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Alli­iertes Kriegs­ver­brechen: Tötung von Flücht­lingen in der päpst­lichen Som­mer­re­sidenz! — Teil 2

Es war am 1. Februar 1944, als plötzlich ame­ri­ka­nische und bri­tische Bom­ber­ge­schwader über den Bergen auf­tauchten und gleich darauf ihre töd­liche Fracht über die Cas­telli Romani und der päpst­lichen Som­mer­re­sidenz samt seinen Villen ent­luden. Und das trotz der weithin gut sicht­baren gelb­weißen Vati­k­an­flaggen. Dabei wurden nicht nur die Stein­ge­bäude, sondern ebenso Flücht­lings­ba­racken- und Zelte getroffen. Feu­er­brände ent­flammten, Gebäude stürzten ein, überall Wolken aus Staub und Schreie. Ver­wundete und Tote wurden aus den Trümmern geborgen und in Not­quar­tiere gebracht. Das Chaos war perfekt.

Auch das Frau­en­kloster der Kla­ris­sinnen wurde von den Bomben nicht verschont.

Sechzehn Nonnen starben. Ihre ver­stüm­melten und zer­fetzten Leichen wurden unter den ein­ge­stürzten und zer­störten Gebäu­de­teilen herausgeholt.

Doch bei diesem schreck­lichen und völlig sinn­losen Bom­bar­dement der Alli­ierten blieb es nicht.

Denn schon zehn Tage später, am Morgen des 10. Februar 1944, näherte sich erneut ein anglo-ame­ri­ka­ni­sches Bombengeschwader.

Auch dieses Mal brachten die Flug­zeuge den grau­samen Tod, jedoch noch weitaus schlimmer.

Die Bomben trafen vor allem hun­derte Men­schen, die sich beim Kolleg zur täg­lichen Ver­teilung der Milch­ration ange­stellt hatten. Dar­unter viele Mütter und Kinder.

Ein Zeit­zeuge berichtete:

»Ein furcht­bares Bild von apo­ka­lyp­ti­schem Ausmaß. Ein Bom­ben­krater neben dem anderen, Trümmer auf Trümmer, und Opfer, viele Opfer, überall. Beim Atmen spüre ich den Tod in meinen Lungen.«

Quelle: „Die Som­mer­re­sidenz des Papstes im Bom­ben­hagel des II. Welt­kriegs“ in: kath.net v. 7. Februar 2014 (https://kath.net/print/44803)/Zugriff: 24.04.21

Die Ame­ri­kaner und Briten machten das Mis­si­ons­kolleg der päpst­lichen Som­mer­re­sidenz in einem wahr­haf­tigen Blutbad dem Erd­boden gleich!

An diesem Tag starben mehr als fünf­hundert unschuldige Men­schen im Bom­ben­hagel der Alliierten.

Dabei war zuvor kein ein­ziger Flüchtling, der Zuflucht im päpst­lichen Castel Gan­dolfo gefunden hatte, in die Hände deut­scher Besatzer oder ita­lie­ni­scher Faschisten geraten.

Jetzt aber fielen Hun­derte von ihnen den Bomben der alli­ierten »Befreier« zum Opfer.

Meines Erachtens han­delte es sich bei diesem Bom­bar­dement um ein Kriegs­ver­brechen, das jedoch ver­schwiegen und ver­tuscht wurde und von dem heute keiner der ame­ri­ka­ni­schen und bri­ti­schen Ver­ant­wort­lichen mehr etwas wissen will!

Geschweige denn, dass darüber auch nur eine einzige Zeile in den hie­sigen Geschichts­bü­chern zu finden ist.

 

Abb.: In den Trümmern von Castel Gan­dolfo nach dem Bom­ben­an­griff der Alliierten

(Quelle Screenshot/Bildzitat: https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2018–11/geschichte-vatikan-bomben-faschisten-pius-xii-mussolini-75-jahre.html#&gid=null&pid=2 (Zugriff: 24.04.21))

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Quellen:

„Die Som­mer­re­sidenz des Papstes im Bom­ben­hagel des II. Welt­kriegs“ in: kath.net v. 7. Februar 2014 (https://kath.net/print/44803)/Zugriff: 24.04.21///„Dieses die Bomben über­tö­nende Weinen der Neu­ge­bo­renen“ in: 30giorni.it (30 Tage in Kirche und Welt 8/2004) (http://www.30giorni.it/articoli_id_4270_l5.htm)/Zugriff: 24.04.21)


Guido Grandt — Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Blog des Autors www.guidograndt.de