung von Polizeibeamten zur Folge gehabt haben.

Um diesen verbalen Trotzkismus (Man muss sich Trotzky dazu nur in seinem Zug vorstellen) zu würdigen, muss man die Aussage in die Situation vor Ort stellen, in der Polizeibeamte von linken Chaoten mit Böllern und Raketen angegriffen wurden (vermutlich aus Fun und purer Zerstörungswut).

Die allgemeine Form der Aussage von Esken lautet dann wie folgt:

Wenn ein Opfer von einem Täter angegriffen wird, dann muss man sich fragen, ob das Opfer den Angriff selbst verursacht hat.

Oder noch allgemeiner gefasst:

Wenn ein Akteur einen Schaden durch die offensive oder aggressive Handlung eines anderen Akteurs hat, muss man sich fragen, ob der geschädigte Akteur den Schaden nicht selbst verursacht hat.

Ob Esken auch nur eine Idee davon hat, welche Folgen sich aus diesem Unsinn ergeben?
Ein paar Beispiele:

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Wenn Esken Recht hätte, dann müsste das Finanzamt ab sofort die Verfolgung von Steuerhinterziehung einstellen und die Ursachen für die Steuerhinterziehung bei sich suchen.

Wenn Esken Recht hätte, dann müssten die Angehörigen von Mordopfern in Zukunft mit Klagen rechnen, in denen der Täter Schadensersatz für infolge des Mordes erlittene Haft oder Lebensbeeinträchtigungen verlangt.

Wenn Esken Recht hätte, dann könnten Terroristen in Zukunft mit Straffreiheit rechnen, da ihre Handlungen auf eine falsche Strategie der westlichen Regierungen zurückführbar sind. Dasselbe gilt natürlich für rechte Strafttäter.

Wenn Esken Recht hätte, dann könnten wir das Strafgesetzbuch wegwerfen, denn alle darin beschriebenen Straftaten sind das Ergebnis einer falschen Taktik des Staates gegenüber Straftätern.

Man sieht am Beispiel “Esken” sehr deutlich, wohin eine ideologische Sichtweise, die keinerlei Notiz von der Realität mehr nimmt, führt und man sieht die Folgen, die der Genderismus, als dessen Ergebnis eine Quote Kompetenz ersetzt hat, um Reklameweibchen (wie Dr. habil. Heike Diefenbach vermutlich sagen würde) auszustellen, für die deutsche Gesellschaft hat: Man muss sich im öffentlichen Diskurs mit Unsinn, mit unbedacht ausgeworfenem ideologischem Müll konfrontieren lassen, der von Medien aufgenommen und transportiert wird, ganz so, als sei hier eine Meinung zum Ausdruck gebracht worden, die Ernst genommen werden müsse. Um Deutschland wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen, ist es vor allem wichtig, den öffentlichen Diskurs wieder auf Aussagen zu reduzieren, die eine begründete Meinung zum Gegenstand haben, die intersubjektiv anschlussfähig sind, und zwar kognitiv anschlussfähig, d.h. deren Begründung man teilen oder kritisieren kann. Wir haben zu lange dabei zugesehen, wie Zufallsprodukte des Zeitgeistes, die es auf Positionen geschafft haben, den öffentlichen Diskurs mit ihrer Inkompetenz zumüllen und jede sinnvolle Auseinandersetzung verunmöglichen.

Bilder aus Leipzig Connewitz aus dem Dezember 2015. Ob die Polizei hier auch die falsche “Taktik” angewendet hat?

Moral, ohnehin im politischen Bereich eher ein seltenes Gut, ist zum flüchtigen Gut geworden, so wie die Vernunft, denn wo Ideologie herrscht, haben weder Moral noch Vernunft einen Platz. Nur gut, dass die SPD ein Auslaufmodell ist. Das haben wir schon mehrfach geschrieben. Unsere Analyse hat sich nicht verändert. Die SPD-Führung versucht derzeit durch Anbiederung am Linksextremismus Stimmen zu gewinnen. Dieser Versuch wird scheitern, wie alle Versuche, das Original zu kopieren, im politischen Bereich regelmäßig scheitern. Extremisten unter den Wählern wählen das Original nicht die Kopie. Gleichzeitig hat es die SPD in den letzten Jahren nicht geschafft, neue Wählerschichten zu erschließen. Egal, ob sie sich bei weiblichen Wählern oder bei sexuell Andersartigen angebiedert hat, nie wurde ein Wahlerfolg daraus. Schließlich sind die Stammwähler der SPD ein temporäres Phänomen, weil sowieso nur noch unter den alten Wählern zu finden, die mit einer SPD eine Verbindung fühlen, die es seit Jahrzehnten nicht mehr gibt. Diese Wähler sterben eher früher als später.

Die SPD erledigt sich von selbst. Leute wie Saskia Esken beschleunigen lediglich den Untergang.


Quelle: sciencefiles.org