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Verschwörungen, Enthüllungen & Unglaubliches

Weitere sensationelle Funde in China verblüffen Forscher und stellen das Weltbild auf den Kopf (+Videos)

3. Juli 2021

Die im März 2021 in Opfergruben in den Sanxingdui-Ruinen in der südwestchinesischen Provinz Sichuan entdeckten Artefakte geben Hinweise auf die Existenz einer fortschrittlichen Kultur, die möglicherweise die traditionelle Geschichte Chinas in Frage stellt. Die Existenz dieser Zivilisation legt die Vermutung nahe, dass die Wurzeln der chinesischen Kultur durchaus in einer Verschmelzung verschiedener Völker zu finden ist. Muss die Geschichte neu geschrieben werden?

(von Frank Schwede)

Am 20. März 2021 gaben chinesische Archäologen bekannt, dass an der legendären Sanxingdui-Ruinenstätte im Südwesten Chinas weitere bedeutende Entdeckungen gemacht wurden, darunter auch eine zerbrochene 3000 Jahre alte Goldmaske, die auf einen vielfältigen Ursprung der chinesischen Zivilisation hindeutet.

Man schätzt, dass die Maske zu 84 Prozent aus Gold besteht. Sie ist 23 Zentimeter breit, 28 Zentimeter hoch und wiegt laut Jerusalem Post rund 280 Gramm. Der Leiter des Ausgrabungsteams von Sanxingdui, Lei Yu, glaubt, dass die Maske bei ihrer Fertigstellung einmal 500 Gramm gewogen haben könnte.

Lei Yu vermutet, dass, wenn so eine Maske im ganzen Stück gefunden werden würde, sie wohl die größte als auch die schwerste Goldmaske aus dieser Zeit wäre, die irgendwo auf dieser Welt zu finden ist.

BBC News hat berichtet, dass die Maske auch online ein großes Interesse geweckt hat, viele Weibo-Nutzer kopierten etwa die Maske auf die Gesichter von Figuren aus der Popkultur, selbst Beamte des Museums in Sanxingdui machten mit , indem sie ihre ganz eigene Sicht für das Mem hinzufügten und ein animiertes Musikvideo veröffentlichten, das für die Maske und die anderen gefundenen Artefakte wirbt.

Sanxingdui ist mittlerweile eine der bemerkenswertesten archäologischen Fundstätten Chinas. Im März wurden hier sechs weitere Opfergruben gefunden, in denen sich mehr als 500 Gegenstände befanden, die rund 3000 Jahre alt sind. Das teilte die Nationale Verwaltung für Kulturerbe in der Provinzhauptstadt Chengdu mit.

Unter den Fundstücken befinden sich Goldmasken, Goldfolie, Bronzemasken, Bronzebäume sowie eine große Anzahl Elfenbein, auch Miniatur-Elfenbein-Skulpturen. Der Rest der neu entdeckten Gruben befindet sich noch in der Ausgrabungsphase.

Lei Yu vom Forschungsinstitut für kulturelle Relikte und Archäologie der Provinz Sichuan zeigte sich sodann begeistert von den Fundstücken und sagte im Rahmen einer Pressekonferenz:

„Überraschenderweise haben wir einige noch nie da gewesene Gegenstände aus Bronze ausgegraben. Zum Beispiel einige große und zierliche Bronzewaren, bizarr aussehende Drachen- oder Kuhdesigns.“

Erstmals wurden hier auch Reste von Seide und anderen Textilprodukten ausgegraben, was laut dem Leiter des Ausgrabungsteams und Chef des Instituts, Tang Fei, ein Hinweis ist, dass das alte Shu-Königreich einer der wichtigsten Ursprungsorte für Seide im alten China war.

Die neu entdeckten Gruben befinden sich in unmittelbarer Nähe zu zwei Opfergruben, die bereits im Jahr 1986 entdeckt wurden. Sie haben eine Fläche von 3,5 und 19 Quadratmetern und bilden zusammen einen Ort, an dem Menschen der alten Shu-Zivilisation dem Himmel, der Erde und ihren Vorfahren einst Opfer darbrachten und für Wohlstand und Frieden beteten. Auf die Frage, warum zwischen den Ausgrabungen eine große Lücke bestand, antwortet Lei Yu:

„Nachdem die beiden Gruben gereinigte worden waren, bestand keine Dringlichkeit für weitere Ausgrabungen. Archäologie kann nicht voreilig sein. Wir müssen auf die Notwendigkeit eines gut geplanten akademischen Zwecks warten, um die Initiative für weitere Ausgrabungen zu ergreifen.“

Laut Pressemitteilung haben mehr als 30 Institutionen an den jüngsten Ausgrabungen teilgenommen. Die Sanxindui-Ruinen gehören nun offiziell zu den  größten archäologischen Fundstätten der Menschheit im 20. Jahrhundert.

(Ein großer Bronzekopf mit hervorstehenden Augen, von denen angenommen wird, dass sie die von Cancong, dem halblegendären ersten König von Shu, darstellen)

Hinweise auf eine unbekannte hochentwickelte Zivilisation

Die Opfergruben wurden durch Zufall gegen Ende der 1920er Jahre von einem Bauern beim Ausheben eines Grabens entdeckt. Die rund 12 Quadratmeter großen Ruinen befinden sich in der Stadt Guanghan, rund 60 Kilometer von Chengdu entfernt.

Archäologen fanden hier schon 2019 bei Ausgrabungen bemerkenswerte Artefakte, die laut Radiokohlenstoffdatierung auf die Zeit des 12. bis 11. Jahrhunderts v. Chr. stammen könnten.

In der Fundstätte lagerten Relikte aus dem Neolithikum bis hin zur frühen Shu-Kultur der Shang und Zhou-Zeit, die Archäologen in die Zeit 2800-800 v. Chr. datieren.

Nach Worten von Regierungsforschern und Beamten gehören die hier gefundenen Schätze zu einer hoch entwickelten Zivilisation, die möglicherweise Tausende von Jahren gedauert hat, aber bisher in keiner historischen Aufzeichnung erwähnt wurde.

Die großen Bronzemasken und Bronzeköpfe mit kantigen menschlichen Gesichtszügen und übertrieben schief liegenden Augen gehören zweifellos zu den bemerkenswertesten Fundstücken.

Archäologen schließen aus der Gestalt der Köpfe, dass sie einmal auf hölzernen Stützen oder Totems montiert waren. Die Qualität und die hier angewendete Handwerkskunst übertrifft bei weitem die von zu jener Zeit in anderen Teilen Chinas hergestellten Artefakten, einschließlich des Kernlandes der Shang-Dynastie.

Zu den weiteren Fundstücken gehören unter anderem auch Tiersymbole wie Vögel mit adlerähnlichen Schnäbeln, Tiger, eine große Schlange, zoomorphe Masken, Glocken sowie ein Art bronzenes Speicherrad, was möglicherweise ein Sonnenrad symbolisieren soll. Neben den Bronzestücken fand man an diesem Ort auch Jadeskulpturen, die mit denen aus früheren chinesischen neolithischen Kulturen übereinstimmen.

Der stellvertretende Direktor des Instituts für Archäologie an der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften, Shi Jinsong, sagte, die chinesische Zivilisation stamme traditionell aus dem Gebiet, das als Zhong Yuan oder Zentralland bekannt ist.

Der Zhong Yuan galt lange Zeit als das Zentrum der Welt mit der fortschrittlichsten Zivilisation. Menschen, die draußen leben, wurden als Barbaren angesehen, betonte Shi.

Die jüngsten Entdeckungen in Sanxingdui legen nun die Vermutung nahe, dass die Geschichte der chinesischen Zivilisation möglicherweise komplexer sein könnte als bisher angenommen. Wörtlich sagt Shi: „Wir sind eher einer Verschmelzung verschiedener Kulturen oder Zivilisationen.“

(Eine seltene Art von Bronzegefäß ‚zun‘, das einen runden Rand und einen quadratischen Körper hat, gehört zu den Gegenständen, die auf dem Gelände von Sanxingdui neu entdeckt wurden)

Wichtiger als die Terrakotta Armee

Zhao Congcang, Archäologe an der Northwest University in Xian zeigte sich fassungslos beim Anblick der Artefakte. Mittlerweile aber wecken die hier gefundenen Gegenstände das Interesse von Forschern in der gesamten Welt.

Aber am Ende waren es die Bronzen, die die Welt in Aufregung versetzten. Einige Wissenschaftler halten die Funde sogar für noch wichtiger als die Terrakotta-Armee in Xi´an.

Vor allem die hier angewandte weitentwickelte Bronzeguss-Technik, bei der die Legierung durch Zugabe von Blei zur gewöhnlichen Kombination aus Kupfer und Zinn eine größere Festigkeit enthielt, versetzte die Wissenschaft ins Staunen.

Allein diese Technik machte es möglich, so große und schwere Objekte wie die älteste, überlebensgroße stehende Menschenfigur von sage und schreibe 260 Zentimeter Höhe und einem Gewicht von 180 Kilogramm zu schaffen. Oder den vier Meter hohen „Baum des Lebens“.

Einige dieser Kunstwerke ähneln auch Gegenständen, die an Orten entlang des Jangtse und in Südostasien gefunden wurden, was ein Hinweis ist, dass die bis heute unbekannte Zivilisation nicht isoliert war, sondern sich offenbar weitläufig ausgebreitet hat.

Zweifellos gehört die Stätte Sanxingdui bis heute zu den größten Rätseln der chinesischen Archäologie. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass die hier gefundenen Gegenstände keinen offensichtlichen Bezug zur späteren chinesischen Kultur aufweisen und niemand bis heute Symbole auf diesen Objekten entziffern kann.

Einige Forscher glauben, dass es sich möglicherweise um Grabbeigaben handelt, während andere behaupten, dass die Gegenstände im Rahmen religiöser oder magischer Zeremonien verwendet wurden.

Etwa die Goldene Maske, die möglicherweise einmal von einem Priester getragen und nach einer Zeremonie zusammen mit den anderen wertvollen Gegenständen begraben wurde.

Man nimmt an, dass die Opfergruben möglicherweise ein Ort der alten Shu waren, um den Göttern Opfer zu bringen. Die hier gefundenen menschenähnlichen Figuren, etwa Bronzemasken mit Tiergesicht und hervorstehenden Augen können Götter sein, die vom Shu-Volk einmal verehrt wurden.

(Die goldene Maske wurde kürzlich in einer Opfergrube in den Ruinen von Sanxingdui ausgegraben)

Einer der sich seit einem halben Jahrhundert mit diesem alten Brauchtum und der Sanxingdui-Kultur beschäftigt, ist Ao Tianzhao vom Sanxingdui Museum. Er glaubt, dass die große Anzahl von Bronzeartefakten in Sanxingdui darauf hindeutet, dass dieser Ort einmal ein Mekka für Pilger war. Ao Tianzhao:

„Nach den zahlreichen menschlichen Bildern und Grabbeigaben aus Bronze zu urteilen, hatte das alte Königreich Sanxingdui das Volk durch die Urregion vereinheitlicht und regiert. Sie verehrten die Natur, Totems und ihre Vorfahren. Das alte Shu-Königreich hat wahrscheinlich oft große Opferaktivität durchgeführt, um Stämme mit unterschiedlichen religiösen Überzeugungen anzuziehen, die nah und fern kamen, um anzubeten.“

Laut der Jin-Dynastie (265-420 n. Chr.) zusammengestellten Chroniken von Huayang wurde das Shu-Königreich von Cancong gegründet. Cancong wurde übrigens mit hervorstehenden Augen beschrieben, ein Merkmal, dass sich auch in den in Sanxingdui gefundenen Figuren widerspiegelt.

Aufgrund der hohen Zahl an Objekten gehen Forscher mittlerweile von der Vermutung aus, dass die unbekannte Zivilisation einmal über eine prosperierende Wirtschaft verfügt hatte und auch auf technologischem Gebiet weit fortgeschritten war.

Den Kern der Provinz bildet das Sichuan Becken, das aufgrund seiner roten Böden auch als das Rote Becken bekannt ist. Diese von Gebirgen umgebene Region gilt als ausgesprochen fruchtbares Gebiet.

Die geschützte Lage im Tal beschert den Bewohnern immerhin 350 frostfreie Tage im Jahr und somit die Möglichkeit, ganzjährig Landwirtschaft zu betreiben. 316 v. Chr. wurde die Region vom Staat Qin erobert, der mit einer 600.000 Mann starken Armee einfiel.

Das Gebiet wurde schon bald darauf zur Nahrungsmittelproduktionsstäte erklärt, die dem Staatsherrscher Qin Shi Huang einiger Jahrzehnte später dabei half, das erste zentralisierte chinesische reich aufzubauen.

Seit dieser Zeit ist Sichuan offizieller Teil der chinesischen Zivilisation, allerdings bleibt bis heute die frühere Geschichte aufgrund mangelnder schriftlicher Aufzeichnungen mehr oder weniger in Legenden gehüllt.

Das die chinesische Zivilisation entlang des Gelben Flusses entstanden ist, wurde in den letzten Jahren mehr und mehr in Frage gestellt, die jüngsten archäologischen Funde könnten nun Anlass sein, die Geschichte des Landes komplett neu zu schreiben.

Viele der Funde deuten darauf hin, dass Reisbauern aus dem Jangtse-Gebiet noch vor Beginn der offiziellen geschichtlichen Aufzeichnung in die Region Sichuan eingedrungen sind und sich aufgrund des idealen Klimas dort niederzulassen und Kolonien zu gründen.

Es wird angenommen, dass die Einwanderer aus dem Süden des Landes nicht nur eine bessere Technologie für die Lebensmittelproduktion aufzuweisen hatten, sondern dass sich auch explosionsartig vermehrten.

Frühere Studien von Forschern der Fudan-Universität legen nahe, dass die meisten Menschen in China direkte Nachkommen eines kleinen Stammes aus Afrika waren, der vor rund 60.000 Jahren über Südostasien ins Land kam.

Der stellvertretende Direktor der National Cultural Heritage Administration, Song Xinchao, sagte, die Entdeckung in Sanxingdui sei Teil eines nationalen Programms, das von der Zentralregierung seines Landes ins Leben gerufen wurde, um die noch bestehende Lücke der chinesischen Geschichte zu füllen.

Ziel dieses Programms ist es, künftig die Bildung der chinesischen Zivilisation besser verstehen zu können, indem laut Song der Versuch unternommen wird, das noch fehlende Glied zwischen verschiedenen Regionen zu verbinden.

Die Funde in Sanxingdui schockierte die gesamte Welt und gilt einmal mehr als Beweis dafür, dass wir längst noch nicht alles über unsere Vergangenheit wissen, im Grunde genommen ist das noch nicht einmal ein Bruchteil der gesamten Wahrheit.

Ein Großteil der Geschichte der in Sanxingdui gefundenen Artefakte wird weiter ein Rätsel bleiben Allerdings spiegelt der Inhalt der Gruben eine brillante Zivilisation der Shu wider. Niemand weiß bis heute woher die Kultur kam und wohin sie ging, nachdem sie ihre wertvollen Schätze begraben hat.

Eine Kultur, die so allerlei Anlass zu Spekulationen gibt, die unsere Phantasie anregt und selbstverständlich auch vor Verschwörungstheoretikern Flügel verleiht.

(Die gewaltige ‚Weiße Pyramide‘, deren Lokalisierung am Fuße des Qin-Ling-Shan-Gebirges Forschern noch heute Kopfzerbrechen bereitet)

Alt-Chinesen als Pyramiden-Bauer

Wer an Pyramiden denkt, dem fallen sicherlich zunächst die monumentalen Bauten der alten Kulturen Ägyptens und Mittelamerikas ein. Dass die alten Chinesen ebenfalls ein Volk von Pyramidenbauern waren, deren Produkte durchaus mit denen Yucatáns oder vom Gizeh-Plateau zu vergleichen sind, ist tatsächlich eine relativ neue Erkenntnis. „50 Jahre lang war“, wie der Paläo-SETI Forscher und alternativ-historische Fach-Autor Hartwig Hausdorf in seinem Bericht ‚Pyramiden im Reich der Mitte‘ erläutert, „ihre Existenz umstritten“.

Erst 1994 gelang es dem Grenzwissenschaftler, die Authentizität der Berichte von Pyramiden im Herzen Chinas zweifelsfrei zu beweisen, „über die seit dem Ende des II. Weltkriegs zwar gemunkelt wurde, jedoch mangels Möglichkeit fundierter Nachforschungen selbst von Archäologen kein Statement zu bekommen war“.

Die ersten Berichte über eine gewaltige Pyramide in China, die in der westlichen Welt bekannt wurden, stammen offenbar von James Gaussman, einem Piloten der U.S. Air Force, der im Frühjahr 1945 bei einem Aufklärungsflug über dem Qin-Ling-Shan-Gebirge, südwestlich von Xian, ein „phantastisches Bauwerk“ entdeckte, „das in seinen Militärkarten nicht eingezeichnet war:

Eine gigantische Pyramide – und das mitten in China! Ihm wird sofort klar, dass ihm dies mit Sicherheit niemand glauben würde und so macht er aus der Flugzeugkabine heraus ein Foto. Als es nach seiner Rückkehr zum Stützpunkt entwickelt wird, setzt es einen gewaltigen Schock.“

Es erscheint keineswegs verwunderlich, dass man – nicht bloß – bei der Air Force angesichts dieses mysteriösen Fundes mehr als nur ‚große Augen‘ bekam. Schließlich präsentierte sich das Objekt mit einer „Höhe von etwa 300 Metern, bei einer Seitenlänge an der Basis von fast einem halben Kilometer!

So verschwindet das Foto für die nächsten Jahrzehnte in den Archiven des amerikanischen Militärs, doch Gerüchte über Pyramiden im Reich der Mitte wollen seither nicht mehr verstummen“, wie Hausdorf bemerkt. „Aus der Luft“, schrieb 1947 in weiterer Augenzeuge, der Pilot Maurice Sheahan, „scheint diese Pyramide jene aus dem alten Ägypten in den Schatten zu stellen.“

Auch Sheahan schätzte die Höhe des Bauwerks auf etwa 300 Meter mit einer Ausdehnung an der Basis von etwa 450 Metern. Befinden soll sie sich am Fuße der ca. 3000 m hohen Qin-Ling-Shan-Berge: „Ihre Lage gab er mit 40 Meilen (etwa 65 Kilometer) südwestlich der Provinz-Hauptstadt Xian an, die während der Han-Dynastie (200 v. bis 220 n. Chr.) auch die erste Hauptstadt des Reiches der Mitte war.

Sie steht am Ende eines lang gezogenen Gebirgstales, das auf dem Landweg nur äußerst schwer zu erreichen ist. Am anderen Ende des Tales, so Sheahan, habe er hunderte kleinerer, wie Grabhügel wirkender Pyramiden gesehen.“

Im März 1994 reiste Hausdorf gemeinsam mit seinem Forscher- und Autoren-Kollegen Peter Krassa nach China und durfte als erster Ausländer seinen „Fuß in die gleichermaßen für Touristen wie auch für >Normalchinesen< gesperrte Region setzen. Ein weiteres Mal im Oktober desselben Jahres, als ich eine erste Gruppe meiner Leser an die geheimnisumwobenen Pyramiden Chinas führte.“

Von seinen beiden Exkursionen hat Hausdorf neben faszinierendem Bildmaterial auch Erkenntnisse über die chinesischen Pyramiden mitgebracht, die diffusionistische Konzepte (vergl. dazu: Stichwort: Diffusionismus;d. Red.) zur Zivilisations-Geschichte der Menschheit stützen.

Dazu schreibt er: „Es sind zumeist Pyramiden von jenem Typ, wie man sie in Mittelamerika antrifft – also oben abgeflacht. Auch sind sie oft von Gras und Pflanzen überwuchert, doch dürfen wir eines nicht außer Acht lassen: Als man nämlich in den Urwäldern der mittelamerikanischen Halbinsel Yucatán die so zahlreich vorhandenen Maya-Pyramiden ausgrub, sahen deren Überreste, als man sie vom üppigen Pflanzen­bewuchs des Regenwaldes befreite, kaum anders aus als die hier beschriebenen Pyramiden Chinas. Angesichts der Ähnlichkeiten in der Bauweise ist sogar die Frage nach möglichen Kontakten zwischen den beiden Hochkulturen erlaubt.“


Quelle: pravda-tv.com