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Wie unabhängig sind die Facebook-Faktenchecker?

12. März 2021

…fragt das bekannte Online-Magazin „telepolis“ in einem Beitrag von Paul Schreyer. Und kommt zu dem Ergebnis: „Der Kampf um die Fakten und die Wahrheit ist immer auch ein Kampf um Macht und Deutungshoheit. Neutralität wird gern behauptet, existiert aber, wie geschildert, oft nur an der Oberfläche. Facebook und Google sind längst eingebunden in politische Netzwerke und internationale Kampagnen, denen es weniger um Aufklärung geht, als um Dominanz im neuen Kalten Krieg.“

Nachdem durch die Internet-Demokratisierung der Informationen das Vertrauen der Bevölkerung weltweit in die offiziellen Informationen der Mächtigen, Superreichen und ihrer Medien immer mehr nachgelassen hat, haben sich diese mit den großen sozialen Netzwerken zusammen geschlossen, um dort weiter zu verhindern, dass unliebsame Informationen das Licht der Öffentlichkeit zu sehr erreichen.

Methodisch eng verwandt mit politischer Zensur

„Dort vertraut man zunehmend auf Faktenchecker, die weiträumig gegen Desinformationen vorgehen sollen. Facebook arbeitet mittlerweile in über 20 Ländern mit Faktencheck-Organisationen zusammen, die prüfen sollen, ob fragwürdige, häufig geteilte Meldungen und Artikel den Tatsachen entsprechen. Falschbehauptungen werden anschließend in ihrer Sichtbarkeit für Facebook-Nutzer herabgestuft. Das als „falsch“ deklarierte ist fortan schwerer aufzufinden, weniger Menschen sehen es.“ – so der Artikel bei telepolis.

„Methodisch eng verwandt ist mit politischer Zensur“ nennt Schreyer dieses Vorgehen, das in Deutschland v.a. von „Correctiv“ angewandt wird.

Und schon wieder Soros…

Wie arbeiten diese Leute? Wer bezahlt diese Faktenchecker? Wer kauft sich Google ein, um dort Informationen, die an seiner Macht und seinem Geld kratzen könnte, zu verhindern?

„Die drei Hauptfinanziers der britischen Facebook-Faktenchecker von „Full Fact“ waren 2018 Google (mit umgerechnet ca. 250.000 Euro), die Stiftung des Milliardärs und Ebay-Gründers Pierre Omidyar (ca. 125.000 Euro), sowie die „Open Society“-Stiftung des schon erwähnten, politisch nicht neutral agierenden Milliardärs George Soros (ca. 80.000 Euro).“

Das Ergebnis der Recherchen von Schreyer ist eindeutig: „Der Kampf um die Fakten und die Wahrheit ist immer auch ein Kampf um Macht und Deutungshoheit. Neutralität wird gern behauptet, existiert aber, wie geschildert, oft nur an der Oberfläche. Facebook und Google sind längst eingebunden in politische Netzwerke und internationale Kampagnen, denen es weniger um Aufklärung geht, als um Dominanz im neuen Kalten Krieg.“

Mächtige bestimmen, was Fakenews sind

Oder um es ganz einfach zu sagen, wie ich es beriets vor zwei Jahren formulierte: „Was Fakenews und was Wahrheiten sind, bestimmen die gerade Mächtigen“. Die, die sich heute über den Kampf gegen die Fakenews freuen, könnten morgen seine Opfer sein. Und als unverbesserlicher Liberaler werde ich mich dann ebenso energisch für ihr Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit einsetzen, wie sie mir dieses derzeit streitig machen wollen…

Mehr dazu lesen Sie hier: telepolis


Erstveröffentlichung auf dem Blog von David Berger www.philosophia-perennis.com