Politik

GEZ-Erhöhung für „Medienabgabe“ – Regierung plant staatliche Finanzhilfen für Zeitungen

14. Februar 2020

Die Bundesregierung prüft Maßnahmen, um die sog. „Medienvielfalt“ in Deutschland zu sichern. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, seien zum Beispiel direkte oder indirekte Finanzhilfen für Zeitungen und Zeitschriften möglich. So könnte die GEZ-Gebühr für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk um wenige Euro für eine allgemeine „Medienabgabe“ erhöht werden, schreibt das Magazin.Bei diesem Modell soll ein „unabhängiges Fachgremium“ die Auswahl der Medien treffen. In einem Gutachten für die Bundesregierung hatte das Hans-Bredow-Institut der Universität Hamburg eine „nachhaltige Finanzierung journalistischer Leistungen“ angemahnt, die über kostenlose Inhalte im Internet nicht zu gewährleisten sei.


Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Foto: Zeitungen und Zeitschriften an einem Kiosk, über dts Nachrichtenagentur