Gesundheit, Natur & Spiritualität

Kolumbien, eine faszinierende Vielfalt

17. März 2021

Gegenwärtig leben in Kolumbien über 43 Millionen Menschen. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in urbanen Regionen, insbesondere in den Tälern des Río Cauca und des Río Magdalena sowie an der Küste des karibischen Meeres. Im Raum Bogotá alleine leben ungefähr acht Millionen Menschen. Die kolumbianische Bevölkerung weist aufgrund ihrer Geschichte eine sehr hohe Diversität auf. Grundsätzlich gibt es drei ethnische Ursprünge: die Gruppe der Indios, die europäischen, zumeist aus Spanien stammenden, Kolonisten und den importierten Sklaven afrikanischer Herkunft. Im Laufe der Zeit haben sich diese Gruppen vermischt und ergeben ein lebendiges Bild. Inzwischen splittet sich die indigene Bevölkerung Kolumbiens in etwa 80 ethnische Einheiten mit ungefähr 64 verschiedenen Sprachen auf. Die Landessprache ist Spanisch. Sie unterscheidet sich vom spanischen Mutterland durch eine weichere und klarere Aussprache. Zudem gibt es sehr viele regionale Besonderheiten. Durch die indigene Bevölkerung existiert eine nicht unbedeutende Anzahl von Minderheitensprachen.

Wenn Sie gerne tanzen, dann sind Sie im Paradies angekommen. Kolumbien bietet unvergessliche Feste, vor allem berühmte Karnevals, atemberaubende Landschaften, man kann exotische Früchte zu sehr guten Preisen genießen und ist die Geburtsstätte des Kaffees. Lassen Sie sich eine leckere Tasse Kaffee servieren und genießen Sie Ihre Freizeit mit Spielautomaten, die Ihren Aufenthalt in diesem wunderbaren Land noch unterhaltsamer machen werden.

Reis, Bohnen, Kochbananen und Kartoffeln sind die Grundlage vieler traditionell kolumbianischer Gerichte. Im Hochland favorisiert man eher die deftigen Gerichte, an der Küste dagegen gibt es viele Meeresfrüchte und frischen Fisch. Eine sehr typische Speise für Bogotá ist der sogenannte „Ajiaco Santafereno“ (eine Suppe aus Kartoffeln, Hühnerfleisch, Maiskolben und Kräutern). Auch Fleischgerichte sind sehr beliebt, beispielsweise das im Backofen zubereitete „Sobrebarriga“ mit Rindfleisch. Auch Eintöpfe werden sehr gerne gegessen, wie z.B. der „Puchero“ aus verschiedenen Fleischsorten, Kohl, Kochbananen, Kürbis und Kartoffeln. Des Weiteren gibt es kleine Snacks, wie beispielsweise die Empanadas, welche es in fast allen südamerikanischen Ländern gibt. Zum Dessert, welches traditionell aus Milchreis oder Früchten besteht, wird natürlich der kolumbianische Kaffee gereicht.

Kolumbien liegt im Nordosten Südamerikas auf Höhe des Äquators und grenzt sowohl an den Pazifik wie auch an die Karibik.

Die Landschaft zeigt sich mit vielen Gesichtern: Wüstenzonen, Küstengebirge, die Bergketten der Kordilleren, Küstentiefebenen und dichter Regenwald mit einer sehr hohen Biodiversität. Allein 3.500 Orchideenarten sind hier zuhause. Kolumbien kann inzwischen sicher bereist werden – eine wahre Schönheit unter den Ländern Südamerikas ist zu entdecken!

Fünf Gebiete des Landes erklärte die Unesco zum Biosphärenreservat. Die drei Regionen Quindio, Risaralda und Caldas bilden das sogenannte »Kaffee-Dreieck«, wo der für sein intensives Aroma auf der ganzen Welt bekannte Arabica-Kaffee angebaut wird.

Die Architektur der Städte in Kolumbien sind sehr stark von den spanischen Kolonialisten geprägt: bunte Fassaden, Balkone aus Holz und eine schlichte Bauweise mit mediterranem Flair. In den letzten 30 Jahren bemühten sich die Regierung und die Bevölkerung die entzückenden Kolonialbauten wieder in ihrer vollen Pracht erstrahlen zu lassen. Davor herrschten nämlich Armut und Kriminalität, die dazu führten, dass die Gebäude heruntergekommen aussahen.

Präkolumbianische Kunst

Kolumbiens Kultur- und Kunstgeschichte reicht bis präkolumbianische Zeit zurück. In der Hauptstadt Bogotá lohnen die Altstadt mit der Plaza Bolivar, den umliegenden Regierungsgebäuden, sehenswerten Kirchen, dem Botero-Museum und dem weltbekannten Goldmuseum. In San Agustín und Umgebung finden sich beeindruckende Zeugnisse einer Hochkultur aus präkolumbianischer Zeit: monumentale Grabstätten und zahllose Steinskulpturen.

Hafenstadt Cartagena

In der Hafenstadt Cartagena, Unesco-Weltkulturerbe mit karibischem Flair, sollte man die beeindruckende Festung San Felipe und das Kloster La Popa sehen. Beim Rundgang durch die von meterdicken Stadtmauern umgebene Altstadt liegen die wichtigsten kolonialen Sehenswürdigkeiten ebenso wie das Haus des Literaturnobelpreisträgers Gabriel García Márquez auf dem Weg.

Kolumbien – die neue „Trenddestination“

„Wir haben einen südamerikanischen Geheimtipp erleben dürfen. Beeindruckende Natur gepaart mit fantastischen, lebensfrohen Menschen und Genuss in allen Bereichen.“, erzählt Thomas Kruse aus dem Gilly Reisebüro Lübeck. Die Expedienten erlebten auf Ihrer Reise die ganze Vielfalt Kolumbiens: von der Millionenmetropole Bogotá bis zur grünen Kaffeezone ins Valle de Cocora. Die Teilnehmer konnten die kolumbianische Kaffeevielfalt hautnah erleben und in einer stilechten Kaffeefinca übernachten. Neben vielerlei Informationen über den Anbau von Kaffee erwartete die Gruppe im Anschluss Karibikzauber pur. Weiter ging es für die Expedienten an die Karibikküste nach Santa Marta. Eine gemeinsame Wanderung im Nationalpark Tayrona, eine Stadtführung durch Cartagena sowie eine Bootstour zu der Inselwelt Kolumbiens beendeten die Seminarreise. „Wir haben tolle Einblicke in ein Land erhalten, welches uns vorher vollkommen fremd war. In der kurzen Zeit haben wir viel Positives erleben dürfen.“, sagt Iris Schneider über die 9-tägige Reise.